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Dermatologie | Beiträge ab Seite 3

Medizin

Plaque-Psoriasis: vollständige Beschwerdefreiheit möglich

Es liegen aktuelle Real-World-Daten zu Guselkumab bei mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis und Krankheitsausprägung im Gesicht und/oder Genitalbereich vor:  Zu Woche 28 wiesen 63,5% der Betroffenen (n=101) mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis und Krankheitsausprägung im Gesicht und/oder Genitalbereich unter Guselkumab* ein PASI 100-Ansprechen und damit vollständige Beschwerdefreiheit auf (1).Ein klares oder nahezu klares Hautbild im Gesicht und/oder Genitalbereich (sPGA-Ansprechen von 0/1 und sPGA‡-Verbesserung ≥ 2) erreichten zu Woche 28 insgesamt 93,1% der Patient:innen mit Psoriasis-Läsionen im Genitalbereich (n=204) und 90,2% mit betroffenem Gesicht (n=147) (2).
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Medizin

RA, juvenile idiopathische Arthritis, Psoriasis, psoriatische Arthritis und Morbus Crohn: Neuer Methotrexat-Autoinjektor

Seit 10 Jahren ist der metex® PEN in Europa auf dem Markt. Der weltweit erste mit Methotrexat (MTX) gefüllte Autoinjektor hat Betroffene mit rheumatoider Arthritis (RA) die subkutane Anwendung von MTX erleichtert. Rückmeldungen aus der Ärzteschaft und von Patient:innen zur Anwendung des metex® PEN haben zu Änderungen der Handhabung des PEN geführt. Das neue Modell macht die wöchentliche Behandlung für Menschen mit rheumatoider Arthritis, schwerer juveniler idiopathischer Arthritis, mittelschwerer bis schwerer Psoriasis, psoriatischer Arthritis und Morbus Crohn einfacher und effizienter.
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Medizin

Mittelschwere bis schwere Atopische Dermatitis: Zulassung für Lebrikizumab

Die Europäische Kommission hat Lebrikizumab für die Behandlung von erwachsenen und jugendlichen Patient:innen (ab 12 Jahre mit einem Körpergewicht von mindestens 40 kg) mit mittelschwerer bis schwerer Atopischer Dermatitis (AD), die für eine systemische Therapie in Betracht kommen, zugelassen. Der Hersteller wird die Markteinführung in Deutschland beginnen und in weiteren europäischen Ländern im Jahr 2024 fortsetzen.
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Psoriasis

Psoriasis: Neuer oraler Ansatz zur systemischen Therapie

Die Psoriasis imponiert nicht nur als entzündliche Erkrankung der Haut, sondern auch durch die Beteiligung einer Vielzahl weiterer Organe und Kompartimente des ganzen Körpers. So kommt die komplexe, chronisch systemische Inflammation insbesondere auch darin zum Ausdruck, dass drei Viertel aller Psoriasis-Patient:innen über mindestens eine weitere komorbide Ausprägung ihres Krankheitsbildes klagen. Dennoch geben 2 von 5 Patient:innen zu Protokoll, dass ihnen bislang systemische Behandlungen nicht angeboten wurden. Sie erhielten stattdessen allenfalls nur topische Anwendungen. Mit der Verfügbarkeit eines neuen Therapieansatzes könnte sich dieser Missstand jetzt aber grundlegend ändern. Denn die Inhibition der Tyrosinkinase 2 (TYK2) mittels Deucravacitinib ist dank ihrer oralen Applikationsform niederschwellig einsetzbar und kommt vielen Bedenken ängstlicher Patient:innen gegenüber einem Einsatz von Biologika entgegen.
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Medizin

Androgenetische Alopezie: Priorin® wirksam und gut verträglich

Androgenetisch bedingter Haarausfall ist häufig (1, 2) und fordert im Beratungsgespräch ein hohes Maß an Kompetenz und Empathie. Eine evidenzbasierte Empfehlung kann die Einnahme von Priorin®-Kapseln sein. Hierbei handelt es sich um ein Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke (FSMP - Foods for special medical purposes), dessen Wirksamkeit und Verträglichkeit in Studien belegt ist (3, 4). Ob die Kapseln auch im privaten Alltag von PTA den gewünschten Erfolg zeigen, wurde nun untersucht: 9 PTA mit einer androgenetischen Alopezie (AGA) wendeten Priorin®-Kapseln über 3 Monate an und dokumentierten die Veränderungen anhand von Bildern. Anschließend wurden 1.141 PTAs zur Wirksamkeit befragt. Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden (58%) waren erfahrene PTA mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung.
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Medizin

