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Täglich 14 Stunden Fasten hebt die Stimmung

Täglich 14 Stunden Fasten hebt die Stimmung
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Wer seine Mahlzeiten in einem Zeitfenster von 10 Stunden einnimmt – also beispielsweise darauf verzichtet, abends beim Fernsehen noch Chips oder Ähnliches zu essen – hat mehr Energie, bessere Laune und wird weniger von Hungergefühlen geplagt. Dieses intermittierende Fasten funktioniert, sagt Ernährungswissenschaftlerin Sarah Berry vom King's College London. Sie stützt sich dabei auf das Ergebnis eines Experiments mit 37.545 Personen. Diese wurden gebeten, in der 1. Woche wie gewohnt zu essen und anschließend 2 Wochen lang ein 10-stündiges Essfenster einzuhalten.
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Intermittierendes Fasten: Gewichtsreduktion ist möglich

Mehr als 36.231 Teilnehmer:innen entschieden sich laut Berry dafür, das intermittierende Fasten nach dem Experiment fortzuführen. 27.371 Proband:innen wurden als sehr engagiert eingestuft. 78% davon waren weiblich, hatten ein Durchschnittsalter von 60 Jahren und einen BMI von 25,6, das ist etwa Normalgewicht. „Die gesundheitliche Wirkung von Lebensmitteln hängt nicht nur davon ab, was Sie essen, sondern auch davon, zu welchem Zeitpunkt Sie Ihre Mahlzeiten zu sich nehmen“, sagt Kate Bermingham, ebenfalls Ernährungswissenschaftlerin an der Londoner Universität. „Das Essfenster ist ein wichtiges Ernährungsverhalten, das sich positiv auf die Gesundheit auswirken kann. Die Ergebnisse zeigen, dass wir nicht ständig essen müssen. Viele Menschen verspüren ein Sättigungsgefühl und verlieren sogar an Gewicht, wenn sie ihre Nahrungsaufnahme auf ein 10-Stunden-Fenster beschränken.“
 
 

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Beschränkung des Essens auf ein Zeitfenster 

Einige Befürworter des intermittierenden Fastens befürworten ein Essfenster von nur 6 Stunden, doch die Studie aus London zeigt, dass selbst die Beschränkung des Essens auf ein weniger restriktives Zeitfensters von 10 Stunden immer noch positive gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. Diejenigen, die ihr Essfenster konsequent einhielten, hatten größere Vorteile als diejenigen, die das Essfenster von Tag zu Tag variierten. Bisher ranken sich eher Gerüchte um das intermittierende Fasten, das vor allem in Tierversuchen untersucht worden ist. Dabei zeigten sich gesundheitliche Vorteile.

pressetext


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