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Medizin

24. August 2018 ESC 2018: Entwicklungen in der Herz-Medizin betreffen Millionen Menschen

Von 25. bis 29. August 2018 werden in München auf dem Europäischen Kardiologiekongress 31.000 Teilnehmer aus 150 Ländern erwartet, was den Kongress der European Society of Cardiology (ESC) zu einem der weltweit größten Medizinkongresse macht. Kongress-Themen sind sämtliche Gesichtspunkte der modernen Herz-Medizin: Von der Verbreitung von Herz-Kreislauf-Krankheiten über Risikofaktoren und Prävention, bis hin zu den medikamentösen und nicht-medikamentösen Therapien, inklusive aller bahnbrechenden Innovationen in diesen Bereichen. Der Kongress bietet auch eine eindrucksvolle Leistungsschau der deutschen Herz-Medizin und kardiologischen Versorgung.
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„Es freut mich, dass so viele führende Spezialisten der Kardiologie aus ganz Europa zu diesem Kongress nach München gereist sind“, sagte Prof. Dr. Marion Kiechle, Bayerns Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, auf dem Vorab-Mediengespräch zum Europäischen Kardiologiekongress in München. „Der internationale Charakter von Wissenschaft und Forschung und nicht zuletzt der medizinischen Forschung sowie deren enge Verbundenheit über Ländergrenzen hinweg werden bei einem solchen Kongress besonders deutlich.“

Prof. Achenbach: Neueste Studienergebnisse betreffen Millionen Herz-Patienten

„Der Jahreskongress der ESC ist der weltweit größte Kongress auf dem Gebiet der Herz-Kreislauf-Erkrankungen und damit das wesentliche Präsentations- und Diskussionsforum für die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse auf diesem Gebiet“, sagte Prof. Dr. Stephan Achenbach, Vorsitzender des Congress Programme Committee, zukünftiger Präsident (President Elect) der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (Universitätsklinikum Erlangen). Neben dem Fortbildungsprogramm werden im „Abstract-based programme“ 4.500 Studien vorgestellt, die vom Programmkomitee aus etwa 11.000 Beiträgen ausgewählt wurden, die von Forschern aus der ganzen Welt zu diesem Kongress eingereicht wurden. Insgesamt deckt der Kongress Themen aus allen Bereichen und Teilbereichen der kardiovaskulären Medizin ab. Wie jedes Jahr hat der Kongress ein Schwerpunktthema, dieses Jahr sind das „Valvular Heart Disease“: Die Bedeutung von Herzklappen-Erkrankungen hat für Kardiologen in den letzten Jahren immens zugenommen.

Große Studien, die auf dem ESC-Kongress vorgestellt werden

„Auch dieses Jahr werden wieder zahlreiche internationale wissenschaftliche Erkenntnisse präsentiert, die für viele Millionen Herzpatienten weltweit von Bedeutung sein werden“, so Achenbach. Einige Beispiele:

Die ARRIVE-Studie mit 12.500 Teilnehmern soll zeigen, ob die Einnahme von täglich 100 mg Acetylsalicylsäure (ASS; Aspirin) zur Vermeidung eines ersten Herzinfarkts oder Schlaganfalls (Primärprävention) bei Personen mit einem moderaten Herz-Kreislauf-Risiko wirksam ist und ob der positive Effekt im Vergleich zu möglichen Nebenwirkungen überwiegt. Die tägliche Einnahme von ASS kann auch schädliche Nebenwirkungen haben, v.a. Blutungsereignisse.

In die ASCEND-Studie wurden rund 15.400 Diabetes-Patienten aufgenommen und es soll gezeigt werden, ob die tägliche Einnahme von ASS und/oder Omega-3-Fettsäuren mit Fischöl-Extrakt erste akute Herz-Kreislauf-Ereignisse (Herzinfarkt, Schlaganfall) verhindern kann.

Dutzende Millionen Menschen kommen jährlich mit Verdacht auf einen akuten Herzinfarkt in ärztliche Behandlung. Die High-STEAC- Studie mit 48.000 Teilnehmern untersucht, ob die genauere Diagnostik mit einem hoch sensitiven Labortest zur Bestimmung der Troponin-Konzentration im Vergleich zu konventionellen Testverfahren zu einer Therapie-Verbesserung führt.

