Journal MED

Infotheken | Beiträge ab Seite 29

Medizin

Rhinokonjunktivitis: Phase-II-Studie zu verbessertem Tacrolimus abgeschlossen

Von den initial rekrutierten 64 Patienten haben alle 62 Patienten, die in den Behandlungszyklus eingeschlossen wurden, nun die Behandlung in der klinischen Phase-II-Studie (1) beendet. Die Studie diente der Bewertung von Tacrosolv-Augentropfen bei allergischer Rhinokonjunktivitis. Die randomisierte, Placebo-kontrollierte, doppelblinde Phase-II-Studie wurde durgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von 2 unterschiedlichen Tacrosolv-Dosierungen in einem Cross-Over-Design zu bewerten. Bei positiven Ergebnissen plant das Unternehmen die ophthalmische Anwendung von Tacrosolv auf weitere Indikationen über allergische Symptome hinaus, wie Dry Eye Disease (Keratoconjunctivitis sicca) und andere Augenentzündungen, zu erweitern.
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Praxismanagement

COVID-Impfung durch Hausärzte: Unterstützung durch digitales Terminvergabe-System

Mit Start der dezentralen Impfung in Deutschland im April kommt auf die Arztpraxen eine große Verantwortung zu. Um den größtmöglichen Beitrag zur raschen Impfung der Bevölkerung leisten zu können, können sich die Praxen digitale Unterstützung holen: Doctolib bietet mit seinem digitalen Terminvergabe-System die perfekten Voraussetzungen für ein optimales Impfmanagement. In einem Pilotprojekt in Berlin sind bereits zahlreiche Praxen für den Probelauf dabei, viele davon nutzen das Doctolib-System.
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Medizin

Sportlerleiste: Symptome – Therapie – Nachbehandlung

Leistenschmerz bei Sportlern ist keine Bagatelle. Der plötzliche Ausfall eines professionellen Athleten kann nicht nur für seine eigene berufliche Karriere, sondern auch für seine Mannschaft enorme Folgen haben. Besonders hoch ist die Quote dieser Verletzung im Fußball und Eishockey. Während bei Eishockeyspielern eine Leistenverletzung in zwischen 13 bis 20%der Fälle bekannt ist, liegt die Inzidenz unter männlichen Fußballspielern für chronischen Leistenschmerz bei bis zu 18%. Eine zuverlässige Diagnose, was wirklich den Leistenschmerz auslöst, ist oft sehr schwierig, aber wichtig.
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Praxismanagement

COVID-Impfungen in der Hausarztpraxis: Sprachassistent mit künstlicher Intelligenz verhindert Terminierungschaos

Ärzte in Deutschland bereiten sich auf die anstehende Impfkampagne in ihren Praxen vor. Viele befürchten eine Fortsetzung des Terminierungschaos der zentralen Impfkampagne zu Beginn des Jahres – und damit eine Überlastung der Mitarbeiter und unzufriedene Patienten, die am Telefon nicht durchkommen. Doch diesmal steht eine technologische Lösung zur Verfügung: der KI-basierte Telefonassistent Aaron, der von Ärzten bereits zur automatischen Bearbeitung von Anrufen genutzt wird, und ab sofort auch automatische Impfterminvergabe ermöglicht.
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Praxismanagement

Die ePA: Problemlöser oder Stolperfalle?

