Infektiologie | Beiträge ab Seite 20
COVID-19-Test: Erstes Testkit für Privatpersonen zugelassen
MS: Cladribin kann oligoklonale Banden im Liquor reduzieren
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: Ursache für chronisch entzündliche Darmerkrankungen?
Zytokinfreisetzungssyndrom bei COVID-19: Klinische Phase-III-Studie zu Ruxolitinib
Lymphopenie könnte schweren Verlauf von COVID-19 vorhersagen
SARS-CoV-2: Antivirale Wirkstoffe und neue Testmodelle
Statement: Aktuelle Lage Deutschlands im Kampf gegen Corona
Kein Zusammenhang zwischen Ibuprofen und der Verschlechterung von COVID-19
Herpes simplex: Bessere Therapieoption durch PPI plus Virostatika
Reisediarrhoe: Effektive Selbstmedikation mit Rifamycin in neuer Galenik möglich
BacDive: Uneingeschränkter Zugang zu mikrobiologischen Forschungsdaten
Neue Viren: Richtlinien für die Erforschung und Praxisempfehlungen
Daten aus dem Deutschen Hepatitis C-Register belegen Effektivität und Ökonomie aktueller HCV-Therapien
Fuchsbandwurm: Risiko für Leib und Leber
Bis vor einigen Jahren wurde die Infektion, die durch das Larvenstadium des Fuchsbandwurms ausgelöst wird, hauptsächlich bei Landwirten oder Jägern diagnostiziert. Doch zunehmend sind auch Städter betroffen: Als Kulturfolger passt sich der Fuchs dem Stadtleben an und hinterlässt seinen Kot, der Bandwurmeier enthalten kann und oft monatelang ansteckend bleibt, in Sandkästen oder auf Gemüsebeeten. Einmal vom Menschen - zum Beispiel durch unzureichend gewaschene Nahrung - aufgenommen, wandern die Eier vermutlich über den Zwölffingerdarm in die Leber. Der genaue Übertragungsweg ist aber noch nicht eindeutig geklärt und ob eine Person erkrankt, scheint auch genetisch bedingt zu sein. Im Falle einer Ansteckung breitet sich die potentiell tödliche Krankheit zunächst schleichend aus: Unbehandelt wird die Leber zerstört - in seltenen Fällen sind auch Lunge und Gehirn betroffen. „Oft wird die Diagnose erst nach Jahren gestellt. Patienten klagen teilweise über Oberbauchschmerzen, Gelbsucht oder bei ärztlichen Untersuchungen wird eine Raumforderung in der Leber festgestellt“, weiß Dr. Andreas Hillenbrand, Oberarzt in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
Gewichtszunahme nach Rauchstopp: Stämme Proteobacteria und Bacteroidetes nehmen im Darm überhand
Die meisten Raucherinnen und Raucher nehmen einige Kilos zu, wenn sie mit Rauchen aufhören. Der Grund liegt nicht in der erhöhten Kalorienaufnahme, sondern in der veränderten Zusammensetzung der Darmflora nach dem Rauchstopp. Diesen Schluss legt eine vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstützte Untersuchung nahe.