News | Beiträge ab Seite 84
Medizin
Perspektiven bei der pulmonal arteriellen Hypertonie
Die Prognose für Patient:innen mit pulmonal arterieller Hypertonie (PAH) ist in der Regel schlecht. Bisher ist keine Heilung möglich und das Fortschreiten der Erkrankung geht mit einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität einher. Bei einer Inzidenz von 15 bis 50 Erkrankten pro 1.000.000 Einwohner:innen und aufgrund der unspezifischen Symptome ist es eine Herausforderung, die Erkrankung frühzeitig zu diagnostizieren. Über diese diagnostischen Hürden und ihre Folgen berichtete PD Dr. Hans Klose, Leiter der Abteilung für Pneumologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bei der 48. MSD Diskussion am 14. April in Wiesbaden.
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Gesundheitspolitik
Länder fordern Änderungen bei Krankenhausreform
Nach monatelangem Ringen liegt ein Gesetzentwurf für eine Neuaufstellung der Kliniken in Deutschland auf dem Tisch. Die Länder schicken dazu jetzt eine einstimmige Antwort.
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Gesundheitspolitik
Pharmabranche erwartet wieder Wachstum – hoher Krankenstand hilft
Die deutsche Pharmaindustrie erwartet nach einem Umsatz- und Produktionsrückgang 2023 wieder bessere Zeiten. Die Branche dürfte nach dem Ende des Booms um Corona-Impfstoffe bei der Produktion an die Vor-Pandemie-Jahre anknüpfen und sich von der Flaute der deutschen Industrie abkoppeln, teilte der Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) am 24. April in Frankfurt mit.
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News
Dengue-Fieber auf dem Vormarsch
Die Zahl der Infektionen mit dem Dengue-Virus nimmt derzeit weltweit zu. Auch für Deutschland verzeichnet das RKI bereits im Frühjahr signifikante Fallzahlen. Die hohen Infektionszahlen in Deutschland lassen sich derweil nicht mehr ausschließlich auf Reisen in tropische Regionen zurückführen, da sich der Hauptüberträger des Dengue-Virus zunehmend auch in Deutschland etabliert.
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Medizin
Dengue-Fieber auf dem Vormarsch
Die Zahl der Infektionen mit dem Dengue-Virus nimmt derzeit weltweit zu. Auch für Deutschland verzeichnet das RKI bereits im Frühjahr signifikante Fallzahlen. Die hohen Infektionszahlen in Deutschland lassen sich derweil nicht mehr ausschließlich auf Reisen in tropische Regionen zurückführen, da sich der Hauptüberträger des Dengue-Virus zunehmend auch in Deutschland etabliert.
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Medizin
Neuropathische Schmerzen
Verbesserte Therapietreue durch verzögerte Wirkstofffreisetzung
Seit diesem Jahr ist Pregabalin als Retardtablette zur Behandlung von peripheren und zentralen neuropathischen Schmerzen bei Erwachsenen mit einer Wirkdauer von 24 Stunden in Deutschland verfügbar. Bei der Tablette erfolgt eine kontinuierliche verzögerte Freisetzung des Wirkstoffes, wodurch die maximale Tagesdosis erst nach 12 Stunden erreicht wird. Daher ist die Einnahme nur einmal am Tag notwendig, was zu einer verbesserten Therapietreue beitragen kann.
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Medizin
Personalisierte Therapie bei Morbus Crohn – Kriterien und Clinical Decision Support Tools
Welche Kriterien für die Wahl des individuell am besten geeigneten Biologikums zur Behandlung des Morbus Crohn (MC) herangezogen werden können und inwieweit dabei Clinical Decision Support Tools (CDST) bei der Entscheidung helfen können, diskutierten Expert:innen bei einem GastroLive Webinar unter der wissenschaftlichen Leitung von PD Dr. med. Irina Blumenstein, Frankfurt. CDST können bei der Therapiewahl unterstützen – ein CDST zur Prädiktion des Therapieansprechens auf Vedolizumab bei Morbus Crohn steht für die Praxis zur Verfügung.
