Journal MED

Impfung

Medizin
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Hand in blauem Handschuh hält Probe mit Aufschrift BDBV
Schnellere Diagnostik, tiefere Einblicke

Forschende stärken die Reaktion auf Ebola-Ausbrüche

Der aktuelle Ausbruch des Bundibugyo-Virus (BDBV) in der Demokratischen Republik Kongo verdeutlicht die Herausforderungen bei der Bekämpfung seltener, aber potenziell verheerender Infektionskrankheiten. Zwei Studien unter Leitung von Forschenden des DZIF liefern nun wichtige Erkenntnisse für die Ausbruchskontrolle. Die eine Studie zeigt, wie diagnostische Tests während eines Ausbruchs schnell evaluiert werden können [1]; die andere untersucht die biologischen Eigenschaften des BDBV-Stamms von 2026 und die Frage, ob ein bestehender Ebola-Impfstoff einen gewissen Kreuzschutz bieten könnte [2]. Beide Studien wurden in der aktuellen Ausgabe von The Lancet Infectious Diseases veröffentlicht.
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Medizin
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Aktualisierter COVID-19-Impfstoff gegen XFG-Variante zugelassen

Zulassung von aktualisiertem COVID-19-Impfstoff gegen XFG-Variante empfohlen

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat eine positive Stellungnahme abgegeben und die Zulassung einer aktualisierten Formulierung des COVID-19-Impfstoffs mRNA-1273 zur aktiven Immunisierung zur Vorbeugung von COVID-19 bei Personen ab sechs Monaten empfohlen. Der neue Impfstoff richtet sich gegen die SARS-CoV-2-Variante XFG. Nach der positiven Stellungnahme des CHMP wird die Entscheidung der Europäischen Kommission über die Zulassung des aktualisierten COVID-19-Impfstoffs für die Saison 2026/2027 erwartet.
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Medizin
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Kein Einfluss oraler Kontrazeptiva auf Impfantwort

Kein Einfluss oraler Kontrazeptiva auf Impfantwort

Die Frage, ob die Einnahme oraler Kontrazeptiva die Wirksamkeit von Impfungen beeinflusst, wird seit einigen Jahren wissenschaftlich diskutiert, und mehrere ältere kleinere Studien kommen zu heterogenen Ergebnissen. Eine jetzt in npj Vaccines veröffentlichte Studie liefert hierzu neue Daten: In einer großen Kohorte von mehr als 1000 Beschäftigten im Gesundheitswesen konnte kein Effekt der Einnahme oraler Kontrazeptiva auf die humoralen oder zellulären Immunantwort nach COVID-19-Boosterimpfungen nachgewiesen werden [1].
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Medizin
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Niedrige Impfquoten bei Influenza und COVID-19 bei Menschen ab 60 Jahren

Niedrige Impfquoten bei Influenza und COVID-19 bei Menschen ab 60 Jahren

Die Impfquoten bei Influenza und COVID-19 bleiben in Deutschland deutlich hinter den Empfehlungen für Risikogruppen zurück [1-4]. Besonders bei Menschen ab 60 Jahren sowie bei Personen mit Grunderkrankungen besteht weiterhin erheblicher Handlungsbedarf, um schwere Krankheitsverläufe und Folgeerkrankungen besser zu verhindern [3, 5]. In der Influenzasaison 2024/25 lag die Impfquote bei Menschen ab 60 Jahren mit 34% deutlich unter dem von WHO und EU angestrebten Zielwert von 75% [1,2]. Für COVID-19 lag die Impfquote bei Menschen ab 60 Jahren laut Robert Koch-Institut zuletzt bei lediglich rund 13% [1]. Gleichzeitig verursachen beide Erkrankungen insbesondere bei älteren Menschen und Personen mit Grunderkrankungen weiterhin schwere Krankheitsverläufe, Hospitalisierungen und Folgeerkrankungen [3, 5]. Im Rahmen des Pressegesprächs „Impfprävention im Fokus" diskutierten Expert:innen aus Wissenschaft und Medizin aktuelle Herausforderungen der Impfprävention und die Rolle von Ärzt:innen bei der Verbesserung des Impfschutzes.
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Medizin
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FSME-Risikogebiete erweitert: Zwei neue Kreise in Sachsen und Sachsen-Anhalt

