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Tuberkulose

Medizin
Heilungsergebnisse bei multiresistenter Tuberkulose besser als erwartet

Heilungsergebnisse bei multiresistenter Tuberkulose besser als erwartet

Eine neue nationale Kohortenstudie aus Lettland in Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen der klinischen Tuberkulose-Infrastruktur (ClinTB) am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) am Forschungszentrum Borstel, Leibniz Lungenzentrum (FZB), liefert wichtige Erkenntnisse zur Behandlung multiresistenter Tuberkulose (MDR-TB). Die Untersuchung zeigt, dass langfristige krankheitsfreie Überlebensraten deutlich höher sind, als bisherige Standardkennzahlen vermuten lassen. Die Ergebnisse, die in der Fachzeitschrift The Lancet Regional Health Europe publiziert wurden, basieren auf der Analyse von Daten von 1.299 erwachsenen Patient:innen, die zwischen 2005 und 2021 behandelt wurden [1].
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Medizin
Neue S3-Leitlinie zur Prävention von Tuberkulose bei neu zugewanderten Menschen veröffentlicht

Neue S3-Leitlinie zur Prävention von Tuberkulose bei neu zugewanderten Menschen veröffentlicht

Pünktlich zum Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März ist die neue S3-Leitlinie Tuberkuloseprävention bei neu zugewanderten Menschen bei der AWMF online gegangen. Beauftragt von der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), wurde diese unter der Leitung des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) erstellt. Hier arbeitete ein Expertenteam aus den Bereichen Public Health und Individualmedizin, wie auch Betroffene in den vergangenen drei Jahren daran, das Screening – und damit auch die Prävention – von Tuberkulose in Deutschland zu verbessern.
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Medizin
Neuer Arzeistoff-Kandidat gegen resistente Tuberkulose-Erreger

Neuer Arzeistoff-Kandidat gegen resistente Tuberkulose-Erreger

Einen neuen vielversprechenden Wirkstoff gegen Tuberkulosebakterien haben Forschende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) entwickelt. Im Labor stellte das Team eine Verbindung her, die die Energieproduktion der Krankheitserreger hemmt und sie absterben lässt. Etablierte Medikamente wirken auf ähnliche Weise, allerdings wird der Erreger zunehmend resistent gegen diese Arzneimittel. Die Ergebnisse der Studie, an der weitere Forschende aus Deutschland, den USA und Kanada beteiligt waren, wurden im „Journal of Medicinal Chemistry“ veröffentlicht [1].
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Blut-basierte immunologische Signaturen für extrapulmonale Tuberkulose entschlüsselt

Blut-basierte immunologische Signaturen für extrapulmonale Tuberkulose entschlüsselt

Tuberkulose ist eine der weltweit führenden Infektionskrankheiten. Die Infektion mit dem Bakterium Mycobacterium tuberculosis befällt in erster Linie die Lunge, bei bis zu 25% aller infizierten Personen, aber auch weitere Körperregionen wie Lymphknoten, Knochen oder das Gehirn. In einer im Fachjournal Nature Communications veröffentlichten Studie haben Forschende des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF), des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), der Uniklinik Köln und des LIMES-Instituts der Universität Bonn die immunologischen Eigenschaften der extrapulmonalen Tuberkulose im Blut von betroffenen Patient:innen entschlüsselt [1].
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