Für Aufmerksamkeit sorgen werden die neuesten Ergebnisse aus der weltweit in 50 Ländern durchgeführten PURE-Registerstudie, die auch den Einfluss der Ernährung – z.B. Obst, Gemüse, Nüsse, Milch, Milchprodukte, Fleisch, etc. – auf das Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die Lebenserwartung untersucht. Derzeit sind rund 218.000 Personen in diese Untersuchung aufgenommen worden.

Eine Studie, deren Ergebnisse das zukünftige Management von weltweit jährlich Millionen Patienten beeinflussen könnte, ist die MARINER-Untersuchung mit mehr als 12.000 Teilnehmern. Es wurde untersucht, ob die verlängerte Einnahme eines oralen Blutgerinnungshemmers durch Patienten mit einem erhöhten Risiko für thromboembolische Ereignisse (z.B. Lungeninfarkt, Embolie) über 45 Tage hinweg die Häufigkeit solcher Komplikationen und dadurch hervorgerufene Todesfälle verringert bzw. verhindert.

Die COMMANDER HF-Studie untersucht, ob die zusätzliche Einnahme eines oralen Blutgerinnungshemmers das Mortalitätsrisiko oder die Häufigkeit eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls bei Herzschwäche-Patienten nach einer akuten Verschlechterung der Herzinsuffizienz (Episode einer dekompensierten Herzschwäche) reduzieren kann. Für Kranke mit schwerer koronarer Herzkrankheit ist das seit dem ESC-Kongress des vergangenen Jahres bekannt. Jetzt geht es um die Herzschwäche-Patienten.

MITRA FR-, LRT- und GARY-Register-, TAVI-PM und FRANCE-2 sind wissenschaftlichen Untersuchungen zu interventionellen Eingriffen zum Ersatz oder zur Reparatur von Aortenklappenstenose oder bei Schäden der Mitralklappe im Herzen, deren Ergebnisse beim ESC-Kongress präsentiert werden. Auch hier geht es weltweit um Millionen Patienten.

Folgt Europa den USA beim Bluthochdruck?

„Sehr intensiv werden wohl in der Fachwelt und später auch in der Öffentlichkeit die neuen europäischen Empfehlungen (Guidelines) zur Diagnose und Therapie des Bluthochdrucks diskutiert werden“, ist Achenbach überzeugt. Bisher haben europäische Leitlinien „hohen Blutdruck“, Behandlungsbedürftigkeit und Behandlungsziel mit einem Wert von 140/90 mmHg definiert. Seit vergangenem Jahr gelten in den USA aber neue Werte, wonach eine Hypertonie ab 130/80 mmHg gegeben ist. Diese Guidelines sind sehr strikt, sie haben die Definition der Hypertonie erweitert.

Die neuen ESC/ESH Guidelines zur Hypertonie werden in München erstmals im Detail vorgestellt. Sie sehen weiterhin einen Grenzwert von 140/90 mmHg vor, behalten dies auch als prinzipielles Behandlungsziel, aber bei gut tolerierter Therapie sollte 130 mmHg als systolischer Wert angestrebt werden. „Bei älteren Patienten werden höhere Schwellenwerte akzeptiert, zum Teil bis 160 mmHg, um unerwünschte Nebenwirkungen durch zu intensive medikamentöse Therapie zu vermeiden“, so Achenbach.

Prof. Zeiher: Der ESC 2018 als eindrucksvolle Leistungsschau der deutschen Kardiologie

„Dass sich die ESC dieses Jahr einmal mehr für den Standort Deutschland entschieden hat, ist auch eine Auszeichnung für die deutsche Herz-Medizin“, sagt Prof. Dr. Andreas M. Zeiher, zukünftiger Präsident (President-Elect) der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (Universitätsklinikum Frankfurt). „Neben vielen anderen Highlights wird der ESC-Kongress eine eindrucksvolle Leistungsschau der deutschen Kardiologie bieten.“ Von den insgesamt 4.500 auf dem Kongress in Abstract-Form präsentierten wissenschaftlichen Studien stammen rund 410 aus Deutschland.

