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Apixaban

Medizin
Schlaganfallprophylaxe bei älteren Patient:innen mit Vorhofflimmern

Schlaganfallprophylaxe bei älteren Patient:innen mit Vorhofflimmern: Apixaban zeigt günstiges Sicherheitsprofil

Die Zahl älterer Patient:innen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (VHF) steigt kontinuierlich – ebenso das Risiko für Schlaganfälle und Blutungskomplikationen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die Wahl eines geeigneten oralen Antikoagulans zur Schlaganfallprophylaxe zunehmend an Bedeutung. Aktuelle Versorgungsdaten aus Großbritannien und den USA liefern neue Erkenntnisse zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Apixaban im Vergleich zu Edoxaban und Rivaroxaban und ergänzen damit die Daten aus der klinischen Forschung.
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Medizin

nvVHF: Höheres Risiko für Schlaganfälle bei Umstellung von Apixaban auf Rivaroxaban

Ergebnisse der retrospektiven Datenanalyse aus dem Versorgungsalltag, ATHENS, zeigen, dass die Umstellung von Apixaban auf Rivaroxaban bei Patient:innen mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) mit einem höheren Risiko für Schlaganfälle/systemische Embolien (SE) und schwere Blutungen assoziiert war als bei Patient:innen, die Apixaban weiter einnahmen. Diese Ergebnisse wurden auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Cardiology (ESC) in Amsterdam vorgestellt.
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Medizin

Antithrombotische Therapie bei KHK und pAVK

Zwei Studien mit dem Faktor-Xa-Inhibitor Rivaroxaban, die offene Langzeitbeobachtung (Long-Term Open Label Extension, LTOLE) der COMPASS-Studie und die XATOA-Registerstudie, zeigen die Vorteile einer dualen antithrombotischen Strategie, die auf 2 Signalwege abzielt. Beide Studien untersuchten die vaskuläre Dosis von Rivaroxaban (2,5 mg 2x täglich) in Kombination mit Acetylsalicylsäure (ASS). In der 2017 im New England Journal of Medicine veröffentlichten Phase-III-Studie COMPASS, der bisher größten klinischen Studie zu Rivaroxaban mit 27.395 Patient:innen, senkte Rivaroxaban 2,5 mg 2x täglich + ASS 100 mg 1x täglich das Risiko für den kombinierten Endpunkt aus Schlaganfall, kardiovaskulärem Tod und Herzinfarkt um 24% (relative Risikoreduktion) bei Patient:innen mit chronischer koronarer Herzkrankheit (KHK) und/oder peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK).
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Medizin

Akutes Koronarsyndrom: Geringere Mortalitätsrate unter Ticagrelor

Im Rahmen der diesjährigen 88. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e. V. (DGK) stellten Kardiolog:innen aktuelle Daten zur dualen Plättchenhemmung (DAPT) bei Patient:innen mit akutem Koronarsyndrom (ACS) vor. Sie beleuchteten die verschiedenen Therapieoptionen auf Basis der Evidenz aus randomisierten klinischen Studien und jüngsten Real-World-Daten. Wichtige praxisrelevante Erkenntnisse aus dem Symposium waren zum einen, dass Ticagrelor als bislang einziger P2Y12-Inhibitor im harten Endpunkt Mortalität einen signifikanten Vorteil gegenüber Clopidogrel nachgewiesen hat. Zum anderen kann bei Beachtung der jeweiligen Kontraindikationen und Warnhinweise Ticagrelor bei einem deutlich größeren Anteil an ACS-Patient:innen eingesetzt werden als Prasugrel.
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Medizin

VTE bei Tumorpatient:innen: DOAKs als (bevorzugte) Option

Venöse Thrombembolien (VTE) und Krebserkrankungen sind häufig miteinander assoziiert: 20% aller VTE treten bei Tumorpatient:innen auf, und 20% aller Krebspatient:innen entwickeln eine VTE. Umso wichtiger ist eine effektive Prophylaxe. Wie neuere Daten zeigen, haben sich Faktor Xa-Inhibitoren in dieser Patient:innengruppe als zumindest gleichwertig, wenn nicht sogar als überlegen gegenüber niedermolekularen Heparinen (NMH) erwiesen. Dies spiegelt sich nun auch in den Empfehlungen der aktualisierten Leitlinien wider.
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Kardiologie

Medikamentöse Therapie der KHK

Die stabile Angina pectoris ist die häufigste Erscheinungsform der koronaren Herzerkrankung (KHK) und tritt bei etwa 50% der KHK-Patient:innen als Erstmanifestation auf. Ein wichtiges Kriterium, das für eine Herzkranzgefäßerkrankung spricht, ist die Rückläufigkeit der Beschwerden nach Einnahme von Nitraten. Ursache für die Entstehung der Angina pectoris sind Veränderungen in Gefäßen, die den Herzmuskel mit Blut versorgen.
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Adipositas

Welche Dosis DOAKs bei Adipositas?

