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Tapentadol

Medizin

Chronische Schmerzen: Tapentadol retard vs. herkömmliche Opioide

Welche weitreichenden Konsequenzen haben chronische Schmerzen auf das gesamte Leben der Betroffenen? Wie lässt sich den Herausforderungen im Hinblick auf Funktionalität, Schlaf und andere Aspekte der Lebensqualität effektiv begegnen? Und welchen Stellenwert hat das dual wirksame starke Opioid Tapentadol retard, das die Schmerzweiterleitung im Rückenmark hemmt und die körpereigene Schmerzkontrolle stärkt? (1). Hierüber diskutierten der Allgemeinmediziner Dr. med. Bernhard Popp, Garmisch-Partenkirchen, der Schmerzmediziner PD Dr. med. habil. Kai Uwe Kern, Wiesbaden, und der Diplom-Psychologe Hans-Günter Nobis, Bad Salzuflen, aus ihren unterschiedlichen fachlichen Perspektiven. Dabei wurde deutlich: Durch Information und Aufklärung sollten Patient:innen ins Boot geholt werden.
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Die weitreichenden Folgen chronischer Schmerzen

Schmerzbedingte Einschränkungen sind für die Betroffenen oft bedeutsamer als der Schmerz selbst. Dieser beeinträchtigt nicht nur die soziale Funktion im Alltag, in der Familie oder beim Hobby, sondern belastet auch die seelische Gesundheit. Depressionen, Bewegungsangst und die Einnahme einer Vermeidungshaltung sind häufig und führen letztendlich zu einem Muskelabbau. Die daraus folgende schlechte Fitness beeinträchtigt die Mobilität und damit auch alltägliche sowie berufliche Tätigkeiten. Es kommt zu Schlafbeeinträchtigungen und einer weiteren Chronifizierung. Ziel der Schmerztherapie sollte es daher sein, nicht nur Schmerz zu reduzieren, sondern auch die alltägliche Funktionsfähigkeit Patient:innen-individuell zu verbessern (1).
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Chronische Schmerzen: Effektive Schmerztherapie während der Pandemie

Starke chronische Rückenschmerzen sind oft durch einen “Mixed Pain” charakterisiert. Patienten mit dieser Mischform aus nozizeptiven und neuropathischen Schmerzen benötigen eine Therapie, die ihre Schmerzen effektiv kontrolliert, und dabei vor allem auch die schmerzbedingt beeinträchtigte Funktionalität und Lebensqualität bessert. Dass das Opioidanalgetikum Tapentadol (Palexia® retard) mit seinem dualen Wirkmechanismus gegenüber klassischen Opioiden im Hinblick auf die gastrointestinale Verträglichkeit und die Verbesserung der Funktionalität und Lebensqualität Vorteile bietet (1), verdeutlichte Prof. Dr. Ralf Baron, Kiel, in seinem Vortrag und stellte außerdem erste Ergebnisse der Studie COSOPA (The influence of COVID-19 pandemic-associated restrictions on pain, mood and everyday life of patients with chronic pain) vor.
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Chronische Rückenschmerzen: Weniger Nebenwirkungen unter Tapentadol im Vergleich zu Oxycodon

Seit 10 Jahren ist Tapentadol für Patienten mit starken chronischen Rückenschmerzen eine bewährte Therapieoption, von der inzwischen etwa 12 Millionen Patienten weltweit profitiert haben (1). Der Erfolg des starken Opioidanalgetikums basiert auf seinem innovativen, dualen Wirkmechanismus. Er zeichnet sich bezüglich opioidtypischer Nebenwirkungen – neben einer starken und breiten Wirksamkeit – durch eine bessere gastrointestinale Verträglichkeit als z.B. Oxycodon aus (2).  
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Versorgungsforschung: Positive Effekte von Tapentadol bei frühzeitigem Einsatz

Ein Thema der neuen Fortbildungsreihe DGS-Regionalkonferenzen „Update Schmerzmedizin 2018“ der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) war die Untersuchung der Effekte von Tapentadol bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen in Abhängigkeit vom Einsatzzeitpunkt. Bei der Auswertung von Real World Daten aus dem deutschen PraxisRegister Schmerz wurde deutlich, dass eine frühzeitige Umstellung von WHO-Stufe-1-Analgetika auf retardiertes Tapentadol (Palexia® retard) bei allen untersuchten Parametern vorteilhaft war. Dementsprechend sei der richtige Zeitpunkt für eine gute Response wichtig, folgerte PD. Dr. Michael A. Überall, Regionales Schmerzzentrum der DGS, Nürnberg.
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Tapentadol bei chronischen Schmerzpatienten entlastet das ärztliche Budget und reduziert den Arbeitsaufwand

In Deutschland leiden etwa 17% aller Erwachsenen an chronischen Schmerzen. Deutlich über die Hälfte davon, rund 61%, sind chronische Rückenschmerzpatienten (1). Neben dem Leid der Betroffenen und den daraus resultierenden häufigen Arztbesuchen stellen chronische Schmerzerkrankungen auch wegen der hohen Behandlungskosten eine große Herausforderung dar. Hinzu kommt eine große volkswirtschaftliche Belastung durch kurz- und langfristige Arbeitsausfallzeiten, Krankengeld und Frühberentungen. Hinsichtlich der direkten und indirekten Kosten spielt es aber offenbar eine entscheidende Rolle, welches Analgetikum Ärzte verordnen. Dies zeigen Daten einer nicht-interventionellen Studie, denen zufolge Tapentadol retard (Palexia® retard) aufgrund seiner starken Wirksamkeit und seines guten Nebenwirkungsprofils den Bedarf an Begleitmedikation und therapiebegleitenden Maßnahmen wie Physiotherapie deutlich reduziert (2). Die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage ging im Vergleich zur Vortherapie um rund 60% zurück (3). Somit zahlt sich die Behandlung mit Tapentadol volks- und betriebswirtschaftlich gleichermaßen aus. Die wirtschaftliche Verordnung des Analgetikums ist dabei durch mehr als 100 Rabattverträge gegeben (4).
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Rückenschmerz: Mit Tapentadol frühzeitig in Chronifizierungsprozesse eingreifen

In der Regel beginnt jeder chronische Schmerz mit einem starken akuten Schmerz. Das gilt auch für den Rückenschmerz, der häufig chronifiziert. Von Anfang an sollten die Weichen richtig gestellt werden, damit aus einem Patienten mit starken, lang anhaltenden oder häufig wiederkehrenden Schmerzen kein chronischer Schmerzpatient wird. Hier ist insbesondere der Hausarzt oder Orthopäde gefordert, bei dem sich der schmerzgeplagte Patient in der Regel zuerst vorstellt.
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