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Gesundheitspolitik

05. Dezember 2016 Gesundheitsprävention: Medizin-Apps sollen Ärzten helfen

Der Trend zur Selbstoptimierung lässt auch Ärzte im Kampf gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen hoffen: Mit Health Watch und Medizin-App wollen Mediziner künftig ihre Patienten zum Ändern ihrer Lebensgewohnheiten motivieren. Denn im Praxisalltag fehlt für das Aufklärungsgespräch oft die Zeit.
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Zudem werden Medikamente immer noch bevorzugt, um kardiovaskuläre Ereignisse zu verhindern. Zum einen vom Arzt, weil er nicht kontrollieren kann, ob seine Patienten einen präventiven Lebensstil pflegen – zum anderen von den meisten Patienten, weil sie sich eine Lebensstil-Umstellung ohne Kontrolle nicht wirklich zutrauen oder sich auch nicht dazu motivieren können.
 
Das ergab eine bundesweite Befragung unter 200 niedergelassenen Allgemeinmedizinern und Kardiologen, die im Auftrag von Philips Healthcare durchgeführt wurde.
 
Die Studie zeigt, dass Medizin-Apps inzwischen für Ärzte durchaus eine ernstzunehmende Option darstellen, ihre Patienten zu einem gesünderen Lebensstil zu motivieren.  Denn knapp drei Viertel der Mediziner gaben an, dass sie eher in der Lage wären, ihre Patienten zu überzeugen, wenn sie durch Patientenmesswerte belegen könnten, dass sich die Fortschritte positiv auf den Gesundheitszustand auswirken. Zudem sind sie mehrheitlich der Meinung, dass es Patienten motiviert, wenn sie Messwerte, wie Blutdruck oder Gewicht, schnell und einfach selbst aufzeichnen könnten. Ein gutes Hilfsmittel wäre dabei eine App, die Messwerte verschiedener Gesundheitswerte zusammenführt: 40% der Ärzte meinen, dass eine solche App Patienten ebenfalls motivieren könnte, ihre Lebensumstände zu ändern.

Quelle: Philips Healthcare


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