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Praxismanagement

10. Juli 2019 Digitalisierung: Update zu geplanten Neuerungen im Bereich Praxis und Patientenversorgung

Die Bundesregierung plant einen Durchbruch in der Digitalisierung. www.journalmed.de hat für Sie die wichtigsten Neuerungen im Bereich Praxis und Patientenversorgung zusammengefasst.
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Fachinformation
Gesundheits-Apps

Sofern Sie als Arzt dafür ein Rezept ausstellen, soll Ihr Patient eine App von der Krankenkasse bezahlt bekommen. Beispiele hierfür sind Apps, die den Patienten bei der regelmäßigen Medikamenteneinnahme unterstützen oder ihm ein digitales Tagebuch zum Eintragen der Blutzuckerwerte bieten.
Die Zulassung muss vorab vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Qualität und Datenschutz geprüft werden.

Telemedizin

Vor etwas mehr als einem Jahr wurde das Berufsrecht für Fernbehandlungen gelockert. Künftig sollen Patienten nun auch leichter Praxen ausfindig machen können, die Videosprechstunden anbieten. Darüber können und sollen Sie als Mediziner auf Ihrer Internetseite informieren. Einwilligungen und eine Aufklärung der Patienten sollen auch im Rahmen der Videosprechstunde möglich werden und nicht mehr nur persönlich vor Ort oder schriftlich.

Datenautobahn 

Ein neuralgischer Punkt ist weiterhin der stockende Aufbau einer Datenautobahn, die einmal alle Gesundheitsakteure mit hohen Sicherheitsvorkehrungen vernetzen soll. Neben den Arztpraxen sollen nun die Apotheken verpflichtet werden, sich bis Ende September 2020 anzuschließen und Krankenhäuser bis Januar 2021. Hebammen und Physiotherapeuten sollen es freiwillig tun können. Weiter erhöht wird demnach auch der Druck auf hartnäckige „Offliner“. In Kürze dürften zwei Drittel der knapp 180.000 Praxen von Ärzten und Zahnärzten angeschlossen sein. Den übrigen stehen bereits Honorarkürzungen von 1% ins Haus – ab März 2020 sollen es 2,5% sein.

Weniger Papier

Damit Ärzte mehr Befunde elektronisch verschicken, soll es eine höhere Vergütung von der Kasse dafür geben – und für den Faxversand deutlich
weniger Geld als die bisher üblichen 55 Cent. Erleichtert werden soll auch der fachliche Austausch unter Arztkollegen auf digitalem Weg.

E-Patientenakte

Digitale Patientenakten sollen nicht nur angeboten, sondern auch mit Inhalten bestückt werden. Ursprünglich geplante Regelungen
werden hierfür in ein eigenes „Datenschutzgesetz“ ausgelagert, das voraussichtlich im Herbst 2019 vorgelegt werden soll. Der Zeitplan für die Akte bis 2021 gilt aber weiterhin.

Quelle: dpa


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