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Medizin
Telemonitoring revolutioniert die Betreuung von Herzinsuffizienz-Patient:innen
Eine neue telemedizinische Versorgungsoption soll helfen, eine Verschlechterung des Gesundheitszustands bei Patient:innen mit Herzinsuffizienz frühzeitig zu erkennen und einzugreifen.
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Typ-2-Diabetes
Leitliniengerechte Therapie mit Finerenon: Risikoreduktion für Herz und Nieren bei Typ-2-Diabetes
Finerenon wird in internationalen Leitlinien mit dem höchsten Evidenzgrad bewertet und gilt als neue Therapiesäule in der Behandlung der chronischen Nierenerkrankung mit Albuminurie bei Typ-2-Diabetes. Die Wirksamkeit und Sicherheit wurden in einem umfangreichen Studienprogramm nachgewiesen und im klinischen Alltag bestätigt.
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Medizin
Ivacaftor zur Behandlung von Säuglingen mit Mukoviszidose zugelassen
Die Europäische Kommission hat für Ivacaftor zur Behandlung der zystischen Fibrose (Mukoviszidose) eine Zulassungserweiterung erteilt. Der Indikationsbereich schließt nun auch Säuglinge mit ein.
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Gesundheitspolitik
Länder dringen auf Strategie für bessere Arzneimittelversorgung
Die Länder haben die Bundesregierung aufgefordert, eine nationale Strategie zur besseren Arzneimittelversorgung vorzulegen. Das gilt nach einer vom Bundesrat am 26. April beschlossenen Entschließung insbesondere für Medikamente für Kinder und Jugendliche. Die Länder wollen, dass Vorschriften für den Import und die Lagerhaltung dringend notwendiger Medikamente gelockert werden, um Engpässe künftig zu verhindern. Apotheken müssten größere Handlungsspielräume beim Austausch von Arzneimitteln bekommen.
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Gesundheitspolitik
Corona ließ Gesundheitsausgaben 2022 steigen
Die Corona-Pandemie hat 2022 die Gesundheitsausgaben in Deutschland in die Höhe getrieben. Laut Statistischem Bundesamt wurden 5.939 Euro je Einwohnerin und Einwohner für Gesundheit ausgegeben, 12,8% des Bruttoinlandsprodukts. Die Summe der Gesundheitsausgaben lag 2022 mit 497,7 Milliarden Euro um 4,8% oder 22,6 Milliarden über der von 2021.
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Praxismanagement
Digitale Plattform optimiert Abrechnungen in Arztpraxen
Das Startup Nelly hat eine digitale Plattform entwickelt, die den Patientenbesuch von der Anamnese bis zur Zahlung für Arztpraxen digitalisiert. Die Plattform ermöglicht es, administrative Prozesse wie die Rechnungsstellung zu vereinfachen, indem Rechnungen digital erstellt und verschickt werden können.
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Herzinsuffizienz
Kardiale Amyloidose ist differentialdiagnostisch eine Herausforderung
Im Praxisalltag kann eine kardiale Amyloidose leicht fehldiagnostiziert oder erst im fortgeschrittenen Stadium erkannt werden. Doch eine frühe Diagnose ist wichtig, da mit dem Transthyretin (TTR)-Stabilisator Tafamidis eine kausale Therapie zur Verfügung steht (1, 2).