Forschung kommt den Patienten messbar zu Gute und hat praktische Konsequenzen für die Gesundheit und Lebenserwartung in Deutschland. Dafür, dass letztere kontinuierlich steigt, sind ganz vorne die Fortschritte der modernen Kardiologie mitverantwortlich. „Im Vergleich zum Beginn der 1990er Jahre reduzierte sich bis zum Jahr 2015 die Herzinfarkt-Sterbeziffer bei Männern um fast 68% und bei Frauen um mehr als 57%“, nennt Zeiher ein Beispiel. 1990 verstarben in Deutschland noch 85.625 Menschen an einem Herzinfarkt, 2015 waren es 49.210 – und das bei einer stark anwachsenden und älter werdenden Gesellschaft.

Für diese eindrucksvolle Entwicklung sind zahlreiche Faktoren verantwortlich: z.B. Herzinfarkt-Netzwerke, die eine schnelle und Leitlinien-gerechte Therapie erleichtern. Eine wesentliche Rolle spielen Fortschritte in der Diagnostik und Behandlung. Maßgeblich ist hier die schonende Herzkatheter-Technik: Sie ermöglicht über einen biegsamen Schlauch das Untersuchen, Wiedereröffnen und Offenhalten verengter oder verschlossener Blutgefäße, das Implantieren von Gefäßstützen („Stents“), aber auch von Herzklappen und bestimmten Herz-Schrittmachern, sowie Eingriffe bei Vorhofflimmern („Ablation“). Dazu kommen Innovationen bei Medikamenten, z.B. bei Blutgerinnungshemmern oder bei Medikamenten gegen Herzschwäche.

Krankheitslast durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleibt hoch

„Doch trotz aller Fortschritte bleibt die Krankheitslast durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland beträchtlich: Sie sind noch immer die Todesursache Nummer Eins“, so Zeiher. Die im aktuellen „Deutschen Herzbericht“ ausgewählten, am weitesten verbreiteten kardiologischen Diagnosen waren Todesursache von rund einem Viertel (24%) aller in Deutschland (2015) verstorbenen Menschen.

Kardiologische Versorgung in Deutschland im internationalen Vergleich sehr gut

„In der kardiologischen Versorgung, insbesondere in der interventionellen Kardiologie, stehen wir in Deutschland auch im internationalen Vergleich sehr gut da“, berichtete Univ.-Prof. Dr. Ulf Landmesser, lokaler Pressekoordinator des ESC in München (Klinikdirektor Kardiologie, Charité Universitätsmedizin Berlin und Ärztlicher Leiter des CharitéCentrum für Herz-, Kreislauf- und Gefäßmedizin). Dazu einige Zahlen:
  • 2016 wurden hochgerechnet 898.000 Linksherzkatheter-Untersuchungen durchgeführt und 378.000 therapeutische Perkutane koronare Interventionen (PCI), mit denen das verengte oder verschlossene Gefäß wieder geöffnet wird. Dabei wurden 340.000 Stents eingesetzt.
  • Bei Herzrhythmusstörungen wurden 2016 rund 82.000 Ablationen durchgeführt. Dabei werden krankhafte elektrische Erregungsherde am Herzmuskelgewebe verödet.
  • In den vergangenen Jahren gab es eine enorme Entwicklung bei den – im Vergleich zu herkömmlichen herzchirurgischen Eingriffen am offenen Herzen – sehr schonenden Katheter-gestützten TAVI, die zunehmend über die Leistenarterie durchgeführt werden. (2016: 17.100 TAVI-Eingriffe)
Positive Entwicklungen gibt es auch in den Versorgungsstrukturen, z.B. durch organisatorische Zusammenschlüsse von Leistungserbringern in qualitätsgesicherten Herzinsuffizienz-Netzwerken.

