Journal MED

Asthma | Beiträge ab Seite 5

Überblick

Asthma bronchiale: Reversible Atemwegsobstruktion mit variabler Symptomatik

Asthma ist eine heterogene, oft lebenslang bestehende Erkrankung, deren klinisches Bild und Verlauf stark variieren können. Neben genetischer Prädisposition spielen Umweltfaktoren, Komorbiditäten und individuelle Trigger eine zentrale Rolle. Eine frühzeitige Diagnostik, leitliniengerechte Therapie und strukturierte Verlaufskontrolle sind entscheidend, um Exazerbationen zu verhindern, die Lungenfunktion zu erhalten und die Lebensqualität zu sichern.
Lesen Sie mehr 
Mechanische Einstichhilfen, auch Autoinjektoren oder Fertigpens genannt, können Patienten bei der Applikation ihrer Medikamente unterstützen. Seit dem 1. März 2020 ist der Anti-IL-4/IL-13 Antikörper Dupilumab (Dupixent®), der durch duale Blockade die Signalwege von IL-4 und IL-13 hemmt, als Fertigpen verfügbar. „Wir wissen aus anderen Bereichen, dass mit einem Fertigpen die Adhärenz zugenommen hat, von daher freuen wir uns über die Einführung eines Fertigpens für Dupilumab“, sagt Dr. Peter Weisenseel, Facharzt für Dermatologie und Allergologie in Hamburg. Dupilumab ist in der EU für 3 Erkrankungen mit Typ-2-Inflammation zugelassen: mittelschwere bis schwere atopische Dermatitis*, schweres unkontrolliertes Asthma** und schweres CRSwNP***.
 
Lesen Sie mehr 
Patienteninfos

Wenn das Wetter krank macht: Tipps gegen Wetterfühligkeit

Mal Sonne, mal Regen, mal warm, mal kalt: Der Frühling bringt – oft in schneller Abfolge – die unterschiedlichsten Wetterverhältnisse mit sich. Viele Menschen leiden dann unter der sogenannten Wetterfühligkeit. Genaue Zahlen gibt es nicht, schätzungsweise kämpft aber jeder zweite Deutsche mit den entsprechenden Symptomen. Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DKV Deutsche Krankenversicherung, gibt Tipps, wie Wetterfühlige gegensteuern können.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Asthma: Patientenservice Connect 360° unterstützt Selbstapplikation von Benralizumab

Für die Selbstapplikation von Benralizumab (Fasenra®) bei schwerem eosinophilem Asthma steht ab sofort neben der Fertigspritze auch der Fertigpen als neue patientengerechte Darreichungsform zur Verfügung. Die einfache Handhabung ermöglicht Patienten eine bequeme Selbstapplikation in ihrer gewohnten Umgebung – weg von zeitaufwändiger Terminkoordination, hin zu mehr Unabhängigkeit. Bereits Anfang 2018 startete die Erfolgsgeschichte des Biologikums mit der Zulassung bei schwerem eosinophilem Asthma, das trotz hochdosierter ICS* plus LABA** unzureichend kontrolliert ist (1). 2019 folgten dann positive Langzeitdaten zu Wirksamkeit und Sicherheit des Biologikums (2, 3) sowie zahlreiche Rückmeldungen von zufriedenen Patienten. Komplettiert wurde dies im Sommer sowohl durch die Zulassung der Selbstapplikation mittels Fertigspritze und Pen als auch durch den Start des Patientenservices Connect 360°.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Asthma und COPD: Digitale Lösungen befördern Adhärenz

Mangelnde Adhärenz sowie Fehler bei der Inhalation von Medikamenten sind die großen Herausforderungen bei Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen. „Um die Versorgung von Asthma- und COPD-Patienten zu verbessern und auch in Zukunft sicherzustellen, benötigen wir digitale Lösungen“, erläuterte Dr. Sabine Häussermann auf dem Kongress Pneumologische Versorgung 2019 in Berlin. Tools wie sogenannte Smart Inhaler und Apps bieten sowohl bei der Asthma- als auch der COPD-Therapie Hilfestellungen für eine korrekte Anwendung des Inhalationsgerätes. Die ersten Apps sind bereits auf dem Markt, weitere befinden sich in der Entwicklung.
Lesen Sie mehr 
Schwerpunkte

Allergien gegen Milben

Die allergische Rhinitis betrifft ca. 20% der Population, ca. ein Drittel der Patienten hiervon sind von einer ganzjährigen Milbenallergie betroffen. Bei Patienten mit perennialer Rhinitis allergika ist die Erkrankung besonders häufig mit anderen allergisch bedingten Komorbiditäten wie Asthma bronchiale und atopischem Ekzem, Schlafstörungen, chronischer Sinusitis, Tubenfunktionsstörungen u.a. assoziiert. Die Diagnostik ist erschwert durch die oft unspezifischen Symptome, die sich zudem oft schleichend entwickeln und keineswegs immer die anfallsartigen Nies- und Juckreizattacken des Pollenallergikers beinhalten. Therapeutisch sind Karenzmaßnahmen in vielen Fällen empfehlenswert.
Lesen Sie mehr 
Schwerpunkte

