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Soziale Medien: 3 Tipps, um die Bildschirmzeit zu begrenzen

Soziale Medien: 3 Tipps, um die Bildschirmzeit zu begrenzen
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Soziale Medien und Onlinespiele bergen Suchtpotenzial. Damit sich das Kind nicht in der digitalen Welt verliert, helfen klare Regeln. Wie können Eltern die aufstellen?
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Rund 6% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind mediensüchtig

Stundenlang am Smartphone: Wenn die Bildschirmzeit des Nachwuchses aus dem Ruder läuft, betrachten Eltern das mit Sorge. Rund 6% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland gelten
als mediensüchtig, wie eine Untersuchung der Krankenkasse DAK und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf zeigt. 

Tipps für den Umgang mit sozialen Medien

Wie setzen Familien Regeln, damit es nicht so weit kommt? Die Initiative „Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht“ hat diese Tipps:   

Wöchentliches Zeitkontingent für die Bildschirmzeit

Ist das Kind 10 Jahre und älter, sollten Eltern keine tägliche, sondern eine wöchentliche Bildschirmzeit vereinbaren. Denn so können die Kinder lernen, sich die Zeit vorausschauend einzuteilen. Doch wie viel soll es sein? Dafür gibt es Faustregeln. „Schau hin!“ nennt als Beispiel: 10 Minuten Medienzeit pro Lebensjahr am Tag. Heißt konkret: Ist das Kind 14 Jahre alt, ergibt sich ein tägliches Kontingent von 140 Minuten, etwas mehr als 2 Stunden. Dieser Wert wird dann auf die Woche hochgerechnet.
 
 

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© Sharif – stock.adobe.com

Gesunde Gewohnheiten im Umgang mit digitalen Medien unterstützen 

„Schau hin!“ rät Eltern, Benimmregeln für die Nutzung von Handy und Tablet festzulegen. Etwa: Stehen die Hausaufgaben an, ist Tiktok tabu. Und beim Abendessen liegt das Smartphone nie auf dem Tisch. So entstehen gesunde Gewohnheiten im Umgang mit digitalen Medien. Was ebenfalls zur Routine werden kann: regelmäßige handyfreie Tage. Dann sollte allerdings die ganze Familie mitmachen. 

Eltern sollten im Umgang mit digitalen Medien Vorbilder sein

Dass Papa nie ohne Smartphone aufs Klo geht - das fällt auch den Kindern auf. Ein gesundes Maß können sie vor allem dann lernen, wenn ihre Eltern gute Vorbilder sind, die das Smartphone auch mal weglegen können. Was Eltern dem Nachwuchs in diesem Zuge laut „Schau hin!“ auch vermitteln können: Kein Mensch muss immer erreichbar und verfügbar sein.

dpa


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