Dienstag, 23. April 2024
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Gesundheitspolitik

GEW-Chefin fordert konsequentere Vorbereitung für Corona-Herbst

GEW-Chefin fordert konsequentere Vorbereitung für Corona-Herbst
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Die Chefin der Bildungsgewerkschaft GEW, Maike Finnern, hat von Bund und Ländern mehr Tempo bei der Vorbereitung von Corona-Maßnahmen für den Herbst gefordert. Mit Blick auf eine möglicherweise wieder kritischere Corona-Situation gegen Ende des Jahres sagte sie: „Der Beschluss der Länder reicht mir nicht, weil mir der Zeitverlauf Sorge macht. Wir haben nicht mehr lange, bis die Politik in die Sommerpause geht. Das Infektionsschutzgesetz läuft am 23. September aus.“ Bis dahin müsse es eine Neuregelung geben, sagte Finnern am Freitag dem Radiosender „Bayern 2“.
Es sei wichtig, ein Infektionsschutzgesetz zu entwerfen, in dem die Möglichkeiten da seien, „dass in Innenräumen – und damit auch in Schulen – wenn es denn notwendig ist, eine Maskenpflicht und eine Testpflicht  einzuführen“, sagte die Gewerkschafterin.

Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatten am Donnerstag verabredet, frühzeitige Vorkehrungen für eine kritischere Corona-Lage im Herbst zu treffen. Scholz sagte im Anschluss, alle Handlungsmöglichkeiten, die gebraucht würden, sollten zur Verfügung stehen – flächendeckende Schließungen von Schulen und Kitas solle es aber nicht mehr geben. Die Länder-Gesundheitsminister hatten einstimmig einen möglichen Katalog etwa mit Maskenpflichten in Innenräumen und Zugangsregeln wie 2G und 3G (Zugang nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete) zusammengestellt. 
 
 

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Die Grünen-Bundesfraktionschefin Katharina Dröge sprach sich dafür aus, im Herbst wieder mehr Corona-Schutzmaßnahmen im Infektionsschutzgesetz zu ermöglichen, sofern es die Lage erfordere. In der Sendung „Frühstart“ von RTL/ntv am Freitag nannte Dröge 2G- oder 3G-Konzepte, Maskenpflichten und Testpflichten zum Schutz vulnerabler Gruppen. Dies seien Maßnahmen, die man nach dem Sommer „ziemlich sicher“ wieder brauchen werde.
 
 

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Quelle: dpa


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