Journal MED

News | Beiträge ab Seite 280

Medizin

Rolle der Makrophagen und des Mas-Rezeptors bei Multipler Sklerose

Das Renin-Angiotensin-System (RAS) spielt eine wichtige Rolle für den Flüssigkeitshaushalt des Körpers und den Blutdruck. Ein neuer Signalweg des RAS kann aber auch Immunzellen entscheidend beeinflussen. Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, die vor allem bei jungen Erwachsenen auftritt und zu unterschiedlichen neurologischen Ausfällen sowie bleibender Behinderung führen kann. Genauso wie bei der Gefäßkrankheit Arteriosklerose spielen die Fresszellen des Immunsystems eine wichtige Rolle bei der Entstehung der Krankheit.
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Gesundheitspolitik

Workshop: Zertifiziertes Curriculum für Ärzte in der Regenerativen Medizin

Qualitätssicherung  in der Regenerativen Medizin zum Nutzen und  zur Sicherheit des Patienten – dies war das Anliegen des 14. Workshops der Deutschen Gesellschaft für Regenerative Medizin e.V. (GRM) im Fraunhofer-Forum, Berlin.  Ziel war am vergangenen Freitag die Erarbeitung eines Curriculums zur  zertifizierten Fortbildung für Kliniker und niedergelassene Ärzte, um künftig innovative Therapieverfahren in der Praxis sicher anwenden zu können: Translation.
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Gesundheitspolitik

Schwieriger Arztwechsel: Wenn chronisch kranke Kinder groß werden

Kinder mit schweren chronischen Erkrankungen werden heute deutlich älter als früher. Doch der Übergang in die Erwachsenenmedizin funktioniert nicht immer reibungslos. Strukturierte Programme sollen den Weg erleichtern. Am 18. Geburtstag ist in aller Regel Schluss: Dann können sich chronisch kranke Teenager nicht mehr von ihrem langjährigen Kinder- und Jugendarzt behandeln lassen. Sie müssen sich einen Haus- oder Facharzt suchen. Wenn sie bei diesem Schritt nicht begleitet werden, besteht die Gefahr, dass sie keinen geeigneten Arzt finden und im System verloren gehen. Das kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben, erklärt Prof. Britta Siegmund, Internistin an der Charité Berlin und Transitions-Expertin. Als Transition bezeichnen Fachleute den Wechsel von der Kinder- in die Erwachsenenmedizin.

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Medizin

Fettleber: Experimenteller Ansatz mit T3 und Glukagon

Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Fettleibigkeit und Herzkreislauferkrankungen nehmen vor allem in Industrienationen unvermindert zu, weshalb intensiv an neuen Behandlungsmethoden geforscht wird. Ein Ansatz ist die sogenannte personalisierte Medizin, bei der individuelle Therapien für bestimmte Patientengruppen maßgeschneidert werden. Adipositas- und Diabetespatienten mit Fettleber bilden solch eine Untergruppe, für die es bisher kaum Präzisions-Therapeutika gibt. Ein wesentlicher Schritt in diese Richtung ist nun dem Wissenschaftlerteam um Dr. Timo Müller und Prof. Matthias Tschöp am Helmholtz Zentrum München gelungen.

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Medizin

Hereditäres Angioödem: Seltene Erkrankung „im Hinterkopf“ haben

Hinter gravierenden, rezidivierenden Abdominalscherzen können mannigfaltige Ursachen stehen. Eine Appendizitis, ein Ileus, eine Divertikulitis oder eine Pankreatitis wären möglich - es könnte sich aber auch um ein hereditäre Angioödem (HAE) handeln. Darauf machten HAE-Experten auf einem von Shire unterstütztem Symposium während des aktuellen DGVS-Kongresses in Hamburg aufmerksam. Diese potenziell lebensbedrohliche Krankheit stellt für die Patienten eine erhebliche Belastung dar. Diese kann durch eine suffiziente Behandlung erheblich reduziert werden.

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Gesundheitspolitik

Regierung bringt neue Preisbremse für Arzneimittel auf den Weg

Für neue, teure Arzneimittel soll künftig eine Preisgrenze von 250 Millionen Euro im ersten Jahr nach der Markteinführung gelten. Das sieht der Entwurf für ein Gesetz zur Stärkung der Arzneimittelversorgung vor, den das Bundeskabinett am Mittwoch in Berlin beschloss. Heute können neue Mittel zunächst zum frei von den Pharmafirmen festgesetzten Preis verkauft werden, bevor ihr Nutzen offiziell bewertet und über ihren Erstattungspreis verhandelt wird. Manche Mittel erzielen im ersten Jahr enorme Bruttoumsätze von mehreren hundert Millionen Euro.