Direkt wirkende Antikoagulanzien (DOAKs) können bei Patient:innen bis zu einem Körpergewicht von 120 kg bzw. einem Body Mass Index (BMI) von 40 kg/m² sicher angewendet werden, so Prof. Dr. Birgit Linnemann, Universitäres Gefäßzentrum Ostbayern, Regensburg, bei einem Satellitensymposium während des Jahreskongresses der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie am 21. April 2022. DOAKs wie Apixaban, Edoxaban, Rivaroxaban oder Dabigatran werden in Leitlinien in der Regel gegenüber Vitamin-K-Antagonisten (VKA) in der Therapie von venösen Thromboembolien und der Prophylaxe systemischer Embolien bei Vorhofflimmern favorisiert. Weil immer mehr Patient:innen übergewichtig oder adipös sind, stellt sich die Frage, ob hierfür die übliche Standarddosierung ausreichend ist.
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Medizin

Schlaganfall: Bald neuer Wirkstoff zur Gerinnungshemmung?

Zur Schlaganfallprävention ist in bestimmten Situationen oder bei bestimmten Erkrankungen die Gabe von Antikoagulanzien notwendig – beispielsweise bei Vorhofflimmern, einer relativ häufigen Herzrhythmusstörung älterer Menschen. Dafür steht heute eine Reihe verschiedener oraler Präparate zur Verfügung, die zu einer effektiven Gerinnungshemmung führen und damit Schlaganfälle vermeiden. Allerdings erhöhen sie auch das Risiko für Blutungen. Eine neue Substanz, Asundexian, zeigte nun in einer Phase-II-Studie (1) eine hohe gerinnungshemmende Wirksamkeit bei gleichzeitig deutlich reduziertem Blutungsrisiko.
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Medizin

Größerer klinischer Gesamtnutzen und ein verringertes Risiko für Nierenversagen unter Rivaroxaban

In der XARENO-Studie ist Rivaroxaban im Vergleich zu Vitamin-K-Antagonisten (VKA) bei Patient:innen mit nicht valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und fortgeschrittener chronischer Nierenerkrankung (CKD) nach einer Beobachtungszeit von mindestens einem Jahr mit einem größeren klinischen Gesamtnutzen (weniger Schlaganfälle und andere thromboembolische Ereignisse, weniger schwere Blutungen und niedrigere Sterblichkeit) und einem verringerten Risiko für Nierenversagen assoziiert. Die Studienergebnisse sind jetzt auf der 71. Fachtagung des American Congress of Cardiology (ACC.22) vorgestellt worden.
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Medizin
71. Fachtagung des American College of Cardiology

Ergebnisse zur Sicherheit von Asundexian bei Patient:innen mit VHF präsentiert

PACFIC-AF, eine Phase-2b-Studie, verglich die Sicherheit des Prüfpräparats Asundexian, eines oralen Faktor-XIa-(FXIa)-Hemmers, mit Apixaban, einem nicht-Vitamin-K-abhängigen oralen Antikoagulans (NOAK), bei Patient:innen mit Vorhofflimmern (VHF). Nun wurden positive Ergebnisse auf der 71. Fachtagung des American College of Cardiology (ACC.22) vorgestellt und gleichzeitig in The Lancet veröffentlicht.
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Medizin

Mehr Thrombosen und Lungenembolien bei Krebspatient:innen

Das Risiko tumorassoziierter Thromboembolien (CAT – cancer associated thrombosis) hat in den vergangenen 2 Jahrzehnten zugenommen. Die Ursachen für diese Entwicklung liegen nach Auffassung von Expert:innen unter anderem in alters- und lebensstilbedingten Komorbiditäten, in den deutlich verlängerten Überlebenszeiten mit Krebserkrankung, aber auch in prothrombogenen Effekten von Chemo- und modernen Antitumortherapien.
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Medizin