Mit dem neuen Jahr kam auch die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA): Seit dem 01. Januar 2021 können alle gesetzlich Versicherten eine ePA ihrer Krankenkasse erhalten, in der sämtliche medizinische Befunde und Informationen aus vorangegangenen Behandlungen und Untersuchungen gespeichert werden können – vollständig, zentral und zeitsparend. So zumindest das Versprechen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Und doch hat die ePA ein Image-Problem: Datenschutzrechtler äußern Bedenken, Verstöße gegen Europarecht beim Zugriffsmanagement werden moniert und nicht zuletzt fürchten viele Ärzte ein heilloses Durcheinander. Max Tischler, Mediziner und Sprecher des Bündnisses Junge Ärzte, Michael Martinez, Bereichsleiter Digitales Providermanagement DAK-Gesundheit, und Mina Luetkens, Healthcare Innovation Activist bei Patients4Digital, haben die Vor- und Nachteile der ePA diskutiert und waren sich einig: Die ePA ist mehr Problemlöser als Stolperfalle.
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Praxismanagement

Gesundheits-Apps auf Rezept? Orientierungshilfe zur evidenzbasierten Beurteilung

Kranken- oder Gesundheitskassen fehlen klare, abgestimmte Kriterien, nach denen sie den Nutzen von Gesundheits-Apps beurteilen und so Kosten übernehmen können. Das Austrian Institute for Health Technology Assessment (AIHTA) hat daher jetzt eine Orientierungshilfe veröffentlicht, die auf der kritischen Analyse von 6 existierenden Konzepten und 11 Apps beruht. Die Analyse zeigt, dass Wirksamkeitsnachweise in verschiedenen Ländern durchaus unterschiedlich eingefordert werden. In nur wenigen Fällen werden klare Anforderungen an Studien festgelegt, die einen gesundheitlichen Nutzen der Apps nachweisen könnten.
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Myasthenia gravis

Häufigste Thymom-assoziierte Erkrankung: Myasthenia gravis

Tumoren des Thymus können mit einer Vielzahl von paraneoplastischen Syndromen assoziiert sein. Das häufigste davon ist die Myasthenia gravis (MG), etwa 30-40% der Patienten mit einem Thymom sind davon betroffen. Bei Myasthenie-Patienten sollte deshalb stets das Vorhandensein eines Thymoms abgeklärt werden. Bei bildgebendem Nachweis eines Thymoms oder bei Patienten mit MG ist die Indikation zur vollständigen Resektion inklusive des perithymischen Gewebes regelhaft gegeben. Für ein optimales klinisches Management ist bei Thymom-assoziierter MG ein multidisziplinärer Ansatz erforderlich.
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Patienteninfos

Fasten bei Herzkrankheit: Was Betroffene beachten sollten

Fasten ist angesagter denn je. Heilfasten, Basenfasten, Intervallfasten – es gibt viele Arten, auf Essen zu verzichten oder es stark einzuschränken. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen dürften sich beim Thema Fasten die Frage stellen, welche Form des Fastens für sie überhaupt geeignet ist und inwiefern sie angesichts ihrer chronischen Erkrankung beim Fasten bestimmte Punkte berücksichtigen müssen. Ernährungsmediziner Prof. Dr. med. Hans Hauner vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung rät herzkranken Menschen nicht grundsätzlich vom Fasten ab, allerdings zur Vorsicht: „Grundsätzlich sollten Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen ihren Fasten-Wunsch vorab mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen“, so Hauner im aktuellen Herzstiftungs-Beitrag.
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Praxismanagement

Schutz der Praxis-IT vor Hackerangriffen

Cyberkriminalität kann jede Praxis treffen – auch und gerade in Krisenzeiten. Oftmals sind die notwendigen Sicherheitsvorkehrungen in niedergelassenen Arztpraxen jedoch nicht oder unzureichend getroffen worden. Um dies zu ändern, legt die neue IT-Sicherheitsrichtlinie (gemäß §75b SGB V) fest, wie IT-Sicherheit in vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Praxen zukünftig gewährleistet werden soll. Damit Ärzte bei der Erfüllung der neuen gesetzlichen Anforderungen nicht allein gelassen werden, bietet CompuGroup Medical Deutschland AG (CGM) mit den TELEMED Protect-Paketen individuell auf den Praxisalltag zugeschnittene Lösungen zum Schutz der Praxis-IT.
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Praxismanagement