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Medizin

Hereditäres Angioödem: Seltene Erkrankung „im Hinterkopf“ haben

Hinter gravierenden, rezidivierenden Abdominalscherzen können mannigfaltige Ursachen stehen. Eine Appendizitis, ein Ileus, eine Divertikulitis oder eine Pankreatitis wären möglich - es könnte sich aber auch um ein hereditäre Angioödem (HAE) handeln. Darauf machten HAE-Experten auf einem von Shire unterstütztem Symposium während des aktuellen DGVS-Kongresses in Hamburg aufmerksam. Diese potenziell lebensbedrohliche Krankheit stellt für die Patienten eine erhebliche Belastung dar. Diese kann durch eine suffiziente Behandlung erheblich reduziert werden.

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Medizin

Leitlinie: Entspannung und Sport wirksam gegen Migräne

Etwa 8 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Migräne. Bei mehr als einem Drittel von ihnen könnten neben Medikamenten auch nicht-medikamentöse Therapien lindernd wirken. Die erste Leitlinie zu „Entspannungsverfahren und verhaltenstherapeutischen Interventionen zur Behandlung der Migräne“ zeigt: Vor allem progressive Muskelentspannung (PMR), kognitive Verhaltenstherapie, Ausdauersport und Biofeedback-Verfahren helfen den Patienten.

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Medizin

Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern: Ab U3 auch auf schuppige Hautveränderungen wie Kopfgneis und Milchschorf achten

Seit Anfang September ist die neue Kinder-Richtlinie in Kraft getreten, die die Früherkennungsuntersuchungen - bekannt als U1 bis U9 - im Kindesalter regelt (1). In diesem Rahmen werden Eltern auch zu unterschiedlichen Gesundheitsthemen beraten. Ab der U3, also der 4.-5. Lebenswoche, sollten bei Bedarf auch schuppige Hautveränderungen wie Kopfgneis und Milchschorf thematisiert werden. In diesem Zusammenhang können Eltern ebenfalls über die Möglichkeit einer schonenden Keratolyse z. B. mit LOYON® informiert werden.

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Gesundheitspolitik

App warnt vor Medikamenten-Wechselwirkungen

Die App "MyRxProfile" verhindert, dass Patienten keinen für sie ungeeigneten Mix aus unterschiedlichen Medikamenten einnehmen. Die Software dokumentiert die eingenommenen Arzneien genau und weist dabei auf mögliche Wechselwirkungen hin. Allein in Amerika sind unerwünschte Wechselwirkungen zwischen Arzneistoffen die vierthäufigste Todesursache. In Deutschland nehmen etwa 25% aller über 65-Jährigen regelmäßig drei oder mehr Medikamente ein, wie eine Forsa-Umfrage zeigt.

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Gesundheitspolitik

Versorgungsforschung: Experten fordern besseren Erkenntnistransfer

Medizinische Innovationen und neue Erkenntnisse zur Verbesserung der Krankenversorgung kommen oft nicht beim Patienten an. Zu diesem Schluss kamen Versorgungsforscher auf der Eröffnungspressekonferenz des 15. Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung (DKVF) in Berlin. Die Experten forderten, dass künftig der unmittelbare Nutzen medizinischer Maßnahmen für den Patienten stärker in den Fokus von Forschung und Gesundheitspolitik rückt. Dabei gehe es nicht nur um die medizinisch messbare Verbesserung des Gesundheitszustandes, sondern unter anderem auch um eine aus Patientensicht angemessene Lebensqualität.

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Gesundheitspolitik

Richtig handeln im Trauerfall

Der Tod eines nahestehenden Menschen ist meist ein Schock. Doch Hinterbliebene dürfen sich nicht nur mit der eigenen Trauerarbeit beschäftigen. Sie müssen auch eine Reihe von Formalitäten erledigen. Nicht alles muss aber sofort angegangen werden. Schock, Traurigkeit, Leere - ein Trauerfall wirft manche Hinterbliebene emotional erst einmal aus der Bahn. Das Problem: Jeder Trauerfall ist auch mit vielen Formalitäten verbunden. Der zu erledigende Papierkram ist für viele eine zusätzliche Belastung. Anderseits können Hinterbliebene in den schweren Stunden dadurch auch Halt finden. Wann ist was zu tun? Wichtige Fragen und Antworten im Überblick:

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Gesundheitspolitik

Anwendungsbeobachtung mit drahtlosem EEG-Headset zur Beobachtung neurologischer Risikopatienten startet

