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Gesundheitspolitik | Beiträge ab Seite 96

Gesundheitspolitik

Forschende Pharma-Unternehmen sorgen für höhere Überlebensraten bei Krebs

Neue Krebsmedikamente stehen derzeit im Fokus der Debatte über den Nutzen neuer Medikamente. Dazu sagt vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer: "Die Krebsmedizin ist von einem rasanten Wissenszuwachs geprägt. Das zeigt sich auch an der Qualität neuer Krebs-Arzneimittel: Der für die Arzneimittelbewertung zuständige Gemeinsame Bundesausschuss stellte bei 85% dieser Medikamente schon kurz nach der Markteinführung einen Zusatznutzen im Vergleich zu bisherigen Therapien fest."

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Koordination freiwilliger vor-Ort-Helfer: Projekt an der Universität Regensburg

Die Entwicklung von Verfahren zur effektiven Koordination von freiwilligen Rettungskräften und vor-Ort-Helfern steht im Zentrum eines neuen Forschungsprojekts, an dem die Universität Regensburg beteiligt ist. Das Projekt mit dem Titel "Koordination ungebundener vor‐Ort‐Helfer zur Abwendung von Schadenslagen (KUBAS)" wird in den kommenden drei Jahren mit 1,3 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) auf Basis des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" gefördert.

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bvmd: Masterplan Medizinstudium 2020 im Endspurt

Mit Spannung verfolgt die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) die abschließenden Verhandlungen im Prozess des Masterplan Medizinstudium 2020. Erfreut nimmt die bvmd zur Kenntnis, dass in Kürze ein erster Reformvorschlag abgestimmt werden soll. Die Medizinstudierendenschaft begreift den Masterplan als Chance für eine sinnvolle Weiterentwicklung der ärztlichen Ausbildung. Erfreut hat die bvmd wahrgenommen, dass die meisten Verbände ihre Ansichten teilen, nach denen das Medizinstudium modernisiert werden muss.

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Nahezu jeder siebte Todesfall geht auf das Rauchen zurück

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag, BZgA und Bundesdrogenbeauftragte informieren über den vermeidbaren Risikofaktor "Rauchen". Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 121.000 Menschen an den Folgen ihres Tabakkonsums. Nahezu jeder siebte Todesfall (13,5%) ist demnach auf das Rauchen zurückzuführen. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung bekräftigt zum Weltnichtrauchertag 2016 ihre Forderung nach einem Verbot von Tabakwerbung auf Plakatwänden.

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Eva-Infarkt: Unspezifische Symptome sind tückische Zeiträuber

Rheinland-Pfälzische Männer werden deutlich häufiger aufgrund eines Herzinfarkts im Krankenhaus behandelt als Frauen. In rund zwei Drittel der 11.620 Fälle, die im Jahr 2014 erfasst wurden, waren Männer betroffen, wie die Landesvertretung der Techniker Krankenkasse (TK) in Rheinland-Pfalz heute mit Bezug auf das Statistische Bundesamt mitteilt. Dies lässt vermuten, dass Männer tatsächlich sehr viel öfter einen Herzinfarkt erleiden als Frauen. Doch die Todesursachenstatistik zeigt auf, dass der Unterschied zumindest in diesem Punkt nicht so groß ist.

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AWMF: Zentrale Literaturversorgung für Medizin und Lebenswissenschaften erhalten

Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) vertritt derzeit 174 wissenschaftliche Gesellschaften aus allen Bereich der Medizin. Sie hat mit Sorge zur Kenntnis nehmen müssen, dass der Senat der Leibniz-Gemeinschaft eine Empfehlung zur Beendigung der Förderung des Leibniz-Informationszentrums Lebenswissenschaften ZB MED ausgesprochen hat. Die AWMF appelliert nachdrücklich an die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern, in geeigneter Form eine Weiterförderung von ZB MED im bisherigen Umfang und über das Jahr 2019 hinaus sicherzustellen, um die zentrale Literaturversorgung aufrecht zu erhalten.

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Streit um Bewertung von Glyphosat-Studien

In der Debatte um die weitere Zulassung des umstrittenen Herbizids Glyphosat in der EU gibt es Streit um die, Bewertung von Studien zu Gesundheitsfolgen. Umweltorganisationen halten Glyphosat für wahrscheinlich krebserregend und erbgutschädigend und werfen deutschen wie europäischen Behörden vor, wichtige Studien nicht beachtet oder falsch bewertet zu haben. Belege dafür wollen die Gruppe Global 2.000 und das privatrechtliche Umweltinstitut München am Donnerstag in Berlin vorlegen.

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AMNOG-Preisverhandlung abgeschlossen: Verordnungs- und Erstattungsfähigkeit von Dulaglutid langfristig gewährleistet

Als letzte Instanz im AMNOG-Verfahren hat die Schiedsstelle einen Erstattungsbetrag für den 1x wöchentlichen GLP-1-Rezeptor-Agonisten Trulicity® (Dulaglutid) festgelegt. "Wir freuen uns sehr, die Versorgung von Menschen mit Typ-2-Diabetes mit Trulicity® sicherstellen zu können", so Nils Hartmann, Direktor Diabetes der Lilly Deutschland GmbH. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hatte dem GLP-1-Rezeptor-Agonisten Dulaglutid im Juli 2015 einen geringen Zusatznutzen in der Kombination mit prandialem Insulin* gegenüber einer intensivierten konventionellen Therapie (ICT) bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes bescheinigt. Im Indikationsgebiet Typ-2-Diabetes ist Trulicity® somit eine der wenigen Behandlungsoptionen, für die bisher ein Zusatznutzen anerkannt wurde.

