Journal MED

Dupilumab

Medizin
Effektives Krankheitsmanagement bei Typ-2-Erkrankungen
Deutscher Allergie Kongress 2025

Effektives Krankheitsmanagement bei Typ-2-Erkrankungen

„Es gibt viele Erkrankungen, bei denen wir inzwischen wissen, dass die Typ-2-Inflammation relevant ist – nicht nur für die Pathogenese, sondern auch für den Verlauf der Erkrankung“, erklärte Prof. Dr. Martin Wagenmann, Düsseldorf, im Rahmen des Deutschen Allergie Kongresses (DAK). Erkrankungen mit Typ-2-Inflammation treten häufig gemeinsam auf und teilen zentrale Mechanismen. „Beim schweren Asthma hat ein Drittel der Patient:innen Nasenpolypen – umgekehrt hat knapp die Hälfte der Patient:innen mit chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) auch Asthma. Und auch bei der atopischen Dermatitis finden wir viele Betroffene mit gleichzeitiger allergischer Rhinitis oder einem Asthma“, so Prof. Wagenmann. Der monoklonale Antikörper Dupilumab ist inzwischen in sechs Indikationen in der EU zugelassen [1]. Dupilumab blockiert gezielt die Interleukine IL-4 und IL-13 – zwei Treiber der Typ-2-Inflammation [2].
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Medizin
Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen: Dupilumab reduziert Symptomlast und vermeidet Folgeoperationen
DGHNO 2025

Chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen: Dupilumab reduziert Symptomlast und vermeidet Folgeoperationen

Aktuelle Versorgungsdaten zeigen: Bei Patient:innen mit chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP) führt die Behandlung mit dem Biologikum Dupilumab zu einer stärkeren Verbesserung des Riechvermögens als ein erneuter chirurgischer Eingriff. Mit der zunehmenden klinischen Erfahrung rücken auch neue Therapieziele wie Remission in den Fokus. Eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen HNO- und Lungenspezialist:innen gilt dabei als essenziell.
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Eosinophile Ösophagitis
Eosinophile Ösophagitis: Chronische Entzündung früh erkennen und gezielt behandeln

Eosinophile Ösophagitis: Chronische Entzündung früh erkennen und gezielt behandeln

Die Eosinophile Ösophagitis (EoE) ist eine chronische, immunvermittelte ösophageale Erkrankung und gilt mit etwa 34 Betroffenen pro 100.000 Menschen in Europa als selten. Sie sollte frühzeitig erkannt und behandelt werden – sonst drohen fibrotische Langzeitfolgen. Seit 2023 steht mit Dupilumab ein monoklonaler Antikörper als Zweitlinientherapie zur Verfügung. In der Diagnostik kann ein strukturierter Fragenkatalog helfen, Vermeidungsstrategien auf die Spur zu kommen.
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Medizin

Leitlinie zur Versorgung von Kindern nach Fremdkörperaspiration und -ingestion aktualisiert

Die S2k-Leitlinie „Interdisziplinäre Versorgung von Kindern nach Fremdkörperaspiration und Fremdkörperingestion“ wurde unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e.V. (DGAI) und in Kooperation mit 8 weiteren Fachgesellschaften vollständig überarbeitet und liegt nun in aktualisierter Form vor. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse und praxisorientierte Empfehlungen wurden integriert, um die Versorgungssicherheit und Behandlungsqualität für betroffene Kinder weiter zu optimieren.
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Medizin

Eosinophile Ösophagitis: Dupilumab jetzt auch für Kinder ab 1 Jahr verfügbar

Bisher standen für Kinder mit Eosinophiler Ösophagitis (EoE) keine zugelassenen medikamentösen Therapieoptionen zur Verfügung. Seit November 2024 ist nun der monoklonale Antikörper Dupilumab für Kinder mit EoE im Alter von einem bis 11 Jahre zugelassen. Basis der Zulassung ist die pivotale Studie EoE KIDS – eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Phase-III-Studie, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Dupilumab bei Kindern mit EoE im Alter von einem bis 11 Jahren untersuchte (1).
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Medizin

Interleukin-13-Inhibitor Lebrikizumab: „New kid on the block“ bei atopischer Dermatitis

Mit der Zulassung des IL-13-Inhibitors Lebrikizumab hat sich die Therapielandschaft bei der mittelschweren bis schweren atopischen Dermatitis verändert. Nun könne man den Patient:innen auch Plan B und C anbieten, so Prof. Dr. Petra Staubach-Renz, Hautklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Auf der 22. Tagung DERM in Frankenthal erläuterte Prof. Dr. Staubach-Renz die überzeugenden Daten des monoklonalen Antikörpers, der eine besonders zielgerichtete Therapie ermöglicht.
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Medizin

Asthma bei Kindern: Forschung an neuem Medikament soll Krankheitsrisiko mindern

Wissenschaftler:innen haben einen Meilenstein in der Erforschung von kindlichem Asthma erzielt. Ihre Studie zeigt, wie ein bestimmter Gendefekt bei Kindern zunächst zu häufigen Virusinfektionen und später zu Asthma führt. Die Ergebnisse, die im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlicht wurden, bieten einen neuen Ansatz für Therapien. Die Forschungsgruppe ist ein Zusammenschluss aus Helmholtz Munich, der Technischen Universität München (TUM), dem Zentrum für Allergie und Umwelt (ZAUM) und dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL).
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Medizin

