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Medizin
14. April 2021

Rhinokonjunktivitis: Phase-II-Studie zu verbessertem Tacrolimus abgeschlossen

Von den initial rekrutierten 64 Patienten haben alle 62 Patienten, die in den Behandlungszyklus eingeschlossen wurden, nun die Behandlung in der klinischen Phase-II-Studie (1) beendet. Die Studie diente der Bewertung von Tacrosolv-Augentropfen bei allergischer Rhinokonjunktivitis. Die randomisierte, Placebo-kontrollierte, doppelblinde Phase-II-Studie wurde durgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von 2 unterschiedlichen Tacrosolv-Dosierungen in einem Cross-Over-Design zu bewerten. Bei positiven Ergebnissen plant das Unternehmen die ophthalmische Anwendung von Tacrosolv auf weitere Indikationen über allergische Symptome hinaus, wie Dry Eye Disease (Keratoconjunctivitis sicca) und andere Augenentzündungen, zu erweitern.
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„Wir freuen uns sehr, die Behandlungsphase unserer Phase-II-Studie mit Tacrosolv abgeschlossen zu haben. Wir sind zuversichtlich, dass die Ergebnisse unsere Hypothese stützen werden, dass Tacrosolv als erste Formulierung des hochwirksamen Immunsuppressivums eine wirksame Therapie von Augenentzündungen erlaubt“, sagte Dr. Eva Prieschl-Grassauer, Marinomed. „Die Formulierung mit der Marinosolv-Plattform ermöglicht verglichen mit Wasser eine 200-fach höhere Löslichkeit, was die Verwendung von Tacrolimus als Augentropfen ermöglicht. Des Weiteren hat unsere Formulierung eine hohe lokale Bioverfügbarkeit, eine Eigenschaft, die wir bereits bei verschiedenen Marinosolv-Formulierungen gesehen haben.“
 

Verbesserte Formulierung von Tacrolimus

Tacrosolv ist eine verbesserte Formulierung von Tacrolimus, einen Immunmodulator, der Entzündungsreaktionen, einschließlich allergischer Symptome, unterdrücken kann. Das inzwischen patentfreie Blockbuster-Medikament ist schlecht in Wasser löslich, was den Nutzen für Anwendungen am Auge bisher einschränkte.


 
Allergische Rhinitis: Therapiealgorithmus für die optimale Behandlung
© Michael Krause / Fotolia.com

Die allergische Rhinitis führt bei Betroffenen oft jahrzehntelang zu erheblichen Beeinträchtigungen im Sozialleben, der schulischen Leistungsfähigkeit und der Arbeitsleistung. Der journalmed.de-Experte, Prof. Dr. med. Ludger Klimek, erläutert die Konsensusempfehlung des Netzwerkes ARIA-MASK, das als Entscheidungshilfe zur Behandlung der allergischen Rhinitis dient.
Lesen Sie mehr!

 

Beeinträchtigung der Lebensqualität

Allergische Rhinitis und allergische Rhinokonjunktivitis sind sehr häufige Erkrankungen, die bis zu 25% der Bevölkerung in Europa (2) betreffen. Zwar ist Heuschnupfen nicht lebensbedrohlich, beeinträchtigt aber die Lebensqualität der Patienten erheblich (3, 4). Experten zufolge könnte Europa durch die angemessene Behandlung von Allergien bis zu 84 Milliarden Euro jährlich einsparen (5).

Quelle: Marinomed


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