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Patienteninfos | Beiträge ab Seite 12

Beiträge zum Thema Patienteninfos

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Verwechslungsgefahr: Schilddrüse oder Pubertät?

Reizbarkeit und Müdigkeit, fettige Haare und unreine Haut, Gewichtsveränderungen und depressive Stimmung: Viele Symptome, die mit einer Störung der Schilddrüsenfunktion einhergehen, können bei Jugendlichen auch einfach nur Ausdruck der Pubertät sein. „In diesem Alter kann es leicht passieren, dass eine Fehlfunktion der Schilddrüse falsch interpretiert und auf die Pubertät geschoben wird“, sagt Dr. med. Gesche Wieser vom Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDN). Die Schilddrüsenexpertin erklärt, bei welchen Anzeichen Eltern besonders wachsam sein sollten. Dazu zählt unter anderem eine familiäre Häufung von Schilddrüsenerkrankungen.
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Wie weniger Menschen an Darmkrebs sterben

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebserkrankung und auch die zweithäufigste Krebstodesursache in Deutschland. Die gesetzliche Vorsorgeleistungen wurde seit ihrer Einführung 2002 von 8,5 Versicherten in Anspruch genommen, wodurch bereits über 150.000 Todesfälle verhindert werden konnten. Rückgänge von Neuerkrankungsraten und der Sterblichkeit sind hierbei vor allem in der Altersgruppe zu beobachten, die die gesetzlichen Vorsorgeleistungen in Anspruch nehmen kann. Besonders auffällig ist die jährliche Steigerungsrate bei den 20- bis 29-Jährigen von fast 8% laut der Wissenschaftler:innen des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Neben den möglichen Gründen des Anstiegs setzen sie sich auch mit der Frage auseinander, inwieweit ein erhöhtes Darmkrebsrisiko in jungen Jahren das Erkrankungsrisiko in den späteren Lebensjahren steigert.
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Diagnose COPD: Ist Luftnot ganz normal?

Für Menschen mit der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sind Luftnot und Husten leider oft vertraute Begleiter – ebenso wie die Frage, ob das wirklich dauerhaft so sein muss. Es geht dabei nicht um wenige Einzelfälle: Etwa 5,8% der Erwachsenen in Deutschland leiden an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung. Beim Welt-COPD-Tag am Mittwoch, 16. November, soll auf ihre Situation und die Krankheit aufmerksam gemacht werden.
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Bereitet die Corona-Krise Kopfzerbrechen?

Immer mehr Menschen mit Migräne – Anstieg bei jungen Männern am größten

Pulsierende Kopfschmerzen, dazu Übelkeit oder auch Schwindel: Die Corona-Krise scheint vielen Menschen buchstäblich Kopfzerbrechen zu bereiten, vor allem jungen Männern. Laut Daten, die die KKH Kaufmännische Krankenkasse anlässlich des Kopfschmerztags am 5. September 2022 erhoben hat, ist die Zahl der Versicherten mit Migräne von 2011 auf 2021 bundesweit um rund 18% gestiegen. Allein von 2020 auf 2021 verzeichnet die Kasse ein Plus von insgesamt mehr als 4%, bei den Männern sogar um mehr als 7%. Besonders betroffen: die 25- bis 29-Jährigen. Unter ihnen stieg die Zahl der Migräne-Patienten vom 1. auf das 2. Corona-Jahr um 9%, bei den Männern sogar um 13%. Laut KKH-Hochrechnung leiden bundesweit mittlerweile rund 4,2 Millionen Menschen unter Migräne.
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Von aktuellen Erkenntnissen zum Nocebo-Effekt bis zum richtigen Verhalten in Notfällen: Patiententag am 17. April findet online statt

Der Patiententag der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) in Kooperation mit der Stadt Wiesbaden blickt bereits auf eine 15-jährige Tradition zurück. In diesem Jahr findet die beliebte Veranstaltung, auf der sich Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte über aktuelle Gesundheitsthemen informieren können, aufgrund der Corona-Pandemie erstmals online statt. Am Samstag, den 17. April 2021, erwarten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zahlreiche Vorträge von renommierten Expertinnen und Experten aus dem gesamten Bundesgebiet. Das Programm kann kostenlos im Netz verfolgt werden, per Chat können Fragen gestellt werden. Bei einer Pressekonferenz am Dienstag, den 13. April 2021, geben DGIM-Experten vorab einen Überblick über die wichtigsten Themen des Patiententags.
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Wissen ist das beste Beruhigungsmittel – Das Blog zur Migräne- und Kopfschmerz-App M-sense

Nur wer die wesentlichen Vorgänge von Migräne- und Kopfschmerz-Attacken in seinem Körper versteht, erlangt genug Orientierung und Kompetenz im Umgang mit seiner Krankheit. Darum haben wir von der Migräne und Kopfschmerz-App M-sense ein Blog gestartet, in dem wir unsere Expertise teilen und diskutieren: von aktuellen Studien bis zur weiterführenden Link-Sammlung, von Erfahrungen, Rückschlägen und Hilfe. Doch vor allem möchten wir hier Wissen, Kompetenz und Verständnis vermitteln. Die M-sense-Nutzer sollen ebenfalls zu Wort kommen, schließlich sind die meisten mittlerweile selbst zum Experten für ihre Krankheit geworden. In kurzen Interviews werden verschiedene Nutzer und ihre Erfahrungen vorgestellt.
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Für Gesundheit und Umwelt aufs Rauchen und Dampfen verzichten

