Birke Dikken
Beiträge von Birke Dikken
Asthma
Zehn Jahre Mepolizumab: IL-5-Inhibition wirkt krankheitsmodifizierend bei Typ-2 Inflammation
Der first-in-class Interleukin (IL)-5-Inhibitor Mepolizumab hat vor knapp zehn Jahren die Erstzulassung für schweres eosinophiles Asthma (SEA) erhalten [1]. 84% der erwachsenen Patient:innen mit Asthma weisen eine Typ-2-Inflammation mit eosinophilem Phänotyp auf. In den vergangenen Jahren hat sich das krankheitsmodifizierende Potenzial gezeigt, das der Wirkstoff bei Typ-2-entzündlichen Erkrankungen hat. Mittlerweile ist er für vier Indikationen, darunter auch die chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) zugelassen.
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Rheumatologie
IgG4-assoziierte Erkrankung: Subgruppenanalyse bestätigt CD19+ B-Zell-Depletion als vielversprechende Therapieoption
Die IgG4-assoziierte Erkrankung (Immunglobulin G4-Related Disease; IgG4-RD) ist eine progredient verlaufende, chronische, fibroinflammatorische Erkrankung, die nahezu jedes Organ betreffen kann. Die Diagnosestellung ist herausfordernd und erfordert multidisziplinäres Teamwork und zielgerichtete Therapien.
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Autoimmunerkrankungen
DDG-Tagung 2025
Vitiligo: Mit Adhärenz zur Repigmentierung
Bei Vitiligo handelt es sich um eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der es infolge einer durch Interferon-γ und den JAK-STAT-Signalweg vermittelten Entzündungsreaktion zur fortschreitenden Zerstörung von Melanozyten und zur Depigmentierung der Haut kommt. Von der Erkrankung sind allein in Deutschland etwa 650.000 Menschen betroffen (1).
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RSV
RSV-Impfung: Geschützt von Anfang an
Nahezu alle Kinder infizieren sich bis zu einem Alter von 2 Jahren mit dem Respiratorischen-Synzytial-Virus (RSV). Es dringt in die Epithelzellen der Atemwege ein und verursacht Entzündungen, Ödeme, Synzytienbildung und -ablösung. Das Virus ist ursächlich für 2 Drittel aller Atemwegserkrankungen bei Säuglingen und Kleinkindern weltweit. Atemnot stellt eine häufige Komplikation dar, bei der die Betroffenen zum Teil auf Sauerstoff angewiesen sind und im Krankenhaus behandelt werden müssen.
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Myasthenia gravis
CD19+ B-Zell-Depletion
Gezielte Antikörpertherapie auch bei generalisierter Myasthenia gravis (gMG)?
Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankungen (NMOSD) sind seltene und schwere Autoimmunerkrankungen des zentralen Nervensystems (ZNS), die durch wiederkehrende Anfälle gekennzeichnet sind und insbesondere Sehnerven und Rückenmark schädigen. Betroffene weisen eine erhöhte Anzahl reifer CD19+ B-Zellen auf, der Hauptquelle pathogener Aquaporin-4 (AQP4)-Autoantikörper. Gute Resultate liefert eine gezielte CD19+ B-Zell-Depletion mit dem monoklonalen Anti-CD-19-Antikörper Inebilizumab. Dieser könnte auch zukünftig die Therapie der generalisierten Myasthenia gravis (gMG) verändern.
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