Kondom löst Pille als Verhütungsmittel Nummer eins ab

Kondome und die Pille bleiben die wichtigsten Verhütungsmittel in Deutschland – das belegen erste Ergebnisse der repräsentativen Wiederholungsbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zum Verhütungsverhalten Erwachsener 2023. Die Nutzung der Pille ist weiter rückläufig: So verwendeten im Jahr 2023 38% die Pille, im Jahr 2007 waren es noch 55% der Befragten. Mit 53% wird das Kondom erstmals seit 2007 mit 36% deutlich häufiger als die Pille zur Verhütung eingesetzt. Dieser grundlegenden Veränderung im Verhütungsverhalten liegt eine zunehmend kritische Einstellung zu hormonellen Verhütungsmethoden zugrunde.
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Medizin

Atopische Dermatitis: Baricitinib jetzt auch bei Kindern und Jugendlichen ab 2 Jahren zugelassen

Die Europäische Kommission hat die bisherige, seit 2020 bestehende Zulassung des JAK-Inhibitors Baricitinib zur Behandlung Erwachsener (1) mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis um die Anwendung bei Jugendlichen und Kindern ab 2 Jahren erweitert.  Grundlage sind die Ergebnisse der Zulassungsstudie BREEZE-AD-PEDS, die die schnelle und starke Wirksamkeit auf Juckreiz und Hautläsionen zeigen (2). Hinsichtlich Wirksamkeit und Verträglichkeit waren die Daten konsistent zur Erwachsenen-indikation. Über die Hälfte der jungen Patient:innen im Alter von 2 bis < 8 Jahren erreichte in Woche 16 einen EASI 75. Die Ergebnisse waren bereits ab Woche 2 signifikant gegenüber Placebo. Baricitinib ist der erste und bislang einzige JAK-Inhibitor mit einer Zulassung bei Kindern ab 2 Jahren.
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Medizin

Alopecia areata: Ritlecitinib erhält EU-Zulassung

Die Europäische Kommission hat Ritlecitinib die Marktzulassung zur Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren mit schwerer Alopecia areata erteilt (1). Damit steht in Deutschland erstmals eine zugelassene Behandlungsoption für Patient:innen ab 12 Jahren mit schwerer Alopecia areata zur Verfügung. Ritlecitinib ist zudem die erste und einzige Therapie, die selektiv die Januskinase 3 (JAK3) und die Tyrosinkinase, die auch in der Familie der Kinasen der hepatozellulären Karzinome (TEC) exprimiert wird, hemmt. Ritlecitinib wird als 50 mg Hartkapsel zur einmal täglichen Einnahme ab November in Deutschland zur Verfügung stehen. Die Kosten für die Behandlung mit Ritlecitinib werden von den deutschen Krankenkassen nicht erstattet, da Paragraph 34 SGB V die Kostenübernahme von Arzneimitteln zur Verbesserung des Haarwuchses ausschließt.
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Medizin

Atopische Dermatitis: Zulassung von Tralokinumab als Fertigpen

Tralokinumab ist nun zusätzlich als Fertigpen verfügbar – hierzu erteilte die Europäische Kommission unlängst die Zulassung. Damit haben Ärzt:innen jetzt die Wahl zwischen dem Tralokinumab-Pen und der Fertigspritze. Der Vorteil des neuen 2 ml-Pens: Jetzt genügt eine Injektion pro Applikationstermin in der Erhaltungstherapie. Darüber hinaus erhöhen Sichtfenster und akustische Signale die Sicherheit der Anwendung. Das IL-13-Biologikum Tralokinumab ist zur Therapie von Patient:innen ab 12 Jahren mit mittelschwerer bis schwerer Atopischer Dermatitis (AD) zugelassen (1, 2). Mittlerweile bestätigen Daten über 3,5 Jahre die gute Langzeit-Sicherheit und über 3 Jahre die gute Langzeit-Wirksamkeit (3, 4).
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Medizin