"Data for good" - das Motto der heutigen feierlichen Einweihung der Nielsen Tele Medical GmbH in Sachsen-Anhalts Hauptstadt Magdeburg steht für den Einstieg der Nielsen Company in die Medizintechnikbranche. Das drahtlose Trockenelektroden-Headset erlaubt eine Beobachtung neurologischer Risikopatienten durch Messung der Hirnaktivität zu Hause. Die EEG-Daten werden drahtlos übertragen, und erlauben dem Arzt, die Diagnose an einem andern Ort, beispielsweise in seiner Praxis zu erstellen. Die Haube hat weitere Kanäle, mit denen Vitalfunktionen wie zum Beispiel die Herzfrequenz betrachtet werden können.

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Gesundheitspolitik

Patienten wissen zu wenig über ihre Entlassungsmedikation

Nach einem Krankenhausaufenthalt kennen die wenigsten Patienten die neu verordneten Arzneimittel, die sie zukünftig einnehmen sollen. Dies offenbart eine aktuelle Studie zur Entlassmedikation. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) rät zu einem verbindlichen Austausch zwischen Arzt und Patienten und einem Arztbrief, der auch den weiterbehandelnden Hausarzt umfassend über die Therapie informiert. Ausschlaggebend für das Ergebnis der Studie sei laut Experten der Fachgesellschaft, dass zu wenig Zeit für ein angemessenes Arzt-Patienten-Gespräch zur Verfügung steht.

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Medizin

HODOKORT-Studie untersucht Wirksamkeit von Glukokortikoid-Therapien beim Hörsturz

Der plötzliche Verlust des Gehörs, der sogenannte Hörsturz, ist eine beängstigende Situation. In Deutschland sind jährlich 100 bis 400 Menschen von 100.000 davon betroffen. Obwohl dieses Krankheitsbild seit langem bekannt ist, sind weder die Ursache noch die zugrundeliegenden Mechanismen vollständig erforscht, erklärt Prof. Dr. Stefan Plontke, Direktor der halleschen Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie. Er leitet eine bundesweite Studie, welche sich mit der Therapie des Hörsturzes beschäftigt – die sogenannte HODOKORT-Studie. Als erstes von etwa 40 Prüfzentren der Studie ist jenes der Universitätsmedizin Halle (Saale) nun initiiert worden.

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Gesundheitspolitik

Bonusprogramm der Krankenkasse lohnt sich nicht immer

Für jeden Arztbesuch ein Punkt - und am Jahresende eine dicke Prämie. Das versprechen die Bonusprogramme von Krankenkassen. Die Teilnahme lohnt sich aber längst nicht immer, warnen Verbraucherschützer. Gesetzliche Krankenkassen sind dazu verpflichtet, ihren Mitgliedern Bonusprogramme anzubieten. Die Teilnahme lohnt sich für Versicherte aber längst nicht immer. Bevor man sich die Mühe macht, für Arztbesuche und andere Aktivitäten Punkte zu sammeln, sollten Interessierte die Regeln deshalb genau studieren. Darauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin. Dabei fällt dann unter anderem auf, das es sich bei versprochenen Prämien von bis zu 300 Euro oft um Maximalbeträge handelt.

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Medizin

Gemüsesaft aus Rucola und Spinat fördert Zahngesundheit

Nitratreiches Blattgemüse gilt bislang wegen seines Nitratgehalts als problematisch. Doch der verfemte Inhaltsstoff hat auch gesundheitsfördernde Eigenschaften. Das belegt eine kürzlich veröffentlichte Studie der Universität Hohenheim und des Universitätsklinikums Würzburg. Nitrat aus einem handelsüblichen Gemüsesaft kann den Verlauf chronischer Zahnfleischentzündungen bereits nach nur zwei Wochen spürbar verbessern.

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Medizin

Wirksamkeit und Kosteneffektivität in der Behandlung der Schuppenflechte mit subkutanem Methotrexat steigern

Der Praxisalltag zeigt, dass ein konsequenter Einsatz von Methotrexat (MTX) in der systemischen medikamentösen Behandlung der Psoriasis mit einer raschen und lang anhaltenden Wirkung, einem günstigen Sicherheitsprofil und der Senkung von kardiovaskulären Risiken belohnt wird. Auch wird das Nebenwirkungsrisiko von Methotrexat für Lunge, Leber und bei Schwangerschaftswunsch in jüngeren Publikationen geringer eingeschätzt als bislang diskutiert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Methotrexat das weltweit am häufigsten zur Therapie der Schuppenflechte eingesetzte Systemtherapeutikum ist.

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