Allergenspezifische Immuntherapie

Die allergenspezifische Immuntherapie ist derzeit die einzige krankheitsmodifizierende Behandlungsmöglichkeit bei Allergie gegen Inhalationsallergene. Hohe Allergendosen induzieren regulatorische T-Zellen und drängen die Immunantwort in Richtung dauerhafter Toleranz gegenüber individuellen Allergenen. Infrage kommt die Therapie immer dann, wenn verursachende Allergene nicht gemieden werden können, oder die Meidung nicht ausreichend ist. In klinischen Studien wurde für verschiedene Allergenpräparate die Wirksamkeit der subkutanen Immuntherapie belegt; die Wirksamkeit der sublingualen Immuntherapie ist insbesondere mit Gräserpollenpräparaten dokumentiert.
Lesen Sie mehr 
Medizin

Asthma und COPD: Mit Atemwegserkrankungen durch den Winter - Keine Scheu vor moderater Bewegung

Kalte Luft kann die Atemwege von Asthma- und COPD-Patienten in den Wintermonaten zusätzlich strapazieren. Symptomverschlechterungen, Exazerbationen und vermehrte Hospitalisierungen können die Folge sein (1). Sportliche Aktivitäten im Freien werden von Betroffenen dann häufig gemieden. Dabei ist Bewegung für beide Patientengruppen wichtig, da sie zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen kann (2).

Lesen Sie mehr 
Medizin

Tiotropium Respimat erhält Zulassung für die Asthma-Therapie in Deutschland

Boehringer Ingelheim gab bekannt, dass Tiotropium (Spiriva®) Respimat® in Deutschland jetzt auch für die Behandlung von Asthma zugelassen ist. Das langwirksame bronchienerweiternde Medikament ist zugelassen als zusätzliche Therapie von erwachsenen Patienten mit Asthma, die trotz einer Basistherapie noch symptomatisch sind und im Vorjahr mindestens eine erhebliche plötzliche Verschlechterung (Exazerbation)
hatten.

Lesen Sie mehr 
Medizin

Asthma- und COPD: Patienten haben wieder Zugang zu innovativem Inhalator

Hexal kann jetzt Patienten in Deutschland eine Atemwegstherapie mit  einem neuen innovativen und wirtschaftlichen Inhalator ermöglichen.  GlaxoSmithKline hat seine einstweilige Verfügung (EV) vor dem  Oberlandesgericht Köln zurückgezogen, die Vermarktung, Vertrieb und Auslieferung des neuen Hexal-Atemwegspräparats Airflusal® Forspiro® zeitweilig verhindert hat. Die von GlaxoSmithKline erwirkte EV bezog sich im Wesentlichen auf die lila Farbe des Inhalators.

Lesen Sie mehr 
Medizin

Bei therapierefraktärem Asthma und COPD an primären Immundefekt denken

Therapieresistenz bei respiratorischen Erkrankungen wie Asthma oder COPD und eine ungewöhnliche Infektanfälligkeit: Dass sich hinter diesem Bild ein primärer, also angeborener, Immundefekt verbergen könnte, wird bisher nur selten bedacht. Die Folge ist oft eine späte Diagnose und möglicherweise bereits irreversible Organschäden durch rezidivierende Infektionen. Experten halten deswegen eine Sensibilisierung von Primärbehandlern für notwendig. Bei den häufigsten primären Immundefekten, den Antikörpermangelerkrankungen, steht mit der Substitutionstherapie mit Immunglobulinen eine effektive Behandlung zur Verfügung. Auf die Möglichkeiten bei Diagnostik und Therapie wiesen führende Experten auf einem von CSL Behring unterstütztem Symposium unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Helmut Teschler, Essen, und Professor Dr. Rainer Wiewrodt, Münster, im Rahmen des Kongresses der DGP in Bremen hin.

Lesen Sie mehr 
Medizin

Asthma und COPD: Wie sich Exazerbationen in der kalten Jahreszeit vermeiden lassen

In der Langzeitbehandlung von Patienten mit obstruktiven Atemwegserkrankungen wie Asthma bronchiale oder COPD geht es in erster Linie darum, eine gute Kontrolle der Erkrankung zu erreichen. Ziel ist es, Symptome zu lindern und die Belastbarkeit und Lebensqualität zu verbessern. Darüber hinaus sollen einer Verschlechterung der Lungenfunktion vorgebeugt und Exazerbationen verhindert werden.

Lesen Sie mehr 
Medizin

Nasse Wände, kranke Kinder: Zusammenhang zwischen feuchten Wohnbedingungen und Asthma bestätigt

Kinder, die unter feuchten Wohnbedingungen aufwachsen, haben ein vielfach erhöhtes Risiko, an Asthma, allergischem und nichtallergischem Schnupfen (Rhinitis) und atopischem Ekzem (Neurodermitis) zu erkranken.Das gilt sogar für Mädchen und Jungen, die - nach Angabe der Eltern - nur ihr erstes Lebensjahr in einer nassen Wohnung verbracht haben sowie für nichtallergische Kinder.

Lesen Sie mehr