Ministerium: Impfstoff wird „in nicht wenigen Fällen“ vernichtet
Das Bundesgesundheitsministerium geht davon aus, dass Corona-Impfstoff „in nicht wenigen Fällen“ vernichtet wird. Das Ministerium begründete das gegenüber der „Welt“ damit, dass die Impfstoffe weiterhin nur in Mehrdosenbehältnissen verfügbar sind, die bei Anbruch gemäß Zulassung nur wenige Stunden haltbar seien.
Laut Impfdashboard wurden an Impfzentren, Arztpraxen, Betriebsärzte und Apotheken rund 200 Millionen Impfdosen geliefert. 86,4% wurden bis zum 8. April verimpft. Die Impfkampagne hat in den vergangenen Wochen stark nachgelassen. Am Freitag waren ganze 38.000 Dosen verabreicht worden.
Auch Informationen zu Vernichtungen im zentralen Impfstofflager des Bundes lägen dem Bundesgesundheitsministerium vor, berichtet die „Welt“. Gründe seien unter anderem „Bruch bei Kommissionierung, Beschädigungen beim Transport (z. B. Erschütterungen, Unfälle), Flüssigkeitsverluste und das erreichte Verfallsdatum“.
Lesen Sie mehr zu diesem Thema:
Corona-Inzidenz sinkt weiter – Viele Kliniken verschieben Operationen
Erschienen am 11.04.2022 • Die Zahl der Neuinfektionen geht weiter deutlich zurück, dennoch müssen viele Kliniken Operationen noch verschieben.
Erschienen am 11.04.2022 • Die Zahl der Neuinfektionen geht weiter deutlich zurück, dennoch müssen viele Kliniken Operationen noch...
Quelle:
dpa
Bei Google bevorzugen
Sie möchten bei der Suche nach aktuellen Entwicklungen häufiger unsere Beiträge sehen? Dann fügen Sie uns jetzt zu Ihren bevorzugten Quellen hinzu.
Als bevorzugte Quelle auswählen