Sonntag, 14. Juli 2024
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Gesundheitspolitik

Gesundheitsministerin fordert Abschaffung von begleitetem Trinken

Gesundheitsministerin fordert Abschaffung von begleitetem Trinken
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Nach Ansicht von Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Stefanie Drese (SPD) sollten 14- bis 16-Jährige in Bars oder Restaurants keinen Alkohol mehr trinken dürfen. Laut Jugendschutzgesetz dürfen Jugendliche ab 14 Jahren in Deutschland im Beisein einer sorgeberechtigten Person Bier, Wein oder Schaumwein trinken. „Dieses sogenannte begleitete Trinken gehört aus meiner Sicht abgeschafft“, sagte Drese bei Vorstellung eines Suchthilfe-Berichtes in Schwerin.

Forderung nach Anhebung der Altersgrenze und Änderung des Jugendschutzgesetzes

Am liebsten wäre der SPD-Politikerin eine Altersgrenze von 18 Jahren wie in anderen Ländern. Aber da es für eine Änderung des Jugendschutzgesetzes Mehrheiten brauche, wäre aus ihrer Sicht auch eine Erlaubnis erst ab 16 Jahren schon ein Erfolg.

Erstkontakt mit Alkohol oft im Familienkreis

Jugendliche würden in Deutschland sehr früh an Alkohol herangeführt, der Erstkontakt finde im Schnitt im Alter von 14 Jahren und oft im Familienkreis statt, sagte die Ministerin. „Das darf nicht normal sein.“
 
 

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Auch Bayern befürwortet Abschaffung des „begleiteten Trinkens“

Bei der Suche nach Mehrheiten kann sich Drese an Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) halten. Auch dieser hatte im März eine Abschaffung des „begleiteten Trinkens“ für 14- bis 16-Jährige gefordert.

Quelle: dpa


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