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Medizin

22. Mai 2019 Gerinnungsstörung: ClotPro-System ermöglicht umfassende Analyse der Blutgerinnung

Die Abteilung für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin der Asklepios Klinik Wandsbek hat ein neuentwickeltes Messgerät, das ClotPro-System, zur umfassenden Analyse der Blutgerinnung in Betrieb genommen. Sie ist damit deutschlandweit die erste Anästhesie-Abteilung, die diese Methode zur Diagnostik und zur zielgerichteten Therapie von Gerinnungsstörungen einsetzen kann.
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Gerinnungsstörungen: Gefährliche Komplikation

Gerinnungsstörungen gehören zu den gefährlichsten Komplikationen in der Medizin, vor allem nach Verletzungen, bei Operationen und im Rahmen von Entbindungen. Daher ist es wichtig, sie frühzeitig und umfassend zu diagnostizieren. „Eine schnelle und umfassende Gerinnungsdiagnostik ermöglicht schnelle und zielgerichtete Therapie, reduziert den Blutverlust während der Operation sowie die Transfusionsrate von Fremdblut und kann sich so positiv auf den Heilungsverlauf unserer Patienten auswirken“, erklärt Prof. Dr. Christian Weber, Asklepios Klinik Wandsbek.

Kontinuierliche Überprüfung der Gerinnselstabilität

„Das ClotPro ist eine Weiterentwicklung der klassischen Viskoelastometrie, die seit den 1940er Jahren bekannt ist“, sagt Weber. Das Testprinzip beruht auf einer kontinuierlichen Überprüfung der Gerinnselstabilität und ermöglicht, neben der Diagnose des Mangels an Gerinnungsfaktoren, Fibrinogen und Blutplättchen, auch die Erkennung einer gefährlichen Hyperfibrinolyse – dem vorzeitigen Zusammenbruch eines Gerinnsels. Ferner kann das ClotPro zur Überprüfung der Effizienz von modernen Hemmstoffen der Blutgerinnung oder der Gerinnselauflösung verwendet werden.

Großes Einsatzspektrum

„Das Einsatzspektrum der Methode ist sehr groß“, sagt Weber und erwartet, dass von der zielgerichteten Gerinnungstherapie Patienten aller Fachabteilungen an der Asklepios Klinik Wandsbek profitieren können. „Klassiker sind Blutungen in der Geburtshilfe oder nach Verkehrsunfällen, aber auch im OP oder bei Patienten, die wegen ihrer Grunderkrankung Blutverdünner einnehmen“, beschreibt Weber.

Der Einsatz erweiterter Gerinnungsdiagnostik ist ein Element moderner Patient-Blood-Management-Konzepte (PBM; https://www.patientbloodmanagement.de/) zum rationalen Umgang mit Blut und Blutprodukten.

Quelle: Asklepios Kliniken


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