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Psoriasis

Medizin
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Lebrikizumab und Tildrakizumab: Biologika verbessern Hautläsionen deutlich

Lebrikizumab und Tildrakizumab: Biologika verbessern Hautläsionen deutlich

Die First-Line-Biologika Lebrikizumab und Tildrakizumab überzeugen bei atopischer Dermatitis sowie Psoriasis mit einer frühen und starken Wirksamkeit – selbst in besonders belastenden Arealen wie Gesicht, Hals oder Kopfhaut. Das Wirkpotenzial der beiden Biologika im Versorgungsalltag wird durch aktuelle Real-World-Daten aus der ADlife-Studie zu Lebrikizumab und der POSITIVE-Studie zu Tildrakizumab bestätigt.
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Aktualisierte Psoriasis-Leitlinie integriert alle zugelassenen Systemtherapien

Aktualisierte Psoriasis-Leitlinie integriert alle zugelassenen Systemtherapien

Die aktualisierte S3-Leitlinie Therapie der Psoriasis vulgaris der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e. V. (DDG) beinhaltet nun auch die Medikamente Bimekizumab und Deucravacitinib. Zudem wurde die Interdisziplinarität deutlich verstärkt und neben den bisher schon beteiligten Fachgesellschaften erstmals auch die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e. V. (DGP) sowie die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten e. V. (DGVS) eingebunden. Dadurch konnten die Abschnitte zur Psoriasis-Therapie bei Patient:innen mit latenter Tuberkulose und bei Virus-Hepatitis umfänglich aktualisiert werden. Auch beim altbekannten Medikament Methotrexat gibt es Neuerungen.
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Icotrokinra zeigt Überlegenheit bei Plaque-Psoriasis
EADV 2025

Icotrokinra zeigt Überlegenheit bei Plaque-Psoriasis

Auf dem diesjährigen Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) wurden Ergebnisse der Phase-III-Studien ICONIC-ADVANCE 1 und ICONIC-ADVANCE 2 präsentiert, in denen die Überlegenheit von Icotrokinra im Vergleich zu Deucravacitinib untersucht wurde [1]. Darüber hinaus wurden neue Langzeitdaten der Phase-III-Studie ICONIC-LEAD über 52 Wochen bei erwachsenen und pädiatrischen Patient:innen ab zwölf Jahren mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis als Late-breaking-Abstract veröffentlicht [2]. Das Prüfpräparat Icotrokinra ist ein targeted oral peptide, das selektiv den IL-23-Rezeptor blockiert [1, 2].
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Positive Ergebnisse aus Phase-III-Studien zu Deucravacitinib bei Psoriasis-Arthritis

Die Ergebnisse der Phase-III-Studien POETYK PsA-1 und POETYK PsA-2 zeigen, dass eine Behandlung mit einem Tyrosinkinase-2-Inhibitor bei Erwachsenen mit aktiver Psoriasis-Arthritis nach 16 Wochen zu einer signifikanten Verbesserung der Krankheitsanzeichen und -symptome führte. Der primäre Endpunkt, ein Ansprechen gemäß ACR20-Kriterium, wurde im Vergleich zu Placebo deutlich häufiger erreicht. Die Studien bestätigen damit die Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffs in dieser Patientengruppe.
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Real-World-Daten zu Secukinumab: Rund zwei Drittel der Plaque-Psoriasis-Patient:innen nach 5 Jahren immer noch fast symptomfrei

Neue Daten aus der auf 5 Jahre angelegten Real-World-Beobachtungsstudie SERENA (1) zeigen die langfristige Wirksamkeit des Interleukin-17A-Inhibitors Secukinumab bei der Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis. Die Ergebnisse unterstreichen das Potenzial dieser Therapieoption für eine nachhaltige Krankheitskontrolle.
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Erste Interimsergebnisse zur Therapiepersistenz und Wirksamkeit von Guselkumab und IL-17-Inhibitoren bei Psoriasis-Arthritis

Auf dem diesjährigen Kongress des American College of Rheumatology (ACR) wurden erste Interimsergebnisse der Beobachtungsstudie PsABIOnd zur Therapiepersistenz und Wirksamkeit von IL-23- und IL-17-Inhibitoren bei Psoriasis-Arthritis (PsA) vorgestellt. Die Daten der Analyse nach 6 Monaten zeigen vergleichbare Ergebnisse hinsichtlich der Therapiepersistenz und Wirksamkeit bei Patient:innen unter beiden Behandlungsansätzen.
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Neue Studiendaten belegen Wirksamkeit von Deucravacitinib bei Kopfhaut- und Plaque-Psoriasis

Positive Ergebnisse der Phase-IIIb/IV-Studie PSORIATYK SCALP zeigen, dass der Tyrosinkinase 2 (TYK2)-Inhibitor Deucravacitinib bei Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer Kopfhautpsoriasis zu einer signifikanten Verbesserung des Hautbildes führt. Der primäre Endpunkt, ein nahezu oder vollständig klares Hautbild nach dem scalp-specific Physician’s Global Assessment (ss-PGA), wurde nach 16 Wochen bei 48,5% der Patient:innen unter Deucravacitinib erreicht, verglichen mit 13,7% unter Placebo.

