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Patienteninfos | Beiträge ab Seite 10

Beiträge zum Thema Patienteninfos

Pflegebedürftigen bei der Medikation helfen – das ist weit mehr als Pillen in die Tablettenbox einzusortieren. Angehörige besorgen Medikamente, sie prüfen, dass sie richtig gelagert werden und erinnern an die Einnahme. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, wie es vom Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) heißt. Denn Fehler können schwere Folgen haben. Etwa dann, wenn der Pflegebedürftige eine höhere Dosis einnimmt als von Ärzt:innen verschrieben. Je nach Medikament können bei Anwendungsfehlern zum Beispiel Herz-Kreislauf-Probleme, Verwirrtheit oder Nierenschäden auftreten. 
 
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Aktionsbündnis Patientensicherheit ruft zur Beteiligung beim Welttag der Patientensicherheit 2023 auf

Am 17. September 2023 findet der Welttag der Patientensicherheit unter dem Motto „Stimme der Patient:innen stärken“ in Deutschland statt. Der Aktionstag wird durch das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) ausgerichtet und vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Er hat einen Fokus auf der Beteiligung von Patient:innen in der Gesundheitsversorgung und setzt sich für mehr Sicherheit für und mit Patient:innen ein. Das diesjährige Motto nimmt Bezug auf das Thema der Weltgesundheitsorganisation (WHO) „Engaging Patients for Patient Safety“ und „Elevate the voice of patients!”. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit ruft bundesweit Mitarbeitende und Institutionen im Gesundheitswesen auf, sich mit eigenen Aktionen rund um den 17. September zu beteiligen und Patientensicherheit so sichtbar zu machen.
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Hautkrebs, Mukoviszidose und barrierearme Praxis – Informationen für Eltern und Patient:innen

Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) hat 3 Kurzinformationen auf den neuesten Stand gebracht – Hautkrebs, Mukoviszidose und barrierearme Praxis. Die Texte beruhen auf dem derzeit besten verfügbaren Wissen und werden nach einer strengen Methodik erstellt. Arztpraxen, Krankenhäuser, Selbsthilfeorganisationen und andere Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen können die aktualisierten Kurzinformationen kostenlos herunterladen, ausdrucken, an Interessierte weitergeben oder im Wartebereich auslegen.
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Mehr Menschen fürchten sich vor Sepsis: 43% der Befragten äußern Sorgen

Jährlich erkranken in Deutschland tausende Patient:innen an einer Sepsis, umgangssprachlich Blutvergiftung genannt, oder sterben sogar daran. Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse fürchten sich immer mehr Menschen vor einer solchen Infektion im Krankenhaus. Demnach hatten 43% der Befragten, die angaben, Angst vor einem Klinkaufenthalt zu haben, insbesondere Angst vor einer Blutvergiftung im Verlauf einer stationären Behandlung. Ein Jahr zuvor war es nur knapp ein Drittel der Befragten. Häufig tritt eine Sepsis aber auch im häuslichen Umfeld auf. In jedem Fall gilt: Bei Verdacht auf eine Blutvergiftung ist sofortige ärztliche Hilfe notwendig. 2022 wurden mehr als 3.600 KKH-Versicherte mit einer Sepsis in einem Krankenhaus behandelt.
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Die wichtigsten Fragen zu Besenreisern und Krampfadern

Im Frühjahr und Sommer sind Venenprobleme ein großes Thema. Besonders bei warmem Wetter klagen viele Menschen über geschwollene und schmerzende Beine sowie deutlich sichtbare Besenreiser oder Krampfadern. Betroffene möchten verständlicherweise gerne wissen, wie es zu den Problemen kommt, was sie für schöne und gesunde Beine tun können und warum sich gerade die Sklerotherapie als schonende und alltagstaugliche Behandlungsoption bei Venenveränderungen anbietet. Wir beantworten die häufigsten Fragen zu Besenreisern, Krampfadern & Co.
 
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Nun fliegen sie wieder – Tipps für Allergiker:innen in der Pollensaison

Die Natur blüht auf und für Allergiker:innen stehen anstrengende Wochen bevor: Brennende und juckende, rote Augen, verstärkter Tränenfluss – das sind Symptome, unter denen viele Menschen vor allem im Frühjahr leiden. Dr. Andrea Lietz-Partzsch, Pressesprecherin des Berufsverbands der Augenärzte Deutschlands, kennt ein paar Tricks, mit denen sich die Beschwerden der allergischen Bindehautentzündung (Konjunktivitis) verringern lassen, auch wenn es unmöglich ist, den Kontakt mit Pflanzenpollen zu vermeiden.


