News | Beiträge ab Seite 127
News
KI: Womit lernen ChatGPT & Co?
Die Leistung der derzeit öffentlich verfügbaren KI-Angebote wie ChatGPT oder Bard übertrifft die Vorstellungen der meisten Menschen. Eine Recherche der Wahington Post zeigt nun, auf Basis welcher Inhalte die KIs trainiert werden, um Antworten in natürlicher Sprache geben zu können.
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Medizin
Schlaganfall: Zahl der mechanischen Thrombektomien erneut gestiegen
Deutschland ist bei der Akutversorgung nach einem ischämischen Schlaganfall hervorragend aufgestellt. „Wir haben hierzulande eine der besten flächendeckenden Versorgungen beim akuten ischämischen Schlaganfall“, erklärt Prof. Dr. Peter Schramm, Neuroradiologe am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, anlässlich des Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2023.
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Gesundheitspolitik
Post-COVID: keine falschen Versprechungen
Im Gesundheitsausschuss wurde im April 2023 über die Versorgungssituation von Post-COVID- und ME/CFS-Betroffenen diskutiert – das ist wichtig, allerdings fanden die Beratungen unter Ausschluss der wissenschaftlichen Expertise der Allgemeinmedizin statt. Die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) empfiehlt, diese Expertise künftig von Beginn an in solche Debatten und strukturelle Überlegungen einzubeziehen. Gleichzeitig warnt die DEGAM davor, spezialisierte Ambulanzen flächendeckend aufzubauen, die zum jetzigen Zeitpunkt (noch) kein erfolgversprechendes und evidenzbasiertes Therapieangebot machen können.
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Gesundheitspolitik
Entlastung für pflegende Angehörige
Ende 2021 waren hierzulande insgesamt 4,96 Millionen Menschen pflegebedürftig – bei 3,12 Millionen davon übernahmen überwiegend Angehörige die Pflege. Neben Beruf, Haushalt und Kindererziehung kann das schnell zu einer enormen körperlichen Belastung führen. Aber auch die psychischen Herausforderungen sind nicht zu unterschätzen. Wie pflegende Angehörige damit umgehen können, wo sie Hilfsangebote finden und welche finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten es gibt, weiß Dirk Görgen, Pflegeexperte der DKV.
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News
Krankenkassen 2023: Versichertenzahlen, Finanzlage, Höhe der einzelnen Zusatzbeiträge
Die Anzahl der Gesetzlichen Krankenkassen sinkt kontinuierlich – deren Ausgaben sowie Versichertenzahlen steigen hingegen seit Jahren an. Ein Überblick über die aktuellsten Zahlen in Sachen Finanzen, Größe der Krankenkassen und die Entwicklung der Zusatzbeiträge.
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COPD
COPD: Verlauf, Lebenserwartung und Lebensqualität verbessern
Patient:innen mit COPD leiden unter vielfältigen Komorbiditäten. Besonders häufig ist die Kombination von COPD und kardiovaskulärer Erkrankung. Die Prognose in diesen Fällen ist besonders ungünstig.
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Herzinsuffizienz
Optimierte Versorgung herzinsuffizienter Patient:innen
Patient:innen mit Herzinsuffizienz bedürfen in der Regel eines umfassenden Behandlungsmanagements, das mehr umfasst, als die reine Herzproblematik. Nahezu die Hälfte der Betroffenen leidet an Eisenmangel und die jährliche Influenzawelle kann zusätzlichen Schaden anrichten. Hinzu kommt, dass die medikamentöse Intervention der Herzinsuffizienz häufig mit steigenden Kaliumspiegeln assoziiert ist. Was also tun, um diese Klientel optimal zu versorgen?
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Medizin
Arterielle Hypertonie: Fixkombinationen im Versorgungsalltag
Arterielle Hypertonie gehört zu den häufigsten Erkrankungen in der hausärztlichen Praxis. Die Gefahren eines unzureichend eingestellten Blutdrucks und mögliche psychische Begleiterkrankungen wie eine Depression standen im Fokus eines Symposiums auf dem diesjährigen DGIM-Kongress unter wissenschaftlicher Leitung von Prof. Dr. Florian Limbourg, Hannover. Namhafte Expert:innen erläuterten, was sich im Versorgungsalltag mit fixen Kombinationen mit verschiedenen antihypertensiven Wirkstoffen in einer einzigen Tablette (Single Pill) erreichen lässt. Die Evidenz ist eindeutig: Fixe Kombinationen verbessern die Adhärenz und damit auch den Therapieerfolg sowie die Prognose.
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Gesundheitspolitik
Ganztägiger Warnstreik der Ärzt:innen in kommunalen Kliniken
Der Marburger Bund hat seine Mitglieder in den tarifgebundenen kommunalen Kliniken zu einem bundesweiten ganztägigen Warnstreik am 9. Mai aufgerufen. Ausgenommen sind die kommunalen Krankenhäuser in Berlin, für die ein eigener Tarifvertrag gilt. Zu einer zentralen Streikkundgebung auf dem Römerberg in Frankfurt am Main (Beginn 13 Uhr) werden mehrere Tausend Ärztinnen und Ärzte erwartet.
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Gesundheitspolitik
Strenge Regeln für Cannabis-Clubs geplant
Kernbestandteil der geplanten Cannabis-Legalisierung in Deutschland sollen sogenannte Cannabis-Clubs sein. Schummrige Kiffer-Keller sind nicht damit gemeint. Es geht um Anbauvereine, für die strenge Regeln gelten sollen, wie ein erster Gesetzentwurf zeigt.
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Gesundheitspolitik
Krankenhausreform konsequent am Patientenwohl orientieren
Eine Reform der Krankenhausfinanzierung, die das Gesundheitssystem zukunftsfest macht, muss die wohnortnahe Versorgung sichern, sie muss die Bedarfsplanung in den Regionen belassen und die Trägervielfalt gewährleisten. Nur so können nach Einschätzung des Deutschen Caritasverbandes die Erfordernisse einer „Medizin für die Menschen“ erfüllt werden. Die von der Expertenkommission des Bundesgesundheitsministers vorgeschlagenen Empfehlungen dürften nicht Gesetz werden.
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Medizin
DGS-Umfrage: Zwischenergebnis zeigt