Donnerstag, 3. Dezember 2020
Navigation öffnen
Anzeige:
Steglujan
Steglujan

Gesundheitspolitik

10. April 2012 Wissenschaftliches Institut der AOK belegt: Preise auf dem Arzneimittelmarkt sinken immer weiter

Der heute vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) vorgelegte aktuelle GKV-Arzneimittelindex macht deutlich, dass die Preise für Arzneimittel bereits seit März 2010 immer weiter gesunken sind. Diese Entwicklung gilt sowohl im Bereich der Festbeträge- als auch für die nicht durch Festbetrag geregelten Arzneimittel. Im Vergleich zu März 2010 ist der Arzneimittelpreisindex um 4 Prozent gesunken. Dieser Trend setzte damit bereits vor der im August 2010 vorgenommenen Erhöhung der gesetzlichen Zwangsabschläge und dem Preismoratorium ein und wurde durch diese Maßnahmen weiter beschleunigt.
Anzeige:
Pneumovax
Pneumovax
„Spätestens diese Zahlen müssen nun den Minister dazu bewegen, das Preismoratorium und die erhöhten Zwangsabschläge zu überdenken. Denn es kann nicht sein, dass für die Unternehmen alle Ausgaben seit 2010 weiter steigen, eine Preisanpassung aber nicht möglich ist. Diese Situation bringt gerade mittelständische und kleine pharmazeutische Unternehmen an die Grenze der Belastbarkeit“, erklärte Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des BPI.

Das Wissenschaftliche Institut der Ortskrankenkassen macht mit seiner Datenanalyse deutlich, dass der Preisindex über die vergangenen zwei Jahre stetig gesunken ist. Und vor allem wird ersichtlich, dass sich diese Entwicklung auch in den ersten Monaten des Jahres 2012 weiter verfestigt hat. Danach sind die Meldungen, dass die Ausgaben für Arzneimittel Anfang 2012 gestiegen sind, eindeutig auf Versorgungsverbesserungen zurückzuführen.

Quelle:


Anzeige:
Pradaxa Digital
Pradaxa Digital

Stichwörter

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Wissenschaftliches Institut der AOK belegt: Preise auf dem Arzneimittelmarkt sinken immer weiter"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.


EILMELDUNGEN zu SARS-CoV-2 und COVID-19
  • Teil-Lockdown in Deutschland bis 10. Januar 2021 verlängert (dpa, 03.12.2020).
  • Teil-Lockdown in Deutschland bis 10. Januar 2021 verlängert (dpa, 03.12.2020).