Der Weltnichtrauchertag am 31. Mai 2022 stand in diesem Jahr unter dem Motto „Save (y)our Future. #LebeRauchfrei“. Der Tag weist auf die über 1,2 Millionen Menschen hin, die jährlich weltweit vorzeitig an den Folgen des aktiven und passiven Rauchens sterben. Dazu zählen zum Beispiel kardiovaskuläre Ereignisse wie Herzinfarkte und Schlaganfälle oder auch Krebserkrankungen. Menschen mit Diabetes haben unabhängig vom Erkrankungstyp im Vergleich zu Stoffwechselgesunden von vornherein sowohl ein höheres kardiovaskuläres Risiko als auch eine höhere Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Tumoren. Krebs ist inzwischen sogar die häufigste Todesursache bei Menschen mit Diabetes Typ 2. Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Aktionstags hin und gibt Tipps zum Rauchstopp.
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6 Tipps zur effektiven Augenpflege im Homeoffice

Die pandemiebedingte Homeoffice-Pflicht ist entfallen. Dennoch werden viele Bürgerinnen und Bürger ihren Job weiterhin häufig am heimischen Bildschirm erledigen, wie Umfragen zeigen. Was aber gibt es bei der Augengesundheit zu beachten, wenn wir viele Stunden lang zu Hause an einem behelfsweisen Büroplatz auf den Monitor starren und die Augen nicht einmal auf dem Arbeitsweg Zeit zur Erholung bekommen? Experten der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) klären auf.
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Amputationen infolge des diabetischen Fußes vermeiden

Gefäßerkrankungen sind Volkskrankheiten – mehr als 10 Millionen Menschen sind in Deutschland davon betroffen. Das sogenannte diabetische Fußsyndrom – eine gefäßbedingte Folge des Diabetes mellitus – ist ein Beispiel: Hierzulande leben circa 8 Millionen Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 (1), jeder Vierte davon entwickelt ein diabetisches Fußsyndrom. Mit über 40.000 jährlichen Amputationen liegt Deutschland seit vielen Jahren europaweit im oberen Bereich – der diabetische Fuß ist mit Abstand die häufigste Ursache. Expertinnen und Experten der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e. V. (DGG) kritisieren diese hohe Zahl. Ihrer Einschätzung nach könnten bis zu 80% der Amputationen von Ober- oder Unterschenkel vermieden werden. Wie das möglich wäre, erläutern sie auf einer Online-Pressekonferenz am Mittwoch, den 13. Oktober, die anlässlich der 37. DGG-Jahrestagung stattfindet.
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Neue Broschüre zur Neurodermitis bei Erwachsenen

Neurodermitis tritt meist im Kleinkindalter erstmals auf. In vielen Fällen lassen die Symptome bis zur Pubertät nach oder verschwinden sogar ganz. Eine Kinderkrankheit ist die chronisch-entzündliche Hautkrankheit aber nicht – rund 3,5% der Erwachsenen in Deutschland leiden daran (1). Viele Informationsangebote zur Neurodermitis richten sich vornehmlich an Kinder oder Eltern. Mit der Broschüre „Neurodermitis bei Erwachsenen“ schließt der Bundesverband für Gesundheitsinformation und Verbraucherschutz e.V. (BGV) jetzt eine Lücke.
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Rote Augen: 5 Warnzeichen, die schnelle Behandlung erfordern

Rote Augen zählen zu den häufigsten Gründen für das Aufsuchen von Notfallambulanzen und nehmen in Folge der Pandemie zu, wie Expert:innen registrieren. Sie können auf vergleichsweise harmlose Ursachen wie trockene Augen oder Lidrand- und Bindehautentzündungen hinweisen, aber auch Anzeichen ernster und bedrohlicher Erkrankungen sein. Welche Alarmsignale unbedingt beachtet werden müssen, erläutert Prof. Dr. med. Uwe Pleyer von der Klinik für Augenheilkunde an der Charité Berlin und Mitglied der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG).
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Wie Therapiedecken in der dunklen Jahreszeit helfen können

Mithilfe von Therapiedecken kann man dem Herbst- und Winterblues effektiv entgegensteuern: In der dunklen Jahreszeit erwartet uns nicht nur Gemütlichkeit und Kerzenschein, bei rund 59% (1) der Deutschen ist es auch die Zeit der Antriebslosigkeit und trüben Gedanken. Die „saisonal abhängige Depression“ ist Folge einer durch Lichtmangel veränderten Hormonproduktion, die mitunter zu einem Defizit des Glückshormons Serotonin führt. Abhilfe kann der gleichmäßige Druck einer Gewichtsdecke auf den Körper schaffen, der zur Freisetzung der körpereigenen Wohlfühlhormone führt, die uns bei Lichtmangel fehlen. Die speziellen Decken galten noch bis vor wenigen Jahren als Nischenprodukt, das hauptsächlich im neuropsychiatrischen Bereich eingesetzt wurde. Inzwischen haben sie sich auch darüber hinaus als wirksames und nicht-invasives Hilfsmittel bei stressbedingten Beschwerden wie Schlafstörungen, Angstzuständen und depressiven Verstimmungen etabliert.
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