Journal MED
Gesundheitspolitik
Er sehe jedenfalls weit und breit keine Kommunikationsstrategie, die auch nur ansatzweise gewährleiste, dass Ärztinnen und Ärzte, geschweige denn ihre Patientinnen und Patienten, auf die im Realbetrieb mit Sicherheit auftauchenden Fragen vorbereitet seien. „Das ist schlicht weltfremd und ein Scheitern mit Ansage“, prophezeite Hensel.
 
 

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Erschienen am 30.06.2022Für bestimmte Personengruppen bleiben die Schnelltests weiterhin kostenfrei, welche Ausnahmen gibt es?

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© Fernando – stock.adobe.com
Es den Praxen zu überlassen, sich mit Blick auf einen relevanten Testbedarf mit den Patientinnen und Patienten in Selbsterklärungsprozesse verwickeln zu müssen, sei für Ärztinnen und Ärzte, aber auch für das ohnehin strapazierte Praxispersonal, inakzeptabel. Auch das Euro-Einsammeln für fällige Testgebühren erinnere fatal an die Zeiten der Praxisgebühr, als die Kolleginnen und Kollegen die Kollekte für die Krankenkassen übernehmen mussten. Hensel: „Es bleibt dabei, dass man Gesetze und Verordnungen nicht einfach vom grünen Tisch aus auf eine Realität loslassen kann, in der die dort geschaffenen Konstrukte nicht einmal kurzfristig überlebensfähig sind“.Quelle:

Hartmannbund - Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.

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