Mit dem Beginn der Zeckensaison in weiten Teilen Europas rückt auch die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) erneut in den Fokus der öffentlichen Gesundheit. Die virale neurologische Infektion, die durch infizierte Zecken übertragen wird, kann schwerwiegende Verläufe mit langfristigen gesundheitlichen Folgen nach sich ziehen. FSME ist mittlerweile in 27 europäischen Ländern endemisch und zeigt eine fortschreitende geografische Ausbreitung. Jährlich werden in Europa rund 12.000 Fälle gemeldet. Im Jahr 2025 wurden in Deutschland 693 FSME-Fälle registriert, es ist eine deutliche Zunahme in allen Altersgruppen zu beobachten.
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COVID-19
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COVID-19: Mit neuem mRNA-Impfstoff noch gezielter Risikogruppen schützen
DGIM 2026

COVID-19: Mit neuem mRNA-Impfstoff noch gezielter Risikogruppen schützen

Die Krankheitslast durch COVID-19 sei nach wie vor hoch, insbesondere in den Risikogruppen der älteren Personen und bei Komorbiditäten, wie Expert:innen im Rahmen einer Pressekonferenz diskutierten. Ein neuer Impfstoff auf Basis der Messenger (m)-RNA-Technologie erreichte bei niedrigerer Dosierung ein gute Impfwirksamkeit. Mit dieser Technologie könnten Impfstoffe schnell und gezielt an veränderte Virusvarianten angepasst werden.
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Medizin
 2 Min|
Lyme-Borreliose: Phase-III-Studie zeigt Impfstoff-Erfolg

Lyme-Borreliose: Phase-III-Studie zeigt Impfstoff-Erfolg

Die zulassungsrelevante Phase-III-Studie VALOR hat erste Ergebnisse zum Impfstoffkandidaten PF-07307405 (LB6V, ehemals VLA15) geliefert [1]. Der Impfstoffkandidat verhinderte Lyme-Borreliose-Fälle bei Personen ab fünf Jahren mit einer Wirksamkeit von mehr als 70% und erwies sich dabei insgesamt als gut verträglich, ohne dass zum definierten Analysezeitpunkt Sicherheitsbedenken festgestellt wurden [1]. Auf Basis dieser Ergebnisse ist die Einreichung eines Zulassungsantrags für den Impfstoffkandidaten bei den zuständigen Behörden geplant [1].
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Medizin
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Herpes-zoster-Impfung bei Risikopatient:innen ab 18 Jahren jetzt über Sprechstundenbedarf abrechenbar

Herpes-zoster-Impfung bei Risikopatient:innen ab 18 Jahren jetzt über Sprechstundenbedarf abrechenbar

Die Indikationsimpfung gegen Herpes zoster für Patient:innen ab 18 Jahren mit erhöhtem Erkrankungsrisiko kann nun für gesetzlich Versicherte bundesweit über Sprechstundenbedarf (SSB) bezogen werden. Damit kann die Impfung ab sofort zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erbracht und abgerechnet werden. Dies ermöglicht den breiten Zugang für besonders vulnerable Patientengruppen.
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RSV
 2 Min|
RSV-Schutz: Impfung in der Schwangerschaft oder Prophylaxe mit Antikörpern?

RSV-Schutz: Impfung in der Schwangerschaft oder Prophylaxe mit Antikörpern?

Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) treten saisonal auf. Die höchsten Inzidenzen werden im Säuglingsalter verzeichnet, wobei die Hospitalisierungswahrscheinlichkeit in den ersten sieben Lebensmonaten am höchsten ist, mit einem Gipfel in den ersten drei Lebensmonaten. Circa 80% der schweren Verläufe treten bei zuvor gesunden Säuglingen auf. RSV-Schutzlücken sollten deshalb bestmöglich geschlossen werden.
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Medizin
 4 Min|
Impfungen für Kinder: Unverzichtbar für den Gesundheitsschutz

Impfungen für Kinder: Unverzichtbar für den Gesundheitsschutz

Impfungen gehören zu den wirksamsten Maßnahmen, um Kinder vor gefährlichen Infektionskrankheiten zu schützen. Aktuelle Impfquoten zeigen jedoch, dass zwar viele Kinder in Deutschland geimpft werden, wichtige Impfserien jedoch häufig verspätet oder gar nicht abgeschlossen werden. Die Stiftung Kindergesundheit weist auf die Wichtigkeit eines vollständigen und rechtzeitigen Impfschutzes hin und empfiehlt Eltern, sich dabei am neuen STIKO-Impfkalender zu orientieren.
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