Journal MED

Kongressberichte

Typ-2-Diabetes
Das Ende der Fahnenstange im Management des Typ-2-Diabetes ist noch lange nicht erreicht
DDG 2026

Das Ende der Fahnenstange im Management des Typ-2-Diabetes ist noch lange nicht erreicht

Es ist inzwischen landläufig bekannt, dass Typ-2-Diabetes eng mit kardiovaskulären und renalen Komorbiditäten assoziiert ist. Trotz effektiver Behandlungsmöglichkeiten mit pleiotropen Effekten, wie beispielsweise mit dem SGLT2-Inhibitor Empagliflozin, lässt die Versorgungssituation in Deutschland jedoch zu wünschen übrig. Mit teilweise fatalen Folgen, insbesondere für Frauen.
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Medizin
AAN 2026

Ofatumumab bei RMS: 8-Jahres-Sicherheitsdaten vom AAN 2026

Anlässlich des diesjährigen Annual Meeting der American Academy of Neurology (AAN) wurden neue Langzeit-Sicherheitsdaten zu Ofatumumab aus der offenen Verlängerungsstudie ALITHIOS über einen Beobachtungszeitraum von bis zu 8 Jahren bekannt gegeben. Die Daten bestätigen die langfristige Verträglichkeit und das konstant günstige Sicherheitsprofil von Ofatumumab bei Patient:innen mit aktiver schubförmiger Multipler Sklerose (RMS) sowohl in der gesamten Studienpopulation als auch in der Gruppe der kürzlich diagnostizierten, therapienaiven Patient:innen.
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COVID-19
COVID-19: Mit neuem mRNA-Impfstoff noch gezielter Risikogruppen schützen
DGIM 2026

COVID-19: Mit neuem mRNA-Impfstoff noch gezielter Risikogruppen schützen

Die Krankheitslast durch COVID-19 sei nach wie vor hoch, insbesondere in den Risikogruppen der älteren Personen und bei Komorbiditäten, wie Expert:innen im Rahmen einer Pressekonferenz diskutierten. Ein neuer Impfstoff auf Basis der Messenger (m)-RNA-Technologie erreichte bei niedrigerer Dosierung ein gute Impfwirksamkeit. Mit dieser Technologie könnten Impfstoffe schnell und gezielt an veränderte Virusvarianten angepasst werden.
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E-Health
DMEA 2026

Was tun gegen medizinische Desinformation?

Eine erfundene Erkrankung schafft es durch Verbreitung über KI-Chatbots bis in ein Peer Reviewed Journal. Eine „Medfluencerin“ gibt auf TikTok evidenzfreie Tipps bei Panikattacken. Wie lässt sich verhindern, dass medizinische Falschinformationen große Reichweite erlangen, ganz gleich, ob sie von Menschen oder Maschinen verbreitet werden? Diese Frage war Gegenstand mehrerer Veranstaltungen auf der DMEA. Wie sich zeigte, sind Akteur:innen im medizinischen Kontext keineswegs machtlos, vorausgesetzt, sie behalten die Kontrolle und besetzen den digitalen Raum proaktiv.
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Medizin
Blinder Fleck in der Medizin: der weibliche Zyklus
DMEA 2026

Blinder Fleck in der Medizin: der weibliche Zyklus

Medizin wurde jahrhundertelang aus männlicher Perspektive gedacht und betrieben. Die Folgen sind spürbar – in Form von mangelnder Evidenz Versorgungslücken und fehlender Individualisierung. Am Beispiel der zyklusbezogenen Gesundheit diskutierten Expertinnen im Rahmen der DMEA 2026 über dringend notwendige Veränderungen, damit systematisch mehr relevante Daten erfasst, beforscht und entsprechende Erkenntnisse in die klinische Praxis überführt werden können.
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E-Health
Zwischen Hype und Alltag: Wie viel KI ist schon Realität?
DMEA 2026

Zwischen Hype und Alltag: Wie viel KI ist schon Realität?

Künstliche Intelligenz verspricht schnellere Diagnosen, bessere Behandlungen und Zeitgewinn. Eine Diskussion auf der DMEA 2026 in Berlin zeigte: Im klinischen Alltag hapert es noch an vielen Stellen. Während KI in der Radiologie bereits fest implementiert ist, sucht sie in der Pflege noch ihren Platz. Kleinteiligkeit und fehlende Schnittstellen verhindern, dass Daten fließen können. Klinikverantwortliche stehen aufgrund der hohen Dynamik vor die Entscheidung, das richtige Produkt zum richtigen Zeitpunkt einzukaufen.  
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Medizin
Gesundheitskompetenz: Chancen und Grenzen von DiGA
DMEA 2026

Gesundheitskompetenz: Chancen und Grenzen von DiGA

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland weist eine geringe Gesundheitskompetenz auf. Dies wirkt sich nicht nur auf die individuelle Gesundheit aus, sondern belastet das gesamte System. Patient:innen finden sich nicht zurecht, nehmen ungerechtfertigt Notfallkapazitäten in Anspruch oder bringen die notwendige Therapieadhärenz nicht auf. Welchen Beitrag digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) leisten können, war Gegenstand einer Diskussion auf der diesjährigen DMEA.
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Medizin
ePA: Gefüllt mit Chaos, aber schon nutzbar und nützlich
DMEA 2026

ePA: Gefüllt mit Chaos, aber schon nutzbar und nützlich

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist in der Versorgung angekommen und ihr Nutzen wird allmählich erfahrbar. Im Rahmen eines Diskussionsforums auf der DMEA – Messe für digitale Gesundheitsversorgung – wurde sie von den Panelisten als „Marathon“, „Gamechanger“, „Wachstumsprojekt“, „Informationsplattform und Versorgungstool“ und „Rohbau“ bezeichnet, der jetzt mit Anwendungen gefüllt werden muss.
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