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Gesundheitspolitik

Kokain ist klare Nummer eins der illegalen Drogen

„Nicht wenige probieren alles, meist zeitgleich, was der Markt hergibt und billig ist“, beklagte Blienert. „Allein Kokain konsumieren mehr als doppelt so viele Menschen wie vor wenigen Jahren. Damit ist Kokain die klare Nummer eins der illegalen Drogen in Deutschland.“ Die Cannabis-Teillegalisierung habe hingegen einen wichtigen Beitrag für einen ehrlicheren und entkriminalisierten Umgang mit Drogen geleistet. Gerade Menschen, die seit vielen Jahren ein Problem mit Cannabis hätten, würden mehr Beratungs- und Behandlungsangebote abfragen.

Kritik vor allem von der Union

Vor einem Jahr, am 1. April 2024, wurde Kiffen in Deutschland für Volljährige mit zahlreichen Beschränkungen legal. Erlaubt ist nach dem Gesetz der Ampel-Koalition der Anbau von bis zu 3 Pflanzen in Wohnungen, aufbewahren darf man bis zu 50 Gramm Cannabis. Zulässig sind seit 1. Juli 2024 auch nicht-kommerzielle Anbauvereinigungen mit bis zu 500 Mitgliedern, für die ebenfalls viele Auflagen gelten. Für alle unter 18 Jahren ist Cannabis weiterhin verboten.

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Das Reizthema liegt auch in den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD für die künftige Bundesregierung auf dem Tisch. CDU und CSU hatten in ihrem Wahlprogramm angekündigt, das Legalisierungs-Gesetz wieder abzuschaffen. Anzeichen, dass die SPD dies mitträgt, gab es vorerst aber nicht.

Quelle:

dpa

 

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