Donnerstag, 30. Juni 2022
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Gesundheitspolitik

Private Anbieter fordern „Inflationszuschuss“ für die Pflege

Private Anbieter fordern „Inflationszuschuss“ für die Pflege
© Robert Kneschke – stock.adobe.com
Private Altenpflege-Anbieter fordern angesichts stark steigender Preise einen „Inflationszuschuss“ von der Bundesregierung für die Pflege. „Auf die Pflegebedürftigen, ihre Angehörigen und die Unternehmen rollt ein Kosten-Tsunami zu“, sagte der Präsident des Arbeitgeberverbands Pflege (AGVP), Thomas Greiner.
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Der Verband verwies auf gestiegene Löhne, massive Preissteigerungen bei Energie und Lebensmitteln sowie steigende Zinsen. Kostensteigerungen könnten sich für Pflegebedürftige und ihre Familien auf 1.000 Euro im Monat summieren. Dies belaste sie wie eine 2. Miete.

„Wir brauchen sofort einen Inflationszuschuss von 25% für die gestiegenen Sachkosten, zu denen zum Beispiel die Unterkunft und Verpflegung zählen“, erklärte der Verband, der große private Altenpflege-Unternehmen vertritt. Die Pflege im Heim wird schon seit längerem teurer. Neben einem eigenen Anteil für die reine Pflege kommen für Bewohner noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und auch für Investitionen in den Einrichtungen dazu.
 
 

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Erschienen am 20.01.2022Zum Schutz vor stärkeren Belastungen traten zu Jahresbeginn auch Neuregelungen einer Pflegereform in Kraft.

Erschienen am 20.01.2022Zum Schutz vor stärkeren Belastungen traten zu Jahresbeginn auch Neuregelungen einer Pflegereform in Kraft.

© Robert Kneschke – stock.adobe.com
Zum Schutz vor stärkeren Belastungen traten zu Jahresbeginn bereits Neuregelungen in Kraft. Heimbewohner bekommen neben den Zahlungen der Pflegekasse jetzt einen Zuschlag, der mit der Pflegedauer steigt. Der Eigenanteil für die reine Pflege soll so im 1. Jahr im Heim um 5% sinken, im 2. um 25%, im 3. um 45% und ab dem 4. Jahr um 70%.

Quelle: dpa


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