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Fertigpen Ustekinumab ermöglicht Patient:innen mehr Freiheit

Ustekinumab wurde in der Europäischen Union als Fertigpen zur subkutanen Injektion für erwachsene Patient:innen mit mittelschwerem bis schwerem aktiven Morbus Crohn (MC) bzw. mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa (CU) zugelassen. Der Fertigpen enthält eine Einzeldosis Ustekinumab und kann durch Betroffene selbstständig mit kontrollierter Injektionsgeschwindigkeit verabreicht werden. Für die Therapie des MC bzw. der CU ist zunächst eine Induktionstherapie vorgesehen, die mit einer einmaligen intravenösen Gabe von Ustekinumab eingeleitet wird (1). Nach 8 Wochen schließt sich die Erhaltungstherapie an: Ustekinumab wird alle 12 Wochen oder alternativ alle 8 Wochen subkutan verabreicht (2, 3).
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Medizin

Neue S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der atopischen Dermatitis

Atopische Dermatitis ist eine verbreitete chronische Hautkrankheit mit starkem Einfluss auf die Lebensqualität der Erkrankten. Diagnostik und Therapie sind komplex. Bei moderaten bis schweren Formen, die mit topischer Therapie allein nicht zu behandeln sind, stellen moderne Systemtherapien mit Biologika und JAK-Hemmern einen deutlichen Fortschritt für die Behandlung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen dar. Einen aktuellen Überblick zu Diagnose und Therapie gibt die unter der Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e.V. (DDG) entstandene Leitlinie „Atopische Dermatitis“, an deren Erstellung zahlreiche medizinische Verbände und Selbsthilfeorganisationen beteiligt waren (1).
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Medizin

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa: Ustekinumab als Fertigpen

Ustekinumab wurde in der Europäischen Union als Fertigpen zur subkutanen Injektion für erwachsene Patient:innen mit mittelschwerem bis schwerem aktiven Morbus Crohn (MC) bzw. mittelschwerer bis schwerer aktiver Colitis ulcerosa (CU) zugelassen. Der Fertigpen enthält eine Einzeldosis Ustekinumab und kann durch Betroffene selbstständig mit kontrollierter Injektionsgeschwindigkeit verabreicht werden. Für die Therapie des MC bzw. der CU ist zunächst eine Induktionstherapie vorgesehen, die mit einer einmaligen intravenösen Gabe von Ustekinumab eingeleitet wird (1). Nach 8 Wochen schließt sich die Erhaltungstherapie an: Ustekinumab wird alle 12 Wochen oder alternativ alle 8 Wochen subkutan verabreicht (2, 3).
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Autoimmunerkrankungen
Weiße Flecken muss man nicht verstecken

Nur keine Scham – Vitiligo ist kein Lifestyle-Problem

Bei einer Vitiligo entwickeln sich helle, klar begrenzte Flecken auf der Haut. Diese sind nicht ansteckend und kein kosmetisches Problem, sondern Zeichen einer Pigmentstörung, die auch Weißfleckenkrankheit genannt wird. Die chronische Autoimmunerkrankung kann in jedem Lebensabschnitt auftreten und ist derzeit nicht heilbar. Viele Betroffene, darunter auch Jugendliche und junge Erwachsene, sind stark psychisch belastet und empfinden das Angleichen der Hautfarbe oft als wichtigstes Behandlungsziel.
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Medizin

Leitlinie Handekzem: Schweregradeinteilung und Therapie-Stufenschema aktualisiert

Handekzeme sind häufige entzündliche Hauterkrankungen, die nicht nur das individuelle Wohlbefinden der Betroffenen einschränken, sondern oft auch Auswirkungen auf den Beruf haben. Subtypen erkennen, Schweregrad einstufen, die richtige Therapie und ursachenbezogene Präventionsmaßnahmen einleiten – das sind die Themen der S2k-Leitlinie „Diagnostik, Prävention und Therapie des Handekzems“, die unter der Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft e.V. (DDG) entstanden ist. Die Schweregradeinteilung und das Stufenschema zur Therapie stehen besonders im Fokus.
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