Journal MED

Aktuelles | Beiträge ab Seite 246

Medizin
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Mindable-App: Effektive Unterstützung bei Panikstörung

Seit Oktober 2020 ermöglicht das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) „Apps auf Rezept“. Gesetzlich Versicherte haben seitdem die Möglichkeit, sich digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) von Ärzt:innen oder Therapeut:innen verschreiben zu lassen, Krankenkassen erstatten die Kosten. Eine positive Entwicklung für Menschen, die zum Beispiel unter psychischen Erkrankungen leiden. Wie eine App Betroffenen konkret helfen kann und welchen Nutzen auch Ärzt:innen und Therapeut:innen von technologiebasierten Medizinprodukten haben können, erklärt Linda Weber, CEO und Herstellerin der App „Mindable: Panikstörung und Agoraphobie“ anhand ihrer App.
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Medizin
 4 Min|

Typ-2-Diabetes: Wie die Versorgung in der Hausarztpraxis gelingt

In Deutschland werden schätzungsweise 80-90% der Menschen mit Typ 2 Diabetes in einer hausärztlichen Praxis betreut (1). Typ 2 Diabetes ist dabei jedoch nur eines von vielen Themen und die individuelle Therapie von Menschen mit Typ 2 Diabetes kann oftmals mehr Zeit erfordern, als im Praxisalltag zur Verfügung steht. Insbesondere beim Start in die Insulintherapie bedarf es einer individuellen Einstellung und intensiven Betreuung der Patient:innen.
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Gesundheitspolitik
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Sterbefälle im März bundesweit 6% über dem Durchschnitt

Im März sind in Deutschland 6% mehr Menschen gestorben als im Mittel der Jahre 2018 bis 2021 für diesen Monat. Das geht aus einer Hochrechnung hervor, die das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden veröffentlichte. Demnach wurden im vergangenen Monat bundesweit 92.622 Todesfälle verzeichnet. „Nachdem die Sterbefallzahlen im Februar auf den mittleren Wert der Vorjahre gesunken waren, lagen sie im März damit wieder tendenziell darüber“, hieß es. Eine Ursache könnten die weiterhin auftretenden Corona-Todesfälle sein.
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Gesundheitspolitik
 1 Min|

Brexit: Britische Medikamente können weiter nach Nordirland

Die Versorgung Nordirlands mit Medikamenten soll trotz Brexit-Regeln weiterhin gewährleistet werden. Die EU-Länder haben am Dienstag weitere Ausnahmen für Medikamente aus Großbritannien beschlossen, die dadurch reibungslos in die britische Provinz geliefert werden können sollen, wie der Rat der EU-Staaten mitteilte. Ähnliche Regeln wurden für die 3 kommenden Jahre für die EU-Staaten Irland, Malta und Zypern beschlossen. Die Regelung soll rückwirkend zum 1. Januar 2022 in Kraft treten.
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Gesundheitspolitik
 2 Min|

Bayern verkürzt Corona-Isolation auf nur noch 5 Tage

Corona-Infizierte müssen in Bayern bereits von diesem Mittwoch an nur noch 5 Tage in Isolation – diese 5 Tage sind aber verpflichtend, nicht freiwillig. Ein abschließendes Freitesten ist für die meisten Bürgerinnen und Bürger nicht notwendig, wie der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) am Dienstag mitteilte. Voraussetzung ist allerdings eine Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden. Ausnahmen gibt es für Personal in Kliniken oder Pflegeheimen. Die Quarantäne für enge Kontaktpersonen entfällt vollständig.
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News
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Anzahl der berufstätigen Ärzte in Deutschland nach Arztgruppe in den Jahren 2016 bis 2020

Die größte Arztgruppe innerhalb der deutschen Ärzteschaft sind die inneren Mediziner mit 58.155 Ärzten im Jahr 2020. Zusammen mit den Allgemeinmedizinern und Chirurgen stellen sie knapp ein Drittel aller berufstätigen Ärzte. Von den rund 72.000 Arztpraxen in Deutschland waren ein knappes Drittel Allgemeinmedizin- und praktische Arztpraxen. Dementsprechend entfiel auch der Großteil fachärztlicher Behandlungsfälle auf hausärztlich tätige Allgemeinmediziner und Internisten. Die Berufsgruppe mit dem stärksten Zuwachs in den letzten Jahren sind die Psychiater und Psychotherapeuten. Seit 2009 hat sich ihre Anzahl um rund 33 Prozent erhöht.
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Gesundheitspolitik
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CureVac schließt Vertrag mit Bundesregierung zur Impfstoffproduktion

Das Tübinger Biopharma-Unternehmen CureVac hat mit der Bundesregierung einen Vertrag zur Produktion von Corona-Impfstoffen abgeschlossen. Die Bundesregierung erhält damit Zugang zu CureVacs Produktionskapazität, um 80 Millionen Impfdosen während der aktuellen Pandemie oder bei künftigen Ausbrüchen schnell zur Verfügung stellen zu können, wie eine Sprecherin am Montag in Tübingen mitteilte. Produziert werden soll den Angaben zufolge der mRNA-Impfstoff von CureVac und dem Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK).
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Medizin
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DMEA 2022: Impulse für die Digitalisierung der Pflege

In den Messehallen in Berlin findet Europas Leitveranstaltung zur Digitalisierung des Gesundheitswesens wieder live statt. Expert:innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben endlich wieder Gelegenheit für den direkten Austausch, für Diskussionsrunden, Vorträge und Keynotes zu brennenden Themen in der sich rasant verändernden Gesundheitsbranche. Zudem können sie sich seit langem wieder einmal eine Übersicht über die neuesten Produkte und Dienstleistungen der führenden Anbieter der Branche machen. Die WAGNER VISUELL AG präsentiert bei der DEMEA 2022 am Stand F.102, Halle 2.2, ihre Neuigkeiten.
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News
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Gesamtzahl der Ärzte in Deutschland im Zeitraum von 1990 bis 2020

Ende des Jahres 2020 verzeichnete die Bundesärztekammer deutschlandweit rund 409.121 berufstätige Ärzte. Damit setzte sich der sukzessive Anstieg der Arztzahlen der letzten Jahre fort: Verglichen mit dem Jahr 1990 hat sich die Zahl berufstätiger Ärzte um rund 65 Prozent erhöht. Die Zahl der Ärzte ohne ärztliche Tätigkeit hat sich im gleichen Zeitraum sogar mehr als verdoppelt und belief sich 2020 auf 127.800 Ärzte.
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Medizin
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Chronische Schmerzen: Aktuelle Versorgungssituation der Opioidtherapie im Fokus

Die Opioidtherapie spielt eine zentrale Rolle im Management von Schmerzen. Vor allem bei chronischen Schmerzen werden Präparate wie beispielsweise Hydromorphon – vor allem in ihrer retardierten Formulierung – häufig verschrieben. Wie sich die Therapie in den letzten Jahren weiterentwickelt hat, welche Schwerpunkte eine effektive Behandlung mit Opioiden setzen sollte und wie eine Schmerztherapie bei kognitiv eingeschränkten Patient:innen erfolgen kann, erläuterten Dr. Johannes Horlemann, Kevelaer, sowie Prof. Dr. Sylvia Kotterba, Leer, anlässlich des Deutschen Schmerz- und Palliativtags am 25. März beim Symposium „Opioidtherapie im Wandel“.
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