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Bayer | Beiträge ab Seite 2

Medizin

Leitliniengerechte Therapie mit Finerenon bei Typ-2-Diabetes und Albuminurie schützt Herz und Nieren

Rund die Hälfte der Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) entwickelt eine Albuminurie, die trotz Standardtherapie ein hohes Risiko für kardiale und renale Ereignisse darstellt (1, 2, 3). In dieser Situation können Patienten von einer Behandlung mit dem Wirkstoff Finerenon profitieren. Der nicht-steroidale Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist (nsMRA) reduziert bei T2D mit Albuminurie das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse wie z.B. Hospitalisierungen aufgrund von Herzinsuffizienz und verlangsamt das Fortschreiten der chronischen Nierenerkrankung, wie die Ergebnisse der präspezifizierten explorativen gepoolten Analyse FIDELITY gezeigt haben (4). Zugelassen ist Finerenon zur Behandlung der chronischen Nierenerkrankung mit Albuminurie in Verbindung mit T2D bei Erwachsenen. In internationalen Leitlinien wird Finerenon konsistent mit dem höchsten Evidenzgrad bewertet. Wie Finerenon in der täglichen Praxis eingesetzt werden kann, erläuterten Experten im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM).
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Medizin

Worsening Heart Failure: Therapie mit Vericiguat

Die chronische Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) tritt mit der ersten Dekompensation in eine progrediente Phase der Verschlechterung ein (Worsening Heart Failure, WHF). Die Zulassungsstudie VICTORIA zeigt: Der (frühzeitige) Einsatz von Vericiguat kann bei Patienten mit einer sich verschlechternden Herzinsuffizienz das Risiko für weitere Hospitalisierungen aufgrund der Herzinsuffizienz und kardiovaskuläre Todesfälle bei gleichzeitig guter Verträglichkeit vermindern (1). Die ESC-HFA* empfiehlt Vericiguat in ihrem aktuellen Positionspapier zusätzlich zu den 4 Säulen der HFrEF-Therapie bei Patienten nach einem WHF-Ereignis (2).
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Medizin

Vasomotorische Symptome: Elinzanetant verbessert Lebensqualität

Es wurden die positiven Topline-Ergebnisse zu den zulassungsrelevanten Phase-III-Studien OASIS 1 und 2, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Elinzanetant im Vergleich zu Placebo untersuchen, bekannt gegeben: Elinzanetant erreichte in beiden Studien erfolgreich alle 4 primären Endpunkte und zeigte eine statistisch signifikante Verringerung der Häufigkeit und des Schweregrads von vasomotorischen Symptomen (auch bekannt als Hitzewallungen) vom Ausgangswert bis Woche 4 und 12 im Vergleich zu Placebo.
 
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Medizin

LASH + Dexpanthenol beschleunigen Wundheilung

Beim Laser-assisted skin healing (LASH) wird unmittelbar nach einem dermatochirurgischen Eingriff der Wundheilungsprozess durch eine Laserbehandlung modifiziert. Durchgeführt wird die LASH zum Beispiel mit einem nicht ablativen Er(Erbium):Glass- oder einem Diodenlaser mit dem Ziel, hypertrophen bzw. stark geröteten Narben vorzubeugen (1, 2). Für ein besseres Verständnis der biologischen Effekte von Lasersystemen bei Operationswunden und einer optimierten Anwendung führte die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Jens Malte Baron, Aachen, Untersuchungen an humanäquivalenten 3D-Hautmodellen durch. Die Ergebnisse wurden am 19. Oktober 2023 im renommierten Journal Lasers in Surgery and Medicine publiziert (1).
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Medizin

Androgenetische Alopezie: Priorin® wirksam und gut verträglich

Androgenetisch bedingter Haarausfall ist häufig (1, 2) und fordert im Beratungsgespräch ein hohes Maß an Kompetenz und Empathie. Eine evidenzbasierte Empfehlung kann die Einnahme von Priorin®-Kapseln sein. Hierbei handelt es sich um ein Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (FSMP - Foods for special medical purposes), dessen Wirksamkeit und Verträglichkeit in Studien belegt ist (3, 4). Ob die Kapseln auch im privaten Alltag von PTA den gewünschten Erfolg zeigen, wurde nun untersucht: 9 PTA mit einer androgenetischen Alopezie (AGA) wendeten Priorin®-Kapseln über 3 Monate an und dokumentierten die Veränderungen anhand von Bildern. Anschließend wurden 1.141 PTAs zur Wirksamkeit befragt. Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden (58%) waren erfahrene PTA mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung.
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Medizin

