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Ernährung und Lebensstil | Beiträge ab Seite 6

Beiträge zum Thema Ernährung und Lebensstil

Patienteninfos
 4 Min|

Macht die Corona-Krise Kinderzähne krank?

Weniger Vorsorge, mehr Süßigkeiten: Die Corona-Krise scheint starke Auswirkungen auf die Mundgesundheit von Kindern zu haben, vor allem mit Blick auf die Kleinsten. Das zeigen Daten der KKH Kaufmännische Krankenkasse. So sind die zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern bis 5 Jahren zu Beginn der Pandemie so drastisch zurückgegangenen wie in keiner anderen Altersgruppe: Vom ersten Halbjahr 2019 auf das erste Halbjahr 2020 um fast 40%. Bei den 6- bis 12-Jährigen sowie bei den 13- bis 17-Jährigen verzeichnet die KKH einen deutlich geringeren Rückgang von rund 12 beziehungsweise rund 10%.
 
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Medizin
 3 Min|

SGLT2-Hemmer: Prävention von Übergewicht, Fettleber oder Diabetes

In der Therapie von Patient:innen mit Diabetes mellitus Typ 2 werden seit einigen Jahren erfolgreich SGLT2 (Sodium-glucose cotransporter)-Hemmer eingesetzt. Auch zur Behandlung der chronischen Herz- und Niereninsuffizienz finden diese Antidiabetika breite Anwendung. Mit den neuesten Forschungsergebnissen eines Teams um die Endokrinologin und Diabetologin Susanne Kaser von der Univ.-Klinik für Innere Medizin I kann SGLT2-Hemmern nun auch eine bislang unerforschte Funktion für die Vorbeugung von Übergewicht, Fettleber oder Diabetes zugeschrieben werden.
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Medizin
 3 Min|

Gehirn gewöhnt sich an Fett und Kalorien

Der regelmäßige Verzehr von fett- und kalorienreicher Nahrung verringert die Fähigkeit des Gehirns, die Kalorienzufuhr zu regulieren, wie Forschende des Penn State College of Medicine herausgefunden haben. Demnach passt sich das Gehirn nach kurzer Zeit an. Den Wissenschaftler:innen zufolge wird die Kalorienaufnahme kurzfristig von den Astrozyten reguliert, die den Signalweg zwischen Gehirn und Darm kontrollieren. Eine anhaltende Zufuhr von fett- und kalorienreicher Nahrung scheint diesen Signalweg zu stören. Einzelheiten wurden im Journal of Physiology veröffentlicht (1).
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Gesundheitspolitik
 3 Min|

VDBD: Gesunde Ernährung ist ein Fundament der Diabetesprävention

Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) begrüßt den aktuellen Vorschlag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), die Mehrwertsteuer auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte abzuschaffen. Neben der regelmäßigen Bewegung sind Anreize für eine gesunde Ernährung seit jeher das Kernstück der Prävention von Diabetes und dessen Folgeerkrankungen. „Jede und jeder muss sich gesunde Lebensmittel leisten können. Gerade in Zeiten von Inflation und steigenden Lebensmittelpreisen ist Cem Özdemirs Forderung absolut begrüßenswert“, so VDBD-Vorsitzende Dr. rer. medic. Nicola Haller. Ergänzend hierzu fordert der Verband von der Ampelkoalition die Einführung einer Zuckersteuer für Erfrischungsgetränke. Denn auch zuckerhaltige Getränke gelten als wesentlicher Treiber für Adipositas und Diabetes Typ 2.
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News
 1 Min|