Dupilumab bei Eosinophiler Ösophagitis: Erfahrung aus einem Jahr im Praxisalltag

Nicht alle verfügbaren Therapieoptionen konnten Betroffenen mit Eosinophiler Ösophagitis (EoE) adäquat helfen. Seit Januar 2023 ergänzt Dupilumab als erstes zugelassenes Biologikum für Patient:innen, die mit einer konventionellen medikamentösen Therapie unzureichend therapiert sind, die Behandlungsmöglichkeiten. Eine Behandlung mit Dupilumab bewirkte in der zulassungsrelevanten Studie einen Rückgang der dysphagischen Beschwerden, eine histologische Remission sowie eine deutliche Verbesserung des endoskopischen Erscheinungsbildes.
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Medizin

Typ-2-Inflammation bei atopischer Dermatitis und Prurigo nodularis gezielt therapieren

Laut aktualisierter Leitlinie soll sich die Behandlung der atopischen Dermatitis (AD) nach ihrem Schweregrad richten (1). Prof. Dr. Petra Staubach-Renz, Mainz, und PD Dr. Andreas Pinter, Frankfurt a.M., stellten im Rahmen eines Symposiums die Änderungen in der S3-Leitlinie vor und ordneten diese für die tägliche Praxis ein. Das vormals 4-stufige Therapieschema wurde vereinfacht und die Stufen 3 und 4 zu einer Stufe zusammengefasst. In der 3. Stufe wird der Einsatz einer Systemtherapie empfohlen. Hier kann unter anderem Dupilumab zum Einsatz kommen. Der monoklonale Antikörper inhibiert die Signalwege der Interleukine IL-4 und IL-13 mittels dualer Blockade der IL-4Rα-Rezeptoruntereinheit (2, 3). Beide pro-inflammatorischen Zytokine spielen bei der für die AD typischen Typ-2-Inflammation eine Rolle (2).
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Medizin

Ein Jahr Dupilumab: Game Changer in der Therapie von Patient:innen mit Prurigo nodularis

„Da lange Zeit keine geeignete und zugelassene Systemtherapie zur Verfügung stand, bedeutete eine Prurigo nodularis (PN) immer einen hohen Leidensdruck für die Betroffenen, aber auch für Angehörige und Behandler:innen“, erklärte Dr. Andreas Timmel, Bergen auf Rügen. „Diese Situation hat sich seit der Zulassung von Dupilumab in der Indikation Prurigo nodularis im Dezember 2022 verbessert.“ Der monoklonale Antikörper Dupilumab ist die erste und bisher einzige zielgerichtete Systemtherapie, die speziell für die Behandlung von PN zugelassen ist (1). Prof. Dr. Martin Metz, Berlin, betonte: „Dupilumab ist ein echter Game Changer in der Therapie von PN-Patient:innen. Dies unterstreichen die Ergebnisse der Zulassungsstudien und Erfahrungen aus der Praxis.“
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Eosinophile Ösophagitis bei pädiatrischen Patient:innen: Dupilumab zeigt langanhaltende Wirkung

Positive Ergebnisse der Phase-III-Studie EoE KIDS zeigen bei Kindern im Alter von 1 bis 11 Jahren mit Eosinophiler Ösophagitis (EoE) ein unverändertes Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil von Dupilumab für die Dauer von bis zu 1 Jahr (52 Wochen) (1). Diese Ergebnisse stammen aus der ersten Analyse von Langzeitdaten dieser Altersgruppe und wurden in einer Late-Breaking-Session auf dem Jahrestreffen des American College of Gastroenterology (ACG) 2023 präsentiert (2).
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Medizin

COPD: Aktuelle Daten zu Dupilumab

Auf dem internationalen Jahreskongress 2023 der American Thoracic Society (ATS) wurden die positiven Ergebnisse der Phase-III-Studie BOREAS zur Beurteilung der investigativen Anwendung von Dupilumab im Vergleich zu Placebo bei Erwachsenen mit unkontrollierter COPD (chronisch-obstruktive Lungenkrankheit) mit Evidenz für eine Typ-2-Inflammation, die aktuell mit maximaler Standard-of-Care-Inhalationstherapie (SoC, 3-fachtherapie) behandelt werden, vorgestellt. Gleichzeitig wurden die Ergebnisse im New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlicht (1).
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Zulassung von Dupilumab zur Behandlung der schweren atopischen Dermatitis bei Kindern ab 6 Monaten

Die Europäische Kommission hat Dupilumab in der Europäischen Union (EU) zur Behandlung der schweren atopischen Dermatitis (AD) bei Kindern im Alter von 6 Monaten bis 5 Jahren, die für eine systemische Therapie infrage kommen, zugelassen. Mit dieser Indikationserweiterung ist das Biologikum die 1. und einzige zielgerichtete Therapie, die in Europa und den USA zur Behandlung der AD in dieser Altersgruppe indiziert ist.
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Dupilumab in der Therapie der Prurigo nodularis

Eine Prurigo nodularis geht mit einer enormen Belastung für die Betroffenen einher (1). „Der mit einer Prurigo nodularis – auch bekannt als chronisch noduläre Prurigo – verbundene schwerste Pruritus und die Tatsache, dass bisher keine zufriedenstellenden Behandlungsmöglichkeiten verfügbar waren, hat zu einer hohen Anzahl an frustrierten Patient:innen geführt“, so Prof. Dr. Dr. Sonja Ständer, Münster, im Rahmen einer Pressekonferenz (2) und ergänzte: „Die Zulassung von Dupilumab in dieser Indikation könnte zu einer Verbesserung der Gesamtsituation bei diesem komplexen Krankheitsbild beitragen.“ Der monoklonale Antikörper Dupilumab ist das 1. und bisher einzige zielgerichtete Arzneimittel, das speziell für die Behandlung von Prurigo nodularis zugelassen ist (3).
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