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Gesundheitspolitik

06. Oktober 2020 Kampagne macht auf Thema psychische Gesundheit aufmerksam

Die Bundesregierung und Organisationen aus dem Bereich Prävention wollen mit einer Kampagne auf das Thema psychische Gesundheit aufmerksam machen. Die "Offensive Psychische Gesundheit" solle dazu beitragen, dass Menschen ihre eigenen psychischen Belastungen und Grenzen besser wahrnehmen und auch mit Menschen in ihrem Umfeld offener darüber sprechen können, hieß es am Montag zum Start der Kampagne in Berlin in einer gemeinsamen Mitteilung von Bundesgesundheits-, Bundesfamilien- und Bundesarbeitsministerium. Ob am Arbeitsplatz, in Schule, Ausbildung oder Privatleben – der Alltag sei oft stressig. "Die Corona-Pandemie hat die Herausforderungen für viele Menschen noch erhöht."
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Ziel sei es außerdem, die Präventionslandschaft in Deutschland mit ihren zahlreichen Anbietern besser zu vernetzen. Beteiligt sind den Angaben zufolge unter anderem die Krankenkassen, die Rentenversicherung, Unfallversicherer, Berufsgenossenschaften und Psychotherapeuten-Verbände.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hält die Aktion nicht für ausreichend. "Eine Kampagne für mehr Achtsamkeit und gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen ist schön und gut", sagte Vorstandsmitglied Anja Piel dem Nachrichtenportal "The Pioneer". "Das ersetzt aber nicht, endlich für mehr Prävention in der Arbeitswelt zu sorgen." Einer Befragung des DGB zufolge, die dem Portal vorliegt, arbeitet fast jeder dritte Beschäftigte in Deutschland länger als 40 Stunden in der Woche. Bei 10% sind es demnach sogar 48 Stunden und mehr.

Quelle: dpa


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