 
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Interimsdaten der DELPHIN-Studie zur Plaque-Psoriasis: Deucravacitinib reduziert PASI und verbessert Lebensqualität

Auf dem 33. Kongress der European Academy of Dermatology & Venereology (EADV) wurden erste Interimsdaten aus der nicht-interventionellen Beobachtungsstudie DELPHIN vorgestellt. Die Studie untersucht Real-World-Daten zur Wirksamkeit eines oralen Tyrosinkinase-2-Inhibitors und dessen Einfluss auf die Lebensqualität bei Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis über 5 Jahre an etwa 100 Zentren in Deutschland.
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EADV-Kongress 2024: Neue Forschung bestätigt Zusammenhang zwischen empfundenem Stress und Psoriasis-Schub

Psoriasis betrifft weltweit Millionen von Menschen und wird oft mit Umwelt- und psychischen Faktoren in Verbindung gebracht. Neueste Forschungsergebnisse, die auf dem Kongress der European Academy of Dermatology and Venereology (EADV) 2024 vorgestellt wurden, bestätigen den Zusammenhang zwischen empfundenem Stress und Psoriasis-Schüben. Die Studie zeigt, dass Schallstress Entzündungsprozesse in der Haut fördern und zu einem Rückfall psoriatischer Läsionen führen kann.
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Psoriasis
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Spezielle Lokalisationen der Psoriasis verdienen mehr Aufmerksamkeit

Für ein Therapie-Upgrade ist bei Psoriasis nicht nur das Ausmaß der Hautläsionen ausschlaggebend, sondern auch der Befund spezieller Lokalisationen. Darauf wies PD Dr. Felix Lauffer, München, hin. Vor allem bei schwerer Beteiligung der Nägel, der Kopfhaut oder des Genitalbereichs sowie allgemein bei hoher Beeinträchtigung der Lebensqualität plädierte er für den raschen Einsatz von Therapeutika wie Apremilast, die gezielt in das Autoimmungeschehen eingreifen.
 
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Psoriasis-Arthritis: Real-World-Daten zur Wirksamkeit von Ixekizumab

Auf dem diesjährigen Kongress der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) wurden erste Ergebnisse der Real-World-Studie PRO-SPIRIT bei Patient:innen mit Psoriasis-Arthritis (PsA) nach 3 Monaten Laufzeit vorgestellt. Diese untermauern die Erkenntnisse aus bisherigen klinischen Studien: So verbesserte Ixekizumab auch in dieser multizentrischen prospektiven Beobachtungsstudie Gelenk- und Hautbeschwerden (1, 2).
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Plaque-Psoriasis: Langfristige Krankheitskontrolle mit Risankizumab

Im Rahmen eines Industriesymposiums auf der 29. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie (FOBI) in München präsentierte Dr. Nina Magnolo, Universitätsklinikum Münster, die in klinischen Studien und durch Real-World-Evidenz belegten Vorteile einer Behandlung der Plaque-Psoriasis (PsO) mit Risankizumab (RZB). Sie betonte, dass bei PsO frühzeitig mit langfristig wirksamen Medikamenten behandelt werden sollte, um einer Chronifizierung der Erkrankung, der Ausbildung bzw. Verschlechterung von Komorbiditäten und einer kumulativen Beeinträchtigung der Lebensqualität (CLCI) entgegenzuwirken.
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Aktuelle 4-Jahres-Daten zeigen anhaltende Ansprechraten und konsistentes Sicherheitsprofil unter Deucravacitinib bei Plaque-Psoriasis

Im Rahmen des Frühjahrssymposiums der European Academy of Dermatology and Venerology (EADV) wurden aktuelle 4-Jahres-Daten aus der Langzeit-Extensionsstudie POETYK PSO-LTE (Long-Term Extension; LTE) mit Deucravacitinib bei der Behandlung erwachsener Patient:innen mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis vorgestellt. Nach 208 Wochen unter kontinuierlicher Behandlung betrugen die Ansprechraten unter Verwendung einer modifizierten Non-Responder-Imputation (mNRI) 71,7% gemessen anhand des Psoriasis Area and Severity Index (PASI) 75. 47,5% der Patient:innen erreichten einen PASI 90 und 57,2% der Patient:innen wiesen einen Static Physician Global Assessment (sPGA)-Wert von 0 oder 1 (klares Hautbild/fast klares Hautbild) auf. Das Sicherheitsprofil des selektiven Tyrosinkinase 2 (TYK2)-Inhibitors war nach 4 Jahren weiterhin konsistent mit dem bekannten Sicherheitsprofil; neue Sicherheitssignale wurden nicht beobachtet (1).
 
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Psoriasis-Arthritis: Höhere Therapiepersistenz unter Guselkumab im Vergleich zu IL-17A- und TNF-Inhibitoren

Auf dem diesjährigen Kongress der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) wurden neue Real-World-Daten zur Therapiepersistenz unter Guselkumab im Vergleich zu IL-17A- bzw. TNF-Inhibitoren bei Patient:innen mit Psoriasis-Arthritis vorgestellt. Dabei war eine Therapie mit Guselkumab sowohl gegenüber IL-17A- als auch gegenüber TNF-Inhibitoren mit einer höheren Therapiepersistenz assoziiert (1, 2).
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EULAR betont Sicherheitsaspekte bei Psoriasis-Arthritis

Auf dem Kongress der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) wurde eine Real-World-Evidence-Analyse der nicht-interventionellen AQUILA-Studie vorgestellt. Darin wurde die Sicherheit von Secukinumab bei einer gepoolten Kohorte von älteren Patient:innen (> 50 Jahre) mit Psoriasis-Arthritis (PsA) oder axialer Spondyloarthritis (axSpA) untersucht. Ein aktuelles Update zu den EULAR-Empfehlungen von 2023 betont zudem, dass Sicherheitsabwägungen bezüglich der Wahl geeigneter Therapieoptionen für PsA stärker berücksichtigt werden müssen, um das Nutzen-Risiko-Profil zu optimieren.
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