Oxycodon
Chronische Schmerzen: Tapentadol retard vs. herkömmliche Opioide
Individuelle Schmerztherapie mit Opioiden
COVID-19: Besondere Versorgung chronischer Schmerzpatienten
Chronische Schmerzen: Effektive Schmerztherapie während der Pandemie
Chronische Rückenschmerzen: Weniger Nebenwirkungen unter Tapentadol im Vergleich zu Oxycodon
Schmerztherapie: Weniger unerwünschte Ereignisse unter Tapentadol
Schmerzmanagement: Wirkstoffkombination Oxycodon + Naloxon bietet preisbewusste Option zur Behandlung starker Schmerzen
Versorgungsforschung: Positive Effekte von Tapentadol bei frühzeitigem Einsatz
Tapentadol bei chronischen Schmerzpatienten entlastet das ärztliche Budget und reduziert den Arbeitsaufwand
Opioidtherapie: Rabattverträge für Oxycodon/Naloxon Krugmann®
Rückenschmerz: Mit Tapentadol frühzeitig in Chronifizierungsprozesse eingreifen
Neue Tageshöchstdosis für retardiertes Oxycodon/Naloxon zugelassen: 160 mg/80 mg
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat für die Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon (Targin®) eine Erhöhung der Tagesdosis genehmigt. Seit dem 20. Juli 2015 kann das Analgetikum in der neuen Dosierung von 160 mg Oxycodon und 80 mg Naloxon angewendet werden, etwa durch Einnahme von zwei Tabletten in der Wirkstärke von 40 mg/20 mg zweimal täglich (1). Ärzte können die Schmerztherapie dadurch noch flexibler titrieren und individueller an die Bedürfnisse von Patienten anpassen, ohne Kompromisse in der Verträglichkeit eingehen zu müssen.
Leitlinie empfiehlt Oxycodon/Naloxon zur Vorbeugung vor Opioid-induzierter Obstipation
Die neue interdisziplinäre S2k-Leitlinie zur Chronischen Obstipation befürwortet im Rahmen ihrer Empfehlungen zu „neuen medikamentösen Therapieansätzen“ den peripheren Opioidantagonisten Naloxon in oraler Applikation zur Therapie von Opioid-induzierter Obstipation (1). Dieser ist in der Fixkombination aus retardiertem Oxycodon und retardiertem Naloxon (Targin®) verfügbar. Naloxon erhält die normale Darmfunktion, indem es die Wirkung des Opioids am Darm verringert, ohne die Schmerzlinderung zu beeinträchtigen (1). Das bestätigt auch eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Cross-Over-Studie aus Kanada. Es trat kein signifikanter Unterschied zwischen der Darmfunktion unter Placebo und der unter Oxycodon/Naloxon auf (2), was den Effekt des Naloxons aufzeigt. Die mit einer Visuellen Analogskala (VAS) erfasste Schmerzintensität sank von durchschnittlich 61,4 auf 48,6 in der Oxycodon/Naloxon-Gruppe und auf 55,9 in der Placebo-Gruppe. Sowohl die Patienten als auch die Ärzte bevorzugten nach der doppelblinden Studienphase die Fixkombination gegenüber Placebo.