Montag, 17. Juni 2024
Navigation öffnen
Infos für Patienten

Armbänder von Uhren und Co voller Bakterien

Armbänder von Uhren und Co voller Bakterien
© panitan – stock.adobe.com
Armschmuck und Uhrenarmbänder sind eine Gefahr für die Gesundheit. Sie beherbergen pathogene Bakterien, die Krankheiten auslösen können. Das haben Forschende des Charles E. Schmidt College of Science der Florida Atlantic University in umfangreichen Tests ermittelt. Im Visier standen Armbänder aus Kunststoff, Gummi, Stoff, Leder und Metall (Gold und Silber), die regelmäßig getragen werden.
Anzeige:
L-Thyrox
L-Thyrox

Je rauer, desto mehr Bakterien auf Uhrenarmbändern

Mit mikrobiologischen Standardtests haben Nwadiuto Esiobu und ihr Team die Zahl, die Art der Bakterien und deren Verteilung auf den Oberflächen der Armbänder bestimmt. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Oberflächenbeschaffenheit der Innenseiten der Armbänder: Je rauer, desto eher finden Bakterien Unterschlupf, heißt es. Auch wenn alle Armbänder befallen waren: Am geringsten war die Bakterienzahl an Gold und Silber. Gummi und Kunststoff waren am stärksten kontaminiert.

Armbänder von regelmäßigen Nutzer:innen von Fitnessstudios am stärksten betroffen

Bei den gefundenen Bakterien handelt es sich um häufige Hautbewohner der Gattungen Staphylococcus und Pseudomonas sowie Darmorganismen der Gattungen Escherichia, insbesondere E. coli. Staphylococcus war auf 85, Pseudomonas auf 30 und E. coli auf 60% der Armbänder nachweisbar. Die Armbänder von regelmäßigen Nutzer:innen von Fitnessstudios waren am stärksten betroffen, insbesondere von Staphylokokken.
 
 

Lesen Sie mehr zu diesem Thema:

Die Bedeutung von nützlichen Mikroorganismen in Lebensmitteln

Erschienen am 27.06.2023Welchen positiven Einfluss Mikroorganismen in fermentierten Lebensmitteln auf die Darmgesundheit haben, erfahren Sie hier!

Erschienen am 27.06.2023Welchen positiven Einfluss Mikroorganismen in fermentierten Lebensmitteln auf die Darmgesundheit haben,...

© Daniel Vincek - stock.adobe.com

Regelmäßige Desinfektion nötig

„Menge und Arten von Bakterien, die wir auf den Armbändern gefunden haben, zeigen, dass eine regelmäßige Desinfektion dieser Oberflächen erforderlich ist. Schon bei relativ geringen Stückzahlen sind diese Erreger eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit. Lysol und eine 70% Ethanollösung sind nach ihren Erfahrungen am effektivsten. Nach einer 30-Sekunden-Behandlung waren 99,9% der Bakterien abgetötet. Bei Apfelessig dauert es 4-mal so lange, bis das gleiche Ergebnis erreicht ist“, so Esiobu. Sie macht darauf aufmerksam, dass auch In-Ear-Kopfhörer und Mobiltelefone von Bakterien befallen werden.

pressetext


Weitere Beiträge zum Thema

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Armbänder von Uhren und Co voller Bakterien"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der MedtriX GmbH - Geschäftsbereich rs media widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: rgb-info[at]medtrix.group.