News | Beiträge ab Seite 80
Medizin
KI-gestützte Ablationsmethode zur Behandlung von Vorhofflimmern
Auf dem Kongress der Heart Rhythm Society (HRS) 2024 wurden Ergebnisse der TAILORED-AF-Studie zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Behandlung von Vorhofflimmern vorgestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass eine KI-gestützte Herzablation im Vergleich zu einer alleinigen Pulmonalvenenisolation (PVI) eine Überlegenheit im Hinblick auf das Ausbleiben von Vorhofflimmern mit oder ohne zusätzliche Gabe von Antiarrhythmika erzielt.
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Gesundheitspolitik
Gezieltere Patienten-Steuerung bei Notfällen
Patient:innen mit akuten Anliegen sollen nach Plänen der Ampel-Koalition künftig stärker an passende Behandlungsangebote verwiesen werden, statt oft gleich ins Krankenhaus zu gehen. Ziel sei, durch eine präzisere Steuerung die Notaufnahmen der Kliniken und den Rettungsdienst zu entlasten, heißt es in einem Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Demnach sollen bundesweit „integrierte Notfallzentren“ in der Regie von Kliniken entstehen, in denen eine „Ersteinschätzungsstelle“ Patienten rund um die Uhr weiterleitet – in die Notaufnahme oder eine nahe Notdienstpraxis.
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Gesundheitspolitik
Bund will Klinik-Atlas nach Kritik weiter aktualisieren
Das neue staatliche Vergleichsportal zu Leistungen der Kliniken soll angesichts anhaltender Kritik an angezeigten Daten fortlaufend aktualisiert werden. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) erklärte am 05. Juni in Berlin, ein Update finde kontinuierlich statt. Man nehme Kritik etwa medizinischer Fachgesellschaften mit wichtigen Hinweisen sehr ernst, um den Klinik-Atlas zu verbessern. Zuletzt hatten auch die Länder Korrekturen veralteter Daten verlangt. Patientenvertreter mahnten, Vertrauen in das Portal herzustellen. Die Union forderte eine sofortige Abschaltung.
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Medizin
Troponin zur Bestimmung des Herzinfarktrisikos nach einem Schlaganfall
Troponin eignet sich auch bei Patient:innen mit akutem Schlaganfall, um einen akuten Herzinfarkt besser zu erkennen. Das zeigt die vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) und vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) gemeinsam geförderte PRAISE Studie.
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Medizin
Hitzeaktionstag 2024: Deutschland hitzeresilient machen
Unter dem Motto „Deutschland hitzeresilient machen – wir übernehmen Verantwortung“ ruft ein breites Bündnis aus Akteuren des Gesundheitswesens und weiterer Organisationen dazu auf, Hitzegefahren noch ernster zu nehmen und den gesundheitsbezogenen Hitzeschutz konsequent umzusetzen. Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr findet am 05.06.2024 der 2. Hitzeaktionstag statt. In zahlreichen Städten sind Veranstaltungen und Aktionen geplant, zum Beispiel zum Hitzeschutz für Menschen mit individuellem Risiko oder auch Fortbildungsveranstaltungen für interessierte Akteure im Gesundheitswesen.
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Gesundheitspolitik
Bündnis fordert Ausbau von Hitzeschutz
Anlässlich des bundesweiten Hitzeaktionstags rufen Vertreter aus dem Gesundheitswesen dazu auf, Hitzeschutz in Deutschland konsequenter umzusetzen. „Die Gefahr wird schnell größer und wir sind insgesamt immer noch zu schlecht aufgestellt“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit, Martin Herrmann, am 05. Juni bei einer Pressekonferenz im Berliner Unfallkrankenhaus. Bis vor zwei, drei Jahren hätte Hitzeschutz in Deutschland mit wenigen Ausnahmen noch praktisch keine Rolle gespielt. Nun müsse aufgeholt werden.
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News
Warteliste vs. Empfänger: So viele Patient:innen warteten Ende 2023 auf ein Spenderorgan
In Deutschland wurden 2023 insgesamt 2.877 Organe von 965 postmortalen Organspender:innen gespendet. Ein Blick auf die Warteliste zeigt, das ist immer noch zu wenig.