Neue Real-World-Daten zu Finerenon bei Typ-2-Diabetes in Verbindung mit Albuminurie

Finerenon ist ein nicht-steroidaler, selektiver Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist (nsMRA), der die Albuminurie bei Patient:innen mit Typ-2-Diabetes (T2D) effektiv reduzieren und damit das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse verringern kann. Dies zeigen die Ergebnisse zweier klinischen Phase-III-Studien mit mehr als 13.000 Patient:innen, die in der präspezifizierten explorativen gepoolten Analyse FIDELITY ausgewertet wurden (1). Nun sind erste Interimsergebnisse der prospektiven Beobachtungsstudie FINE-REAL zu Finerenon veröffentlicht worden. Sie geben Aufschluss über den Einsatz von Finerenon in der täglichen Praxis. Bei einem Symposium anlässlich der diesjährigen Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) in Leipzig sprachen Expert:innen über FINE-REAL und die Bedeutung von Real-World-Evidence-Daten, das neue Schulungsprogramm „RenalAWARE“ für Patient:innen sowie über effektive Strategien für die frühzeitige Erkennung und leitliniengerechte Behandlung von Patient:innen mit einem erhöhten renalen und kardiovaskulären Risiko.
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CKD mit Typ-2-Diabetes: FIDELITY-Studie bestätigt Nierenschutz durch Finerenon

Neue Daten zu Finerenon aus FIDELITY, einer präspezifizierten gepoolten Analyse der Phase-III-Studien FIDELIO-DKD und FIGARO-DKD, zeigen, dass eine frühe Reduzierung der Albuminurie bei Patient:innen mit chronischer Nierenerkrankung (CKD) bei Typ-2-Diabetes (T2D) einen großen Teil des Behandlungseffekts gegen das Fortschreiten der CKD vermittelte. Die Ergebnisse zeigen ebenfalls eine deutliche, wenngleich geringere Korrelation zwischen einer frühen Reduzierung der Albuminurie und verbesserten kardiovaskulären (CV) Ergebnissen. Die Analysen, die auf gepoolten Daten von mehr als 12.500 Patient:innen basieren, wurden auf der Kidney Week 2023 der American Society of Nephrology (ASN) vorgestellt.
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Vorhofflimmern: Neue Option für OAC-ungeeignete Patient:innen

Die neu initiierte Phase-III-Studie OCEANIC AFINA untersucht Asundexian als potenzielle Behandlung bei Patient:innen ≥65 Jahren mit Vorhofflimmern und einem hohen Risiko für ischämischen Schlaganfall oder systemischer Embolie, die aufgrund eines erhöhten Blutungsrisikos für die Behandlung mit derzeit verfügbaren oralen Antikoagulanzien (OAC) als nicht geeignet gelten. OCEANIC-AFINA ergänzt OCEANIC-AF, eine laufende Phase-III-Studie, die die Wirksamkeit und Sicherheit von Asundexian zur Prävention von Schlaganfällen oder systemischen Embolien bei Menschen mit Vorhofflimmern und einem Schlaganfallrisiko untersucht. Die Ergebnisse von OCEANIC-AFINA und OCEANIC-AF sollen zusammen belastbare Belege für die Wirksamkeit und Sicherheit von Asundexian bei einem breiten Spektrum von Patient:innen mit Vorhofflimmern liefern. Darunter sind auch jene Patient:innen, die ein hohes Risiko für einen ischämischen Schlaganfall oder eine systemische Embolie sowie für schwere Blutungsereignisse haben.
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Herzinsuffizienz: Intensivierung der Therapie nach erster Dekompensation