Reinhören und Praxismanagement optimieren: Doctolib und Arzt & Wirtschaft launchen neuen Podcast „What's up Doc?! – Sprechstunde mal anders“

Reinhören und Praxismanagement optimieren: Doctolib und Arzt & Wirtschaft launchen neuen Podcast „What's up Doc?! – Sprechstunde mal anders“. Dr. Dierk Heimann moderiert neuen Podcast von Doctolib und Arzt & Wirtschaft – Der Podcast behandelt Themen rund um die Praxisorganisation, Wirtschaftlichkeit und Digitalisierung.
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Medizin

Dupilumab als erste Systemtherapie für Kinder von 6 bis 11 Jahren mit schwerer atopischer Dermatitis verfügbar

„Eine stark ausgeprägte atopische Dermatitis (AD) stellt für die betroffenen Kinder und ihre Familien eine erhebliche Belastung dar. So können die juckreizbedingten Schlafstörungen die Konzentration in der Schule beeinträchtigen und da man beispielsweise mit einem ausgeprägten Fußekzem nicht Fußball spielen kann, geht die Erkrankung mit einer eingeschränkten Teilhabe einher“, erklärte PD Dr. Christina Schnopp, München, und ergänzte: „Bisher konnten wir schwer betroffenen Kindern jedoch keine zufriedenstellende systemische Therapieoption anbieten.“ Dies hat sich geändert: Seit 25. November 2020 kann der humane, monoklonale Antikörper Dupilumab (Dupixent®) als erste und einzige Systemtherapie mit zielgerichtetem Wirkmechanismus zur Behandlung von Kindern im Alter von 6 bis 11 Jahren mit schwerer atopischer Dermatitis, die für eine systemische Therapie in Betracht kommen, eingesetzt werden (1-3).
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Praxismanagement

Corona-Management von Arztpraxen – jetzt noch leichter durch digitale, kontaktlose Anmeldung von Patienten

Die Software Idana ermöglicht Arztpraxen einen kurzen, kontaktlosen Anmeldeprozess für ihre Patienten. Diese können einen QR-Code scannen oder eine Webadresse aufrufen, auf der sie die Formulare für ihre Anmeldung sowie relevante Anamnesebögen oder einen Corona-Risikofragebogen finden und selbstständig vorab ausfüllen können. Potenzielle Covid-19-Patienten können so vor dem Betreten der Arztpraxis identifiziert werden. Bisher erforderliche Kontaktpunkte zwischen medizinischen Fachangestellten und Patienten reduzieren sich auf das Notwendigste.
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Praxismanagement

Ärzte-Umfrage bestätigt: Telemedizin ist weiter auf dem Vormarsch

Eine aktuelle DocCheck-Umfrage unter 300 Ärzten gibt Aufschluss zur Akzeptanz und Nutzung von Video-Sprechstunden von Medizinern sowie den Vorteilen und Herausforderungen für den Praxisalltag. Über ein Fünftel der befragten Ärzte (21%) bietet demnach bereits telemedizinische Leistungen an – weitere 18% haben konkrete Pläne, in die telemedizinische Anwendung einzusteigen. Gründe dafür liegen aus Sicht der Ärzte vor allem in den Vorteilen der höheren Flexibilität (49%) und gesteigerten Effizienz (42%), die digitale Leistungen mit sich bringen können.
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Praxismanagement

Abschied vom analogen Arztbrief

Das Telekom Krankenhausinformationssystem iMedOne® ist bereit für die Kommunikation im Medizinwesen (KIM). Kliniken können analoge Arztbriefe künftig ersetzen und so Geld und Zeit sparen. Wenige Wochen nachdem die gematik die iMedOne®-Funktionalität für den E-Medikationsplan erfolgreich geprüft hat, folgt der nächste Schritt auf dem Weg zum digitalisierten Gesundheitswesen: Die gematik bestätigte iMedOne® die Konformität seiner Schnittstelle zum KIM-Clientmodul*.
 
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