NSAR: Fixkombination reduziert gastrointestinale Komplikationen

Zusätzlich zu den ärztlich verordneten Medikamenten versorgen sich viele Patient:innen mit frei verkäuflichen Präparaten (1). Häufig handelt es sich um nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), die das Risiko für Magen-Darm-Blutungen steigern – eine Problematik, die gerade bei älteren Patient:innen an Bedeutung gewinnt, gab Prof. Dr. med. Monika Reuß-Borst vom Rehabilitations- & Präventionszentrum Bad Bocklet auf einem Symposium beim Deutschen Schmerzkongress zu bedenken. Verbessern lässt sich die gastrointestinale Verträglichkeit durch die Fixkombination des NSAR Naproxen mit dem Protonenpumpenhemmer (PPI) Esomeprazol, die eine hohe Adhärenz bei der PPI-Einnahme sichert und die Inzidenz gastroduodenaler Ulzera deutlich reduziert (2).
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Medizin
Apixaban vs. Warfarin

nvVHF: Ergebnisse der AUGUSTUS-Studie

Auf der aktuell stattfindenden Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert und zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert (1). Darin wurde Apixaban vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patientinnen und Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1). Nach einer Beobachtungsdauer von 6 Monaten konnte gezeigt werden, dass bei nvVHF-Patienten mit ACS und/oder PCI, die mit einen P2Y12-Inhibitor mit oder ohne Acetylsalicylsäure (ASS) behandelt wurden, der Anteil der Patientinnen und Patienten mit schweren oder klinisch relevanten nicht-schweren (CRNM) Blutungen (primärer Endpunkt), signifikant geringer war, wenn sie zusätzlich als orale Antikoagulation Apixaban 5 mg 2x tgl. erhielten, verglichen mit der oralen Antikoagulation mit einem VKA (10,5% vs. 14,7%; HR=0,69%, p für Überlegenheit < 0,001) (1).
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Medizin

Nicht-valvuläres Vorhofflimmern und akutes Koronarsyndrom: Niedrigere Blutungsraten unter Apixaban

Auf der Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden in der „Late-Breaking-Session“ (Abstract 405-08) erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert und zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert (1). Darin wurde Apixaban (Eliquis®) vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1). Nach einer Beobachtungsdauer von 6 Monaten konnte gezeigt werden, dass bei nvVHF-Patienten mit ACS und/oder PCI, die mit einen P2Y12-Inhibitor mit oder ohne Acetylsalicylsäure (ASS) behandelt wurden, der Anteil der Patienten mit schweren oder klinisch relevanten nicht-schweren (CRNM) Blutungen (primärer Endpunkt) signifikant geringer war, wenn sie zusätzlich als orale Antikoagulation Apixaban 5 mg 2x tgl. erhielten, verglichen mit der oralen Antikoagulation mit einem VKA (10,5% vs. 14,7%, HR=0,69%, p für Überlegenheit < 0,001) (1).
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Katheterablation: Zulassungserweiterung für Apixaban

Die Zulassung von Apixaban (Eliquis®) bei erwachsenen Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) mit mindestens einem Risikofaktor für einen Schlaganfall wurde erweitert: Sie können den Faktor Xa-Hemmer nun auch während und nach einer Katheterablation weiter einnehmen (1). Die Entscheidung der Europäischen Kommission stützt sich dabei auf Daten der prospektiven, randomisierten, offenen Phase-IV-Studie AXAFA-AFNET 52, in der die ununterbrochene Gabe von Apixaban im Vergleich zu Vitamin-K-Antagonisten (VKA) bei Patienten mit nvVHF untersucht wurde, die sich einer Katheterablation unterzogen.
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AUGUSTUS-Studie zu Apixaban bei nicht-valvulärem Vorhofflimmern und akutem Koronarsyndrom und/oder perkutaner Koronarintervention

Auf der aktuell stattfindenden Jahreskonferenz des American College of Cardiology (ACC) wurden gestern in der &bdquo;Late-Breaking-Session&ldquo; (Abstract 405-08) erstmals Ergebnisse der Phase-IV-Studie AUGUSTUS präsentiert und zeitgleich im New England Journal of Medicine publiziert (1). Darin wurde Apixaban (Eliquis&reg;) vs. den Vitamin-K-Antagonisten (VKA) Warfarin bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (nvVHF) und akutem Koronarsyndrom (ACS) und/oder perkutaner Koronarintervention (PCI) untersucht (1).
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