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Typ-2-Diabetes
Smartes Diabetesmanagement: Mehr Zeit im Zielbereich
Die kontinuierliche Gewebeglukosemessung in Echtzeit (rtCGM, real-time Continuous Glucose Monitoring) kann das Diabetesmanagement für Menschen mit Typ-2-Diabetes (T2D) vereinfachen. Durch das System können die Nutzer:innen ihre Werte vollständig einsehen und verstehen sowie konkrete Handlungen ableiten – daheim oder unterwegs. Dabei ist das Ziel, die Zeit im Zielbereich (TIR) zu erhöhen. „Unser Ziel ist: Mehr TIR, weniger glykämische Variabilität bzw. Gewicht und weniger Sekundärkomplikationen“, so Dr. Bernhard Zweigle, Aalen, auf einem Symposium im Rahmen des Diabetes Kongresses 2024 in Berlin.
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Gürtelrose
Jahrelang hohe Wirksamkeit des adjuvantierten Impfstoffes gegen Gürtelrose
Die Impfung gegen Herpes Zoster (Gürtelrose) mit dem adjuvantierten Totimpfstoff zählt zu den wirksamsten Impfungen überhaupt. Die Zulassungsstudien hatten eine bis dahin noch nie gesehene Wirksamkeit einer Impfung bei älteren Menschen von über 90% nachgewiesen – und zwar über alle untersuchten Altersgruppen hinweg: von 50 bis 59 Jahre, 60 bis 69 Jahre, 70 bis 79 Jahre und sogar auch für die über 80-Jährigen. Allein die Frage nach der Dauer der Schutzwirkung blieb bislang unbeantwortet. Aktuelle Daten einer Langzeitstudie belegen nun eine kumulative Impfstoffwirksamkeit von 87,7% über einen Zeitraum von 11 Jahren bei Erwachsenen über 50 Jahren.
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Gesundheitspolitik
„Durchgängig am Limit“ – Kindermediziner schlagen Alarm
Führende Kindermediziner schlagen angesichts der Lage an deutschen Kinderkliniken Alarm. „Inzwischen ist das System das gesamte Jahr durchgängig am Limit, nicht mehr nur während der Infektwellen im Winter“, sagte Florian Hoffmann, der neu gewählte Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), dem „Stern“. „Die Stationen sind oft überbelegt.“ In allen Kinderkliniken herrsche Überlastung, sagte Hoffmann, der selbst Kinderintensivmediziner an der LMU München ist.
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Typ-1-Diabetes
Früherkennung von Typ-1-Diabetes: dringender Handlungsbedarf
Das präsymptomatische Frühstadium von Typ-1-Diabetes lässt sich bereits im Kindesalter durch den Nachweis von Autoantikörpern feststellen – was viele Vorteile mit sich bringt. Das unterstreicht die Dringlichkeit der Einführung einer solchen Früherkennung.
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Gesundheitspolitik
RKI-Protokolle zu Corona weitestgehend ungeschwärzt veröffentlicht
Rund zwei Monate nach Spekulationen über eine externe Einflussnahme auf die Risikobewertung des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Corona-Lage hat das Institut Protokolle zu Corona-Krisenberatungen weitestgehend ohne Schwärzungen veröffentlicht. Das Institut stelle die Unterlagen wegen des „öffentlichen Interesses“ zur Verfügung, wie es am 30. Mai hieß. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte diesen Schritt bereits im März angekündigt.
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Gesundheitspolitik
Patientenvertreter fordern nach Kanzler-Signal rasche Pflegereform
Im Ringen um eine stärkere finanzielle Absicherung der Pflege fordern Patientenvertreter nach Signalen von Kanzler Olaf Scholz (SPD) konkrete Schritte. „Deutschland hat kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, am 31. Mai der Deutschen Presse-Agentur. Die Bundesregierung sei gefordert, jetzt über die Höhe eines Steuerzuschusses, eine Anpassung der Beitragssätze und die Pflegeleistungen zu entscheiden. Der Eigenanteil für Pflegebedürftige müsse gedeckelt werden und für die Zukunft planbar sein.
