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Anleitung zur COVID-Impfung für Hausärzte 25. März 2021

So funktioniert die COVID-Impfung in der Hausarztpraxis

Nach Ostern soll das Impfen gegen COVID in den Hausarztpraxen beginnen. Der Bund will 1 Million Impfstoffdosen pro Woche zur Verfügung stellen. Sobald die Impfstoffknappheit überwunden ist, sollen alle Vertragsärzte mit einbezogen werden. Lesen Sie hier, was Sie als Hausarzt beachten müssen!
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Erste Impfstoffbestellung am 30. März

Die Lieferung des Impfstoffs an die Praxen erfolgt über die Apotheken. Dazu müssen Sie bei der Apotheke, die Sie primär beliefert, einmal pro Woche den Impfstoff für die jeweils darauffolgende Woche bestellen.
Wichtig: Die Bestellung für die erste Impfwoche muss bis 30. März, 12 Uhr, eingegangen sein, damit Sie am 7. April mit den Impfungen beginnen können.


Anleitung Bestellung

  1. Impfstoff + Zubehör (Spritzen, Kanülen etc.): Arzneimittelrezept, Formular 16
  2. Bestellung bei priorisierter Apotheke jeweils Dienstags bis 12 Uhr
  3. Auslieferung: darauffolgender Montagnachmittag (Ostern bis spätestens Mittwochnachmittag)

Impfstoff von BioNTech/Pfizer

Voraussichtlich wird in den ersten beiden Wochen (7.-18. April) ausschließlich der Impfstoff von BioNTech/Pfizer zur Verfügung stehen. Erst in den folgenden Wochen können Sie Ihren Patienten auch andere Impfstoffe verabreichen. Bis zu 2 Wochen können die Ampullen durch die Lockerung der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) bei Minus 25 bis Minus 15 Grad Celsius gelagert werden – das entspricht der Standardkühlung von Arzneimitteln.


Begrenzte Bestellmengen

Da derzeit noch zu wenig Impfstoffdosen zur Verfügung stellen, ist die Bestellmenge limitiert: Sie können max. 50 Impfstoffdosen pro Woche bestellen. Experten rechnen ab Ende April mit mehr Dosen.


Vergütung: 20 Euro pro Impfung

Für jede verabreichte Impfung erhalten Sie 20 Euro (für die Erst- und Zweitimpfung zusammen 40 Euro). Bei einem Hausbesuch können Sie 35 Euro verrechnen, der Mitbesuch wird mit 15 Euro vergütet. Eine Impfberatung wird mit 10 Euro berechnet. Die Abrechnung erfolgt über die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung.

SM

Quelle: journalmed.de


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