Medizin
FSME-Risikogebiete erweitert: Zwei neue Kreise in Sachsen und Sachsen-Anhalt
Mit dem Beginn der Zeckensaison in weiten Teilen Europas rückt auch die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erneut in den Fokus der öffentlichen Gesundheit. Die virale neurologische Infektion, die durch infizierte Zecken übertragen wird, kann schwerwiegende Verläufe mit langfristigen gesundheitlichen Folgen nach sich ziehen. FSME ist mittlerweile in 27 europäischen Ländern endemisch und zeigt eine fortschreitende geografische Ausbreitung. Jährlich werden in Europa rund 12.000 Fälle gemeldet. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 693 FSME-Fälle registriert, es ist eine deutliche Zunahme in allen Altersgruppen zu beobachten.
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