Medizin
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Neue Handlungsempfehlungen zur Diagnostik und Therapie des Descensus genitalis der Frau erarbeitet
Der Descensus genitalis oder Genitalsenkung ist ein häufiges Krankheitsbild, das das Tiefertreten von Blase, Rektum, Dünn- und/oder Dickdarm, Vagina oder Uterus bezeichnet. Ein Genitaldeszensus ist häufig mit einer Belastungsinkontinenz assoziiert, definiert als Urinverlust bei körperlicher Belastung wie Husten oder Heben. Der Deszensus kann aufgrund dieser und weiterer Begleitsymptome die Lebensqualität von betroffenen Frauen erheblich einschränken. Um die Lebensqualität zu verbessen, kann die Senkung mit verschiedenen konservativen und operativen Methoden behandelt werden. Mit dem Update der S3-Leitlinie zum weiblichen Descensus genitalis werden diagnostische und therapeutische Maßnahmen eingeordnet, die zur adäquaten Versorgung von Patientinnen beitragen. Beleuchtet werden unter anderem konservative und operative Verfahren [1].
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