„Weit weniger gut aufgestellt sind wir in Deutschland in der Prävention und Gesundheitsförderung“, so Landmesser. „Die kardiovaskuläre Prävention hat für die gesamte Bevölkerung in allen Lebensphasen Bedeutung. Hier entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die mit Engagement wahrgenommen werden muss.“

Übergewicht, Bewegungsarmut, Rauchen und Stress neutralisieren manchen Benefit der Herz-Medizin

„Wir stehen vor einem interessanten Phänomen: Die Diagnose- und Behandlungsmethoden werden immer besser, die Versorgung in Deutschland hat ein sehr hohes Niveau, und die Herz-Medizin trägt wie wohl kein anderes Fach der Medizin zur immer längeren Lebenserwartung bei. Trotz alledem stehen wir jetzt möglicher Weise vor oder inmitten einer Trendwende“, so Prof. Dr. Udo Sechtem, lokaler Pressekoordinator des ESC in München (Stuttgart). In Umkehr der Entwicklung der beiden vorausgegangenen Jahre gab es 2016 in Deutschland bei den meisten im „Herzbericht 2017“ berücksichtigten Krankheiten keinen Rückgang, sondern teils deutliche Anstiege gegenüber 2015. Auch die Sterbeziffer ist bei den im Herzbericht erfassten Krankheiten zwischen 2014 und 2015 wieder gestiegen: Von 256,1 pro 100.000 Einwohner auf 269,6.

„Ein Grund kann sein, dass Übergewicht, Bewegungsarmut, Rauchen und Stress manchen Benefit der Herz-Medizin wieder neutralisieren“, so Sechtem. Außerdem kennen viele Menschen ihre Blutdruck-, Cholesterin- und Blutzucker-Werte nicht, womit Risikofaktoren unentdeckt bleiben. „Erforderlich ist deshalb ein möglichst lückenloses Screening – damit die Leistungen der modernen Herz-Medizin auch bei möglichst vielen Menschen ankommen, die davon profitieren können. Jeder Mensch sollte seine Werte kennen und regelmäßig messen lassen!“

Erlebnisveranstaltung „Gesunde Herzen für München“, Samstag 25. August, Odeonsplatz

„Angesichts eines weit verbreiteten ungesunden Lebensstils und unbehandelter Risikofaktoren wie Übergewicht, erhöhten Cholesterinwerten, Diabetes und Bluthochdruck ist es umso wichtiger, über das Thema Herzgesundheit bestmöglich zu informieren“, so Prof. Dr. Ellen Hoffmann, Chefärztin der Kardiologie im Herzzentrum des Klinikums Bogenhausen. „Genau das bieten wir mit der Erlebnisveranstaltung ‚Gesunde Herzen für München‘ in unterhaltsamer Art und Weise.“ Diese Publikumsveranstaltung rund um das Thema Herzgesundheit findet am Samstag, dem 25. August auf dem Odeonsplatz statt. Von 10 bis 17 Uhr gibt es bei freiem Eintritt ein informatives, spannendes und unterhaltsames Programm für Jung und Alt. Veranstalter ist die Europäische Gesellschaft für Kardiologie unter der Schirmherrschaft der Deutschen Herzstiftung e. V. Organisator ist das Städtische Klinikum München.

Ein Auszug aus dem vielfältigen Programm: „Besucher können das faszinierende Organ Herz und seine Funktionsweise hautnah in einem begehbaren Modell erleben. Sie können sich über wirksame Vorbeugung von Herzerkrankungen und über das richtige Verhalten im Notfall informieren“, so Hoffmann. „Wer möchte, kann sich sein individuelles Herz-Risikoprofil berechnen lassen. Münchner Herzspezialisten und die Deutsche Herzstiftung beantworten gerne individuelle Fragen und beraten umfassend.“

Erfahrene Sportler und Trainer zeigen sanfte Übungen, die den Kreislauf in Schwung bringen. Wer mehr Aktivität wünscht, kann sich mit den Spielerinnen der Deutschen Eishockey-Nationalmannschaft und dem Nachwuchs des EHC Red Bull München messen. Das komplette Programm gibt es hier: klinikum-muenchen.de/veranstaltungen/veranstaltung/event/gesunde-herzen-fuer-muenchen/

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.


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