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Gesundheitspolitik
BGH: THC-Grenzwert für nicht geringe Mengen bleibt unverändert
Der Bundesgerichtshof (BGH) hält auch nach der teilweisen Legalisierung von Cannabis am bisherigen strengen Orientierungswert für Strafen bei schweren Verstößen fest. Eine härtere Strafe droht dem Gesetz zufolge bei Taten, deren Handlung sich auf eine nicht geringe Menge bezieht. Die „nicht geringe Menge“ wurde dabei wie früher bereits im Betäubungsmittelgesetz im neuen Cannabis-Gesetz nicht definiert, sondern der Rechtsprechung überlassen. Der BGH blieb nun bei seiner bisherigen Auffassung und setzte den Grenzwert für die Menge des Wirkstoffs Tetrahydrocannabinol (THC) – also nicht für die Menge des Cannabis insgesamt – weiterhin auf 7,5 Gramm fest, wie aus dem am 22. April veröffentlichten Beschluss eines Revisionsverfahrens vom 18. April hervorgeht.
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Medizin
Fallbeschreibung einer Patientin mit systemischer Sklerose
Es ist ein durchaus spektakulärer Fall: Nach einem mehrwöchigen Behandlungszyklus mit einem immuntherapeutischen Krebsmedikament hat ein Team von Forschenden eine junge Patientin mit systemischer Sklerose von ihren schweren Symptomen befreit. Die Frau war zuvor nicht einmal mehr in der Lage, ein Hemd anzuziehen. „Wir sollten nicht behaupten, dass sie geheilt ist“, sagt Prof. Dr. Hendrik Schulze-Koops, Leiter der Sektion Rheumatologie und Klinische Immunologie an der Medizinischen Klinik IV, München: „Aber ihr Zustand hat sich drastisch gebessert.“ Es ist der weltweit erste Fall einer solchen Behandlung, jetzt veröffentlicht im European Journal of Cancer (1).
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Medizin
Mittelschwere bis schwere Akne inversa: erster IL-17A- und IL-17F-Inhibitor in EU zugelassen
Die Marktzulassung in der Europäischen Union (EU) ist die erste Zulassung weltweit für Bimekizumab zur Behandlung von aktiver mittelschwerer bis schwerer Hidradenitis suppurativa (HS; Akne inversa) und die vierte zugelassene Indikation in der EU. Die Zulassung stützt sich auf den Daten der Phase-III-Studien BE HEARD I und BE HEARD II.
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Gesundheitspolitik
Ärztetag berät über bessere Patienten-Steuerung
Bessere Orientierungshilfen für Patient:innen und eine stärkere Koordination der Versorgung sind wichtige Themen beim Deutschen Ärztetag Anfang Mai in Mainz. Deutschland sei das einzige Land, in dem der Patient ausschließlich und allein darüber entscheide, welche Versorgungsebene er bei einer Beschwerde in Anspruch nehme, sagte Ärztepräsident Klaus Reinhardt am 25. April in Berlin. Beim Ärztetag solle daher darüber diskutiert werden, wie eine stärkere Steuerung organisierbar sei. Dies könne dafür sorgen, nicht Notwendiges zu vermeiden und Ressourcen sinnvoller einzusetzen.
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Gesundheitspolitik
Mangel an Ärzten und Pflegekräften droht zu wachsen – Was ist geplant?
Patient:innen werden in Deutschland künftig voraussichtlich verstärkt ambulant und mit Video und Telefon versorgt, damit sich die Personalnot im Gesundheitswesen nicht weiter verschärft. Heute werden Ärzt:innen sowie Pflegekräfte nach einem neuen Gutachten des Sachverständigenrats Gesundheit und Pflege oft ineffizient eingesetzt. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) warnte am 25. April in Berlin vor einer Lücke von allein 50.000 Ärzt:innen in den kommenden 10 Jahren.
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Medizin
Künstliche Intelligenz: Unterscheidung zwischen Erregern von Entzündungen
Künstliche Intelligenz (KI) hilft bei der Diagnose: Was ist der Grund für eine Entzündung und wie lässt sie sich bekämpfen? Eine neue Anwendung von KI unterscheidet Infektionen nach ihrer Verursachung durch Bakterien, Viren oder andere Faktoren. Ein Forschungsteam der Philipps-Universität Marburg berichtet im Fachblatt „Frontiers in Immunology“ über das selbstentwickelte Verfahren (1).
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