Journal MED

Alirocumab

Kardiologie
Lipide unter Kontrolle – schon vor dem ersten Infarkt

Lipide unter Kontrolle – schon vor dem ersten Infarkt

Patient:innen mit sehr hohem oder extrem hohem kardiovaskulärem Risiko benötigen oftmals mehr als „nur“ ein Statin und Ezetimib, um ihre Lipidziele zu erreichen. Eine solche Risikokonstellation kann auch schon vor dem ersten Myokardinfarkt oder Schlaganfall vorliegen. Auf einer Pressekonferenz wurden unter anderem aktuelle Daten zur effektiven Lipidsenkung mit dem PCSK9-Inhibitor Alirocumab präsentiert.
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Medizin
PCSK9-Inhibitoren: Expert:innen betonen frühen Einsatz und Nutzen bei Hochrisikopatient:innen
DGK 2025

PCSK9-Inhibitoren: Expert:innen betonen frühen Einsatz und Nutzen bei Hochrisikopatient:innen

Im Mittelpunkt eines Symposiums im Rahmen der der 91. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK) in Mannheim stand die Reduktion des kardiovaskulären Risikos durch leitliniengerechtes Lipidmanagement. Zusammen mit den eingeladenen Expert:innen diskutierten die Vorsitzenden Prof. Ioanna Gouni-Berthold (Köln) und Prof. Daniel Dürschmied (Mannheim) auch mit dem Auditorium über lipidsenkende Therapiestrategien. Dabei kamen weder die Aspekte der Leitlinienempfehlungen noch der Blick auf die Herausforderungen in der klinischen Praxis zu kurz.
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Medizin

Alirocumab jetzt auch zur Behandlung von Kindern mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie zugelassen

Für Kinder in Deutschland mit einer vererbten genetischen Erkrankung, die den Cholesterinspiegel auf potenziell schädliche Werte ansteigen lässt, steht seit November 2023 eine weitere Therapieoption zur Verfügung. Die Europäische Kommission hat die Zulassung von Alirocumab um die pädiatrische Population von Kindern ab 8 Jahren mit heterozygoter familiärer Hypercholesterinämie (HeFH), die ihren Zielwert für LDL-Cholesterin bisher nicht erreichen, erweitert.
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Medizin

Lipid-Zielwerte: Initiative „pulse“ und Alirocumab

Kardiovaskuläre Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland – Hauptrisikofaktor dabei sind erhöhte Lipidwerte, insbesondere zu hohes LDL-C (1, 3). PD Dr. Ksenija Stach, Internistin, Kardiologin, Endokrinologin und Lipidologin, Mannheim, sagte:  „Dyslipidämie ist ein wesentlicher modifizierbarer Faktor für ein erhöhtes kardiovaskuläres Risiko.“ Im Rahmen einer Pressekonferenz ergänzte sie: „Eine anhaltend hohe LDL-Cholesterin-Exposition beschleunigt das KHK-Risiko – dies zeigen Daten, die behandelte und unbehandelte Patientinnen und Patienten mit einer familiären Hypercholesterinämie sowie Menschen ohne diese Erkrankung verglichen“ (4).
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Medizin

Weniger Herzinfarkte: Kombinationstherapie mit Alirocumab zur LDL-C-Senkung

Kardioprotektion durch Senkung des LDL-Cholesterins (LDL-C) stand im Fokus zahlreicher Vorträge auf der 89. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK). Noch immer erreichen nur wenige kardiovaskuläre Hochrisikopatient:innen die von den europäischen Fachgesellschaften ESC und EAS (European Society of Cardiology, European Atherosclerosis Society) empfohlenen LDL-C-Zielbereiche (1, 2). Einer der Gründe hierfür: Kombinationstherapien, z.B. mit Alirocumab, einem Inhibitor der Proproteinkonvertase-Subtilisin/Kexin-Typ-9 (PCSK9), werden sehr zurückhaltend eingesetzt, obwohl sich mit ihnen auch sehr niedrige LDL-C-Werte erreichen lassen (2-4). Neue Daten der Post-hoc-Analyse von ODYSSEY OUTCOMES zeigen: Bereits eine zeitlich begrenzte Anwendung der Kombinationstherapie lohnt sich für einen langfristigen klinischen Effekt (4).
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Medizin

Aktuelle Herausforderungen im Lipidmanagement

Um die Prognose bei sehr hohem kardiovaskulären Risiko nachhaltig zu verbessern, ist eine intensive und dauerhafte Senkung des LDL-Cholesterins (LDL-C) erforderlich. Bei einer Pressekonferenz diskutierten Expert:innen die aktuellen Herausforderungen des Lipidmanagements. Dabei wurde deutlich: Der PCSK9-Inhibitor Alirocumab hat Potenzial. Dazu trägt auch der Alirocumab Monatspen bei, ein Fertigpen zur subkutanen Gabe einer 300-mg-Dosis Alirocumab.
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Kardiologie

Medikamentöse Therapie der KHK

Die stabile Angina pectoris ist die häufigste Erscheinungsform der koronaren Herzerkrankung (KHK) und tritt bei etwa 50% der KHK-Patient:innen als Erstmanifestation auf. Ein wichtiges Kriterium, das für eine Herzkranzgefäßerkrankung spricht, ist die Rückläufigkeit der Beschwerden nach Einnahme von Nitraten. Ursache für die Entstehung der Angina pectoris sind Veränderungen in Gefäßen, die den Herzmuskel mit Blut versorgen.
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Typ-2-Diabetes

Sanofis „General Medicines – Highlights“ 2021

Sanofi blickt alljährlich auf seine „General Medicines – Highlights“ zurück. 2021 waren das vor allem die Wiederverfügbarkeit des PCSK9-Inhibitors Alirocumab in Deutschland, die Einführung der Fixkombination aus Basalinsulin und GLP-1-Rezeptoragonisten iGlarLixi, Insulin glargin 100 Einheiten (E)/ml und Lixisenatid in das Diabetesportfolio, aber auch die Erweiterung des L-Thyroxin Henning® um 4 Zwischenstufen-Dosierungen.
 
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Medizin

Prävention kardiovaskulärer Ereignisse bei pAVK

„Menschen mit einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) sind kardiovaskuläre Risikopatienten“, betonte Universitätsprofessorin Dr. Christine Espinola-Klein, Mainz, und ergänzte: „Eine klare Verbesserung der Prognose dieser Patienten wird mit der Senkung des LDL-C-Wertes erzielt (1). Lassen sich die in den Leitlinien empfohlenen Zielwerte mit einer intensiven Statintherapie (± andere lipidsenkende Therapien) nicht erreichen, können PCSK9-Inhibitoren wie Alirocumab eine Option sein, um das kardiovaskuläre Risiko zu senken“ (2).
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Medizin

LDL-C-Senkung: Ein Jahr Praxiserfahrung mit Bempedoinsäure

Seit November 2020 steht mit dem Cholesterinsenker Bempedoinsäure als Monopräparat sowie als Fixkombination mit Ezetimib eine zusätzliche orale Therapiestufe für die Behandlung von Betroffenen mit Hypercholesterinämie und hohem oder sehr hohem kardiovaskulären Risiko zur Verfügung. Als erste, einmal täglich oral einzunehmende Add-On-Therapeutika einer neuen Substanzklasse (ATP-Citrat- Lyase (ACL)-Inhibitor) wirken sie ergänzend zu Statinen und anderen oralen Lipidsenkern. So kann eine zusätzliche Senkung des Cholesterinspiegels erreicht werden (1–3). 
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Medizin

Hypercholesterinämie: Stellungnahmeverfahren für Inclisiran

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 15. Juli 2021 seinen Beschluss zur frühen Nutzenbewertung von Inclisiran veröffentlicht. Der G-BA kommt zu dem Schluss, dass kein Zusatznutzen für Inclisiran belegt werden kann (1). Die Phase- III-Zulassungsstudien ORION-9, -10 und -11 (2, 3) erfüllen die Anforderungen des G-BA nicht, da keine Daten gegenüber der vom G-BA festgelegten zweckmäßigen Vergleichstherapie vorliegen. Aufgrund dessen hatte Novartis bereits im eingereichten Dossier keinen Zusatznutzen beansprucht. Das Gremium folgt damit der Einschätzung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das am 3. Mai 2021 seinen Bericht zur frühen Nutzenbewertung im Auftrag des G-BA veröffentlicht hatte (5).
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Medizin

Neurokognitive Nebenwirkungen von PCSK9-Hemmern

An die PCSK9-Hemmer, Medikamente zur Absenkung überhöhter LDL-Cholesterinspiegel, werden gegenwärtig große Hoffnungen geknüpft. Bisher wurde nur über eine geringe Nebenwirkungsrate berichtet, meist über lokale Hautreaktionen an der s.c. Einstichstelle der Antikörper, aber auch über seltene neurokognitive Ereignisse. Jetzt erscheint im Januar 2017 eine Metaanalyse der Nebenwirkungen in 11 vorliegenden Studien, darunter den zwei großen Studien mit Alirocumab (Praluent® von Regeneron/Sanofi, ODYSSEY LONG TERM-Studie) und Evolocumab (Repatha® von Amgen, OSLER-Studie). Während sich bei den muskuloskelettalen Ereignissen und beim Schlaganfall kein Unterschied zu Plazebo zeigte, waren unter den PCSK9-Hemmern die schon vorher vereinzelte beobachteten neurokognitiven Ereignisse signifikant vermehrt (4).
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