Trommsdorff
Chlortalidon: leitliniengerechte Erstlinientherapie bei Hypertonie
Kreuz-/Rückenschmerzen: Praxisalltag vs. Nationale VersorgungsLeitlinie
Herzrhythmusstörungen: Mikronährstoffkombinations-Tabletten sind jetzt gelb
Diätmanagement: Verbesserung von Arrhythmien und kognitiven Störungen
Periphere neuropathische Schmerzen: Symptomatisch und kausal behandeln
Techniker Krankenkasse und Pfizer schließen Rabattvertrag zu Etanercept
Die Techniker Krankenkasse hat zum 1. Februar 2016 mit Pfizer den ersten Rabattvertrag zu Etanercept (Enbrel®) nach Patentablauf geschlossen. Der Vertragsabschluss erfolgte in einem gemeinsamen Open-House-Verfahren mit anderen Kassen, die dem sogenannten TK-Rheumavertrag beigetreten sind. Mit dem Rabattvertrag gewährt Pfizer für das Medikament Etanercept einen Rabatt auf den bundeseinheitlichen Apothekenverkaufspreis. Damit wird eine wirtschaftliche Versorgung der Versicherten der TK mit Etanercept ermöglicht.
Sekundärer Wirkverlust unter Biologika-Therapie: Strategien bei Vorliegen von neutralisierenden Antikörpern
Etwa 30% der Patienten mit Rheumatoider Arthritis sprechen nicht auf eine Therapie mit einem TNF-Inhibitor an. Bei rund der Hälfte ist dies auf ein sekundäres Therapieversagen zurückzuführen, das oft durch die Bildung von neutralisierenden Anti-Drug-Antikörpern verursacht wird, und laut Privatdozent Dr. Eugen Feist, Charité Universitätsmedizin Berlin, Rheumatologie/klinische Immunologie, ein relevantes Problem in der Praxis darstellt. Der Bildung von Anti-Drug-Antikörpern kann durch eine Kombinationstherapie mit MTX vorgebeugt werden. Bei MTX-Kontraindikation oder -Unverträglichkeit kann von vornherein ein Biologikum mit geringer Immunogenität gewählt werden. Somit ist das unterschiedliche immunogene Potenzial der TNF-Inhibitoren ein Kriterium, das in die Therapieentscheidung einbezogen werden sollte. Das einzige humane lösliche TNF-α-Rezeptorfusionsprotein Etanercept (Enbrel®) besitzt keine klinisch signifikante Immunogenität.
Prevenar 13 erhält Zulassungserweiterung zur Prävention der Pneumokokken-Pneumonie bei Erwachsenen ab 18 Jahren
Die Europäische Kommission hat die zugelassenen Indikationen für Prevenar 13® erweitert: Der 13-valente Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV13) ist ab sofort auch für die Prävention einer Pneumokokken-Pneumonie bei Erwachsenen ab 18 Jahren zugelassen. Gleichzeitig wurden Ergebnisse der Zulassungsstudie CAPiTA (Community-Acquired Pneumonia Immunization Trial in Adults) in die Fachinformation aufgenommen: Die Studie konnte einen signifikanten Rückgang erster Episoden einer Impfstoff-Serotyp-bedingten CAP mit nicht-bakteriämischem/nicht-invasivem Verlauf sowie einer Impfstoff-Serotyp-bedingten invasiven Pneumokokken-Erkrankung (IPD) bei Erwachsenen über 65 Jahre nachweisen.
10 Jahre painDETECT - Fortschritt beim Nervenschmerz
Das painDETECT®-Projekt feiert zehnjähriges Jubiläum: Weltweit nutzen Ärzte den gleichnamigen Fragebogen, um Patienten mit neuropathischen Schmerzen frühzeitig aufspüren und gezielt behandeln zu können. In den vergangenen Jahren hat sich das Verständnis für neuropathische Schmerzen erheblich verbessert - nicht zuletzt dank Projekts, das seit 2004 vom Deutschen Forschungsverbund Neuropathischer Schmerz (DFNS) in Zusammenarbeit mit Pfizer durchgeführt wird.
Pregabalin auch als Lösung zum Einnehmen erhältlich
Pregabalin steht nun auch als Lösung zum Einnehmen zur Verfügung. Die neue Darreichungsform bietet vor allem Patienten, die unter Schluckbeschwerden leiden, eine hilfreiche Behandlungsalternative. Pregabalin ist zugelassen für die Therapie Erwachsener mit peripheren oder zentralen neuropathischen Schmerzen sowie für die Behandlung generalisierter Angststörungen (GAD) bei Erwachsenen. Darüber hinaus ist es als Zusatztherapie bei Patienten mit partiellen Anfällen mit und ohne sekundäre Generalisierung im Erwachsenenalter indiziert (1).