Menschen mit Herzinsuffizienz (Heart Failure, HF) haben ein erhebliches Risiko für Morbidität und Mortalität: Die Sterblichkeitsrate beträgt zwischen 40 bis 50% innerhalb der ersten 5 Jahre nach der Diagnose (1). Eine besonders vulnerable Phase stellen die ersten 3 Monate nach einer Hospitalisierung aufgrund von HF dar: 10 bis 30% der Patient:innen werden erneut hospitalisiert oder versterben. Mit jeder HF-bedingten Hospitalisierung (HFH) verschlechtert sich die Prognose dieser Patienten (2). Eine Dekompensation trotz bestehender Basistherapie der HF kann als Zeichen gewertet werden, die Therapie zu eskalieren. Die klinische Studie VICTORIA3 zeigt, dass bei Patient:innen mit Herzinsuffizienz mit reduzierter linksventrikulärer Ejektionsfraktion (HFrEF) nach Dekompensation der frühzeitige Einsatz von Vericiguat, das Risiko für weitere Dekompensationen und Mortalität vermindern kann. Aktuelle Publikationen empfehlen den Einsatz von Vericiguat für Patient:innen mit dieser Indikation.
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Typ-2-Diabetes mit Albuminurie: Finerenon ermöglicht einen zusätzlichen Schutz für Herz und Nieren

Finerenon ist eine innovative Therapieoption, die das Fortschreiten der chronische Nierenerkrankung (CKD) mit Albuminurie und Typ-2-Diabetes (T2D) verlangsamen und das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinsuffizienz-Hospitalisierungen reduzieren kann. Namhafte Expert:innen erläuterten bei einem Symposium anlässlich der 15. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie, wie T2D-Patient:innen mit Albuminurie frühzeitig identifiziert werden können und wie eine effektive Therapie zum Schutz von Herz und Nieren etabliert werden kann.
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Typ-2-Diabetes mit CKD: Finerenon erhält 1A-Empfehlungen in zwei Leitlinien der ESC

Die europäischen Fachgesellschaft für Kardiologie (ESC) hat Finerenon in ihrer aktualisierten Leitlinie zum „Management von kardiovaskulären Erkrankungen bei Diabetes" mit dem höchsten Empfehlungs- und Evidenzgrad (1A) ausgezeichnet (1). Darin wird der nicht-steroidale Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist (nsMRA) Finerenon zur kardiovaskulären und renalen Risikoreduktion bei Patient:innen mit Diabetes und chronischer Nierenerkrankung zusätzlich zu RAS-Hemmern empfohlen. Finerenon steht damit im Therapieschema für Typ-2-Diabetes (T2D) und chronischer Nierenerkrankung als 3. Säule auf einer Ebene mit der Blutdruckkontrolle und den SGLT2-Hemmern. Nachdem Finerenon innerhalb kürzester Zeit einen Platz in zahlreichen internationalen Leitlinien zum Management von T2D mit Albuminurie und eingeschränkter Nierenfunktion erhalten hat, – konsistent mit dem höchsten Evidenzgrad A – wird sein hoher Stellenwert nun auch in der Kardiologie bestätigt. Dies spiegelt darüber hinaus das aktuelle, fokussierte Update der ESC-Herzinsuffizienz-Leitlinie wider: Auch hier wurde eine 1A-Empfehlung zur Risikoreduktion von Herzinsuffizienz-Hospitalisierungen für Patient:innen mit Diabetes und chronischer Nierenerkrankung festgehalten (2).
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Aktuelle Leitlinie zur Gastroösophagealen Refluxkrankheit: Neuerungen bei Antazida in der Refluxtherapie

Vor wenigen Monaten wurde die neue S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD) veröffentlicht. Wir sprachen mit den beiden Mitwirkenden der Leitlinie, Prof. Dr. med. Thomas Frieling (Chefarzt Medizinische Klinik II, Helios Klinikum Krefeld) und Prof. Dr. med. habil. Ahmed Madisch (Partner im Centrum Gastroenterologie Bethanien in Frankfurt am Main), über wichtige Neuerungen und den Stellenwert von Protonenpumpeninhibitoren (PPI) und Antazida wie z.B. Hydrotalcit.
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HFrEF: Empfehlung von Vericiguat bei Worsening Heart Failure

Neue klinische Empfehlungen für die Behandlung der sich verschlechternden Herzinsuffizienz mit reduzierter Auswurffraktion (HFrEF) sprechen sich für Vericiguat als 5. Säule der Therapie für diese Patient:innen neben der HFrEF-Basistherapie aus. In einer unabhängigen, evidenzbasierten Übersichtsarbeit im Journal of the American College of Cardiology (JACC) wird empfohlen, Vericiguat zu Beginn einer sich verschlechternden HFrEF (WHF) einzusetzen und damit einen neuen Behandlungsansatz zu schaffen, um das verbleibende klinische Risiko maximal zu reduzieren (1).
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