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Verbesserte Kommunikation nach Operationen für mehr Patientensicherheit im Krankenhaus

Damit die Teamarbeit im Operationssaal und auf der Intensivstation gelingt, ist eine klare Kommunikation zwischen den beteiligten Ärzten und Pflegekräften notwendig. Um die Zusammenarbeit innerhalb des medizinischen Personals zu verbessern, hat die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) aktuelle Empfehlungen zu einer strukturierten Patientenübergabe nach Operationen herausgegeben (1). 

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Neue GOÄ auf Eis: Freie Ärzteschaft fordert Revision des Gesamtkonzepts und Unterstützung beim Inflationsausgleich

Die Freie Ärzteschaft (FÄ) begrüßt die Entscheidung der Bundesärztekammer (BÄK), die neue Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) auf Eis zu legen. "Angesichts der massiven begründeten Kritik an der bisherigen Konzeption der GOÄneu ist das ein längst überfälliger Schritt", sagte FÄ-Vorsitzender Wieland Dietrich am Freitag in Essen.

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DGOU: Babyboomer kommen in die Jahre und lassen Patientenzahlen ansteigen

Die Zahl der Patienten in der Orthopädie und Unfallchirurgie wird durch den demografischen Wandel bis 2050 erheblich steigen. Experten rechnen bei den Volkskrankheiten Arthrose und Osteoporose mit einem Anstieg um 18% bzw. 25%.(1) Wie dieser Anstieg bewältigt und der gewohnte Versorgungsstandard gehalten werden kann, diskutieren derzeit Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) intensiv mit Experten aus dem Gesundheitssystem. Zwei Szenarien möchte die DGOU verhindern: Lange Wartezeiten auf Behandlungs- und OP-Termine und später einen Ärzteüberschuss, wenn die geburtenschwachen Jahrgänge die geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1969, also die Babyboomer, ablösen.

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Nachrichtenverbreitung in Sozialen Medien: Facebook bleibt Marktführer

Worüber spricht das Web, welche Nachrichten werden am häufigsten geteilt und über welche Plattformen? Mit diesen Fragen befasst sich ein Forscherteam der Technischen Universitäten Darmstadt und Dresden in einer Langzeitstudie. Die Zahl der Nachrichten-Empfehlungen steigerte sich gegenüber dem Vorjahr um etwa 48%. Der Tenor in den Sozialen Medien ist ernster geworden. Beherrschende Themen: Skandale, die Anschläge von Paris und die Flüchtlingsfrage.

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Absatz der „Pille danach“ seit Sommer 2015 stabil

Um die Rezeptfreiheit der "Pille danach" gab es heftige Diskussionen. Die Nebenwirkungen könnten gerade für junge Frauen und Mädchen erheblich sein, kritisierten die Gegner der Freigabe damals. Ein Jahr nach der Freigabe geben die Apotheker Entwarnung. Mit der Rezeptfreiheit der "Pille danach" ist die Nachfrage zwar deutlich gestiegen, hat sich aber rasch auf diesem Niveau eingependelt.

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Umweltmedizin: Kinderärzte fordern Verbot von Triclosan in Bedarfsgegenständen

Triclosan wird in der Medizin als Desinfektionsmittel eingesetzt. Darüber hinaus findet Triclosan in einer Vielzahl von Artikeln des täglichen Bedarfs, wie z.B. Zahnpasta, Deodorants, Haushaltsreiniger oder Waschmittel sowie in Textilien und Schuhen Anwendung. Das Desinfektionsmittel kann über die Haut resorbiert, im Fettgewebe angereichert und über die Muttermilch abgegeben werden. Triclosan kann bei Frauen zu verminderter Fruchtbarkeit führen und stört die Ökologie von Gewässern. Kinderärzte der GPA fordern deshalb ein Verbot des Einsatzes von Triclosan in Bedarfsartikeln, einen maßvollen Umgang mit der Chemikalie in der Medizin und wo möglich die Anwendung von Ersatzstoffen.

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Techniker Krankenkasse und Pfizer schließen Rabattvertrag zu Etanercept

Die Techniker Krankenkasse hat zum 1. Februar 2016 mit Pfizer den ersten Rabattvertrag zu Etanercept (Enbrel®) nach Patentablauf geschlossen. Der Vertragsabschluss erfolgte in einem gemeinsamen Open-House-Verfahren mit anderen Kassen, die dem sogenannten TK-Rheumavertrag beigetreten sind. Mit dem Rabattvertrag gewährt Pfizer für das Medikament Etanercept einen Rabatt auf den bundeseinheitlichen Apothekenverkaufspreis. Damit wird eine wirtschaftliche Versorgung der Versicherten der TK mit Etanercept ermöglicht.

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Bewohner von Senioreneinrichtung haben Anspruch auf Kassenleistungen

Wer in einer Einrichtung des betreuten Wohnens lebt, hat gegenüber der Krankenkasse Anspruch auf zusätzliche Leistungen. So muss die Kasse unter Umständen auch die Kosten für einen WC-Aufsatz übernehmen, wie aus einem Urteil des Landessozialgerichts Nordrhein-Westfalen (Az.: L 16 KR 791/14 B) hervorgeht, auf das die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) hinweist. Die Voraussetzung: Durch diesen Aufsatz werden krankheitsbedingte Defizite ausgeglichen.

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