Deutschland Vorreiter bei pflanzlichen Alternativen

Laut Unternehmensangaben hat der Lebensmittelfabrikant Rügenwalder Mühle 2021 zum ersten Mal mehr vegetarische und vegane Produkte als Fleisch verkauft. Während der Umsatz mit Wurst und anderen Fleischerzeugnissen um etwa zwei Prozent zurückging, erhöhten sich die Einnahmen mit Ersatzprodukten um rund 42 Prozent. Obwohl klassische Milch- und Fleischprodukte immer noch bei einem Großteil der Verbraucher:innen im DACH-Raum regelmäßig auf dem Teller, in der Müslischüssel und im Glas landen, konsumieren vor allem die Deutschen mittlerweile immer häufiger Ersatzprodukte.
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Medizin
 4 Min|

Wie Mangelernährung bei Intensivpatient:innen behandelt wird

Viele Patient:innen haben bereits bei Aufnahme auf die Intensivstation eine Mangelernährung, weitere entwickeln diese während ihres Aufenthalts im Krankenhaus. Wie Studien zeigen, hat der Ernährungsstatus dabei sowohl prognostische als auch therapeutische Relevanz. Doch wer gilt als mangelernährt, beziehungsweise wer ist ausreichend mit Nährstoffen versorgt? In einem aktuellen Positionspapier zeigen Intensiv- sowie Ernährungsmediziner:innen der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) apparative Untersuchungsmöglichkeiten auf, mit denen sich Risikopatient:innen auf der Intensiv- oder Intermediate Care Station identifizieren lassen.
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Gastroenterologie
 37 Min|

Ernährungstherapie bei gastroonkologischen Erkrankungen

Gastroonkologische Patientinnen und Patienten weisen eine hohe Prävalenz für ernährungsbezogene Symptome und Mangelernährung auf. Häufig wird letztere nicht oder sehr spät erkannt. Sie führt u.a. zu einem schlechteren Performance Status, reduzierter Lebensqualität, höheren und Therapie-limitierenden Komplikationsraten, einer gesteigerten Mortalität und erhöhten Krankheitskosten. Ernährungstherapie kann die Entstehung einer Mangelernährung verhindern bzw. verzögern und so die Folgen minimieren. Dazu muss sie frühzeitig initiiert werden. Der folgende Artikel beschreibt das Stufenschema zur Ernährungstherapie onkologischer Patientinnen und Patienten mit einem besonderen Fokus auf den Herausforderungen, die diese an das ärztliche und ernährungstherapeutische Fachpersonal stellen, und gibt dabei praktische Tipps, u.a. zum Screening auf Mangelernährung, der Verordnung von Trinknahrung und der Vermeidung eines Refeeding Syndroms.
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Experten fordern bessere Versorgung für Menschen mit Adipositas

Etwa 17 Millionen Menschen in Deutschland sind stark übergewichtig – und während der Corona-Pandemie sind es nach ersten Erkenntnissen noch mehr geworden. Die Betroffenen erfahren häufig zu spät und nicht ausreichend Hilfe, kritisieren Experten und Selbsthilfe-Gruppen. „Die Adipositas-Therapie ist in Deutschland chronisch unterfinanziert“, sagte der Präsident der Deutschen Adipositas-Gesellschaft, Jens Aberle, der Deutschen Presse-Agentur.
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Medizin
 5 Min|

PKU: Pegvaliase kann eine ausgewogene Ernährung ermöglichen

Menschen mit Phenylketonurie (PKU) halten eine spezielle Diät ein und ergänzen diese um Aminosäurenmischungen (ASM) – so die Theorie. In der Praxis ist diese Ernährungsweise aber kaum langfristig durchzuhalten (1). Viele Erwachsene mit PKU brechen die Diät ab und sind außerdem durch fehlende Versorgungsstrukturen „Lost to Follow-up“ (2, 3). Pegvaliase (4) kann bei PKU-Patienten ab 16 Jahren die Blut-Phenylalanin (Phe)-Level reduzieren (5, 6) und eine ausgewogene Ernährung ermöglichen (7). Damit früh gelernte Essgewohnheiten hierbei nicht im Weg stehen, empfehlen Forscher ergänzend Ernährungsschulungen (7).
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