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Medizin
Zum Organspendetag am 1. Juni
Mangel an Spenderorganen: Menschen mit Lebererkrankungen besonders betroffen
Im Jahr 2023 warteten mehr als 870 Menschen auf eine für sie lebensrettende Leberspende. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) macht anlässlich des Organspendetages darauf aufmerksam, dass bei Patient:innen mit Lebererkrankungen die Sterberate in Deutschland teils doppelt so hoch ist wie in anderen Euro-Ländern. Zu lange warten Betroffene hierzulande auf ein lebensrettendes Organ.
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Medizin
Zum Weltnichtrauchertag 2024
Bunt und gefährlich: Auch E-Zigaretten sind gesundheitsschädlich
Vape-Produkte sind gefährlicher, als sie erscheinen. Die harmlose Aufmachung täuscht häufig darüber hinweg, dass ihr Konsum mit hohen Risiken für das Herz-Kreislauf-System verbunden ist. Zum Weltnichtrauchertag, der am 31. Mai stattgefunden hat, warnt die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als Teil des Aktionsbündnis Nichtrauchen e. V. (ABNR) deshalb vor E-Zigaretten und Co.
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Medizin
Zum Weltnichtrauchertag 2024
Trend zum Nichtrauchen bei Jugendlichen hält an
Nichtrauchen bleibt bei Jugendlichen nach wie vor im Trend – seit 2001 ist der Anteil der jugendlichen Raucher:innen deutlich gesunken. Das zeigen neue repräsentative Studienergebnisse der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2024 veröffentlicht wurden.
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News
Demografischer Wandel
Wie entwickelt sich der Pflegenotstand in Deutschland weiter?
Laut der Pflegekräftevorausberechnung des Deutschen Statistischen Bundesamts (Destatis) verschärft sich der Pflegenotstand in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten erheblich. Je nach Berechnungsgrundlage könnten 2034 in Deutschland bereits zwischen 90.000 und 350.000 Pflegekräfte fehlen.
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Gesundheitspolitik
Lauterbach wirbt für mehr Hitzeschutz im Sommer
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat für den Sommer zu mehr Vorbeugung gegen Gesundheitsschäden und Tote durch Hitze aufgerufen. „Der Klimawandel wird Hitzeschutz zu einem Dauerproblem machen“, sagte der SPD-Politiker nach einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Ländern, Kommunen, Gesundheitswesen und Wissenschaft am 24. Mai in Berlin. Dafür seien systematische Vorbereitungen nötig. „Sonst sterben in jedem Sommer tausende Bürger unnötigerweise.“ Gesundheitliche Folgen hätten hohe Temperaturen besonders für Ältere, Kranke und Menschen im Freien.
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Gesundheitspolitik
Krankenkassen erwarten Anfang 2025 weiteren Anstieg des Pflegebeitrags
Die Beitragszahler müssen sich Anfang 2025 auf eine weitere Erhöhung der Pflegeversicherungsbeiträge einstellen. Nach der DAK rechnet auch der Verband der Ersatzkassen NRW (VdEK) mit einem Anstieg zum Jahreswechsel. „Die Pflegekassen gehen davon aus, dass die Finanzmittel im ersten Quartal 2025 insgesamt weniger als eine Monatsausgabe betragen. Für diesen Fall darf die Bundesregierung den Beitragssatz per Rechtsverordnung anheben“, erklärte der Verband der „Rheinischen Post“. „Die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit des Gesamtsystems macht nach aktueller Datenlage eine Beitragssatzanhebung voraussichtlich schon zu Beginn des Jahres 2025 erforderlich.“
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Gesundheitspolitik
Update für neuen Klinik-Atlas
Das neue staatliche Vergleichsportal zu den Kliniken in Deutschland hat eine Woche nach dem Start eine Aktualisierung bekommen. Dazu war für den „Bundes-Klinik-Atlas“ am 24. Mai ein Update vorgesehen, wie Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) in Berlin sagte. Unter anderem sollten auf dem Portal teils veraltete Angaben ersetzt und die Suchfunktion optimiert werden. Wie bei jedem großen IT-Projekt könne es in den ersten Tagen ein paar Anlaufschwierigkeiten geben, die aber bei dem „lernenden System“ mit dem Update behoben werden sollten, erläuterte Lauterbach.
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