 
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Europäischer Hormontag: 10 Tipps für Hormongesundheit

 „Because Hormones Matter“: Unter diesem Motto begehen die European Society of Endocrinology (ESE), die European Hormone and Metabolism Foundation (ESE Foundation) und weitere Fachgesellschaften am 15. Mai 2023 den 2. European Hormone Day. Auch die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) nutzt den Aktionstag, um die zentrale Rolle von Hormonen für Gesundheit und Wohlbefinden stärker ins Bewusstsein zu rücken mit 10 Tipps für eine gute Hormongesundheit. 
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Positive Patientenerfahrung im MRT durch Musikvideo

Viele Patient:innen scheuen die Untersuchung „in der Röhre“ fast genauso  wie das Untersuchungsergebnis. Die lauten Klopfgeräusche, das lange Stillliegen, die Enge des Untersuchungsgerätes. Mit dem Musikvideo  „MMMM-MRT" soll ein wenig Leichtigkeit in das ansonsten eher ernste Setting gebracht werden. Entspannte Atmosphäre, Traumreisen, die dazu beitragen, das Untersuchungserlebnis positiver wahrzunehmen. Passt 
das zum MRT-High-Tech Ambiente?
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Neu in Ostbayern: Kaltes Plasma lässt Wunden schneller heilen

Erstmals können künftig auch Patient:innen in Ostbayern von einer innovativen Technologie zur Wundheilung profitieren: Die Johannesbad Fachklinik in Bad Füssing (Kreis Passau) hat jetzt nach mehreren Monaten Vorbereitungszeit und Qualitätsaudits ihr neues Johannesbad-Wundzentrum offiziell eröffnet. „Zum Einsatz kommt dabei ein neuartiges Verfahren, das mit dem Deutschen und dem Bayerischen Innovationspreis ausgezeichnet ist und an Deutschlands führenden Kliniken wie der Charité in Berlin oder dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf verwendet wird: so genanntes kaltes Plasma“, sagt Karsten Fuchs, der Leiter der Johannesbad Fachklinik Bad Füssing.
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Das humpelnde Kind: Harmloser Hüftschnupfen oder ernste Knocheninfektion?

Wenn das Kind plötzlich humpelt, sind Eltern oft ratlos. Denn die Ursache kann harmlos, aber auch schwerwiegend sein. „Vielleicht hat ein humpelndes Kind nur einen leichten Hüftschnupfen im Zusammenhang mit einem Virusinfekt. Es kann sich jedoch auch um eine Knochen- oder Gelenkinfektion handeln, die dringend ärztlich behandelt werden muss. In jedem Fall ist es ratsam, sich ärztlichen Rat einzuholen“, sagt Prof. Dr. Maximilian Rudert, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sowie Ärztlicher Direktor der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus und Ordinarius für Orthopädie der Universität Würzburg. Ein Fachbeitrag dazu ist jetzt in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ (OUMN) erschienen.
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Herzrhythmusstörungen: Wann Herzstolpern gefährlich wird

Schlägt das Herz unregelmäßig und „stolpert“, sprechen Herzmediziner von Palpitationen. Das Stolperherz umfasst verschiedene Herzrhythmusstörungen, die ohne Vorwarnung auftreten können. Schlägt das Herz plötzlich anders als gewohnt, wird das von den meisten als beängstigend empfunden. „Ist mein Herz in Gefahr?“, fragen sich Betroffene, wenn kräftiges Herzklopfen, Herzrasen oder Aussetzer des Herzschlags wie aus dem Nichts kommen. „Herzstolpern beschreibt das unangenehme Wahrnehmen des Herzschlags, der plötzlich anders ist, als üblich“, erklärt Kardiologe und Pharmakologe Prof. Dr. med. Thomas Meinertz, Herzspezialist der Deutschen Herzstiftung.
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So verwahren Sie Patientenverfügung und Vollmacht sicher

Ob nach einem Unfall oder im Laufe einer schweren Erkrankung: Wer nicht mehr selbst über die eigene medizinische Behandlung bestimmen kann, sollte sicherstellen, dass eine Vertrauensperson genau das für ihn oder sie übernehmen kann. Dafür sollte der eigene Wille bekannt und klar formuliert sein – in der Patientenverfügung. Außerdem sollte in einer Vorsorgevollmacht stehen, wer im Zweifel rechtliche und finanzielle Angelegenheiten klären kann. Aber wo die Dokumente aufbewahren, damit sie im Notfall auch schnell zur Hand sind?

 
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