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Empfehlungen der Redaktion – MED

Medizin
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Polyomaviren: Neue Ansatzpunkte für Schutz und Therapie

Bei Menschen mit stark geschwächtem Immunsystem kann das JC-Polyomavirus eine bisher nicht behandelbare, meist tödlich verlaufende Gehirnerkrankung auslösen. Nun hat ein internationales Forschungsteam Bindungsstellen für neutralisierende Antikörper auf der Virushülle identifiziert, über die eine Infektion mit JC-Polyomaviren gestoppt werden könnte. Unter der Leitung von Professor Thilo Stehle vom Interfakultären Institut für Biochemie der Universität Tübingen waren außerdem Forscher:innen von der Brown University, USA, und dem Universitätsspital Zürich beteiligt. Die neuen Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen JC-Polyomaviren und dem menschlichen Immunsystem legen den Grundstein für die Entwicklung von Therapien und Impfstoffen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlicht [1].
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Medizin
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Ideen zur Verbesserung der Versorgungssituation mit SGLT2-Inhibitoren

Typ-2-Diabetes, chronische Herzinsuffizienz und chronische Nierenkrankheit beeinflussen sich wechselseitig und erfordern ein intergiertes Behandlungskonzept. Obwohl Leitlinien der entsprechenden Fachgesellschaften unisono den frühen Einsatz von SGLT2 (sodium-dependent glucose co-transporter 2)-Inhibitoren wie Empagliflozin empfehlen, werden sie in der Praxis häufig erst spät verschrieben [1-3]. Wie verschiedene Daten belegen, klafft zwischen Leitlinienempfehlungen und klinischer Praxis eine erhebliche Lücke [4-8]. Gründe dafür und mögliche Lösungsansätze diskutierten Dr. Dieter Burchert, Dipl.-Med. Ingrid Dänschel, Prof. Sabine Genth-Zotz sowie Prof. Jörg Latus unter der Moderation von Dr. Petra Sandow im Rahmen eines Roundtables im Juni in Frankfurt.
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