Dienstag, 25. Februar 2020
Navigation öffnen

Patientenbereich

14. November 2019 Naturheilmittel in der Pflege nicht sorglos einsetzen

Für viele Beschwerden und Wehwehchen gibt es Hausmittel - das gilt auch in der Pflege. Nur weil etwas keinen Beipackzettel hat, kann es aber trotzdem Nebenwirkungen haben.
Eine Erkältung belastet pflegebedürftige Menschen oft besonders. Haus- oder Naturheilmittel können dann Linderung verschaffen. Auch solche Mittel haben aber Neben- und Wechselwirkungen, warnt das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP). Pflegende sollte sich daher über mögliche Risiken informieren und die Anwendung mit dem Hausarzt abstimmen.
 
Bei Husten zum Beispiel hilft Thymiantee aus der Apotheke. Wer mag, kann auch selbst schleimlösenden Zwiebelsaft ansetzen und diesen über den Tag verteilt löffelweise anbieten. Allerdings sollte man den Saft jeden Tag neu zubereiten, so die Experten. Ansonsten können sich darin Keime bilden.
 
Geht die Erkältung mit Fieber einher, können Wadenwickel den Körper kühlen. Allerdings gibt es eine Vielzahl von Begleiterscheinungen, bei denen Wadenwickel nicht zum Einsatz kommen dürfen - Schüttelfrost zum Beispiel, Harnwegsinfekte und kalte Hände oder Füße zum Beispiel.
 
Auch für viele andere Beschwerden von Pflegebedürftigen gibt es Naturheilmittel - von Appetit- bis Schlaflosigkeit. Was wie hilft, erklärt das ZQP in einem Ratgeber zum Thema. Wichtig dabei: Das Hausmittel ersetzt nicht den Arztbesuch. Hat der Pflegebedürftige zum Beispiel Fieber und ist gleichzeitig geschwächt, sollten Pflegende medizinische Hilfe holen.
 

dpa


Weitere Beiträge zum Thema

Coronavirus: Die Angst geht um

Coronavirus: Die Angst geht um
© dottedyeti - stock.adobe.com

Das Coronavirus hält die Welt seit Wochen in Atem. Drastische Maßnahmen werden in China, aber zum Beispiel auch in Deutschland ergriffen, um die Ausbreitung der neuen Lungenkrankheit zu verhindern. Auch wenn das Kern-Infektionsgebiet Wuhan rund 8.300 Kilometer Luftlinie von Deutschland entfernt liegt: Bei vielen Menschen weckt das Ängste. So sind in hiesigen Apotheken beispielsweise vereinzelt Mund- und Atemschutzmasken ausverkauft. Michael Falkenstein, Experte für Psychologie von der KKH Kaufmännische Krankenkasse, erklärt, woher solche Ängste kommen...

Was tun bei psychischem Druck durch Diabetes Typ 1

Was tun bei psychischem Druck durch Diabetes Typ 1
© interstid - stock.adobe.com

Zum Alltag von Menschen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 gehören eine regelmäßige Medikamenteneinnahme beziehungsweise Insulingaben, die Kontrolle des Glukosespiegels und eine daran angepasste Ernährungsweise. Die Erkrankung erfordert an 365 Tagen im Jahr Aufmerksamkeit und Disziplin, um eine gute Stoffwechseleinstellung zu erreichen. Viele der mittlerweile mehr als 7 Millionen Betroffenen bewältigen dies erfolgreich und sind dabei genauso leistungsfähig wie Stoffwechselgesunde. Das ist auch modernen Technologien wie Insulinpumpen, Sensormesssystemen und dem...

Das könnte Sie auch interessieren

Lückenschluss zwischen ambulanter und stationärer Versorgung

Lückenschluss zwischen ambulanter und stationärer Versorgung
© upixa - stock.adobe.com

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) erweitert sein Angebot für Patienten mit chronischen Schmerzen durch die Eröffnung einer neuen Schmerztagesklinik. Die Patienten kommen jeden Morgen zur Behandlung und erhalten nach einem individuellen Behandlungsplan ihre Therapien. In Seminaren erfahren sie Wissenswertes über krankheits- und schmerzbezogene Themen. Am Nachmittag gehen die Patienten dann wieder nach Hause. Sie bleiben somit in ihrem häuslichen Umfeld integriert – mit allen Aufgaben und Belastungen – und können beispielsweise ihre...

Medikamentöse Therapie bei Diabetes Typ 2: Bei Bedenken zu Arzneimitteln mit dem behandelnden Arzt sprechen

Medikamentöse Therapie bei Diabetes Typ 2: Bei Bedenken zu Arzneimitteln mit dem behandelnden Arzt sprechen
© Dmitry Lobanov / Fotolia.com

In Deutschland haben von den rund 7 Millionen Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, 95 % einen Typ-2-Diabetes. Während Diabetes Typ 1 immer mit Insulin behandelt werden muss, sind die Therapiemöglichkeiten beim Typ-2-Diabetes breiter gefächert. Neben Lebensstilinterventionen wie Ernährungsumstellung und mehr Bewegung kommen verschiedene orale Antidiabetika zum Einsatz. Manche Betroffene sind zu Beginn einer medikamentösen Therapie wegen etwaiger Nebenwirkungen verunsichert, die zum Beispiel in Beipackzetteln oder Internetforen erwähnt werden.  

Sie können folgenden Inhalt einem Kollegen empfehlen:

"Naturheilmittel in der Pflege nicht sorglos einsetzen"

Bitte tragen Sie auch die Absenderdaten vollständig ein, damit Sie der Empfänger erkennen kann.

Die mit (*) gekennzeichneten Angaben müssen eingetragen werden!

Die Verwendung Ihrer Daten für den Newsletter können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft gegenüber der rsmedia GmbH widersprechen ohne dass Kosten entstehen. Nutzen Sie hierfür etwaige Abmeldelinks im Newsletter oder schreiben Sie eine E-Mail an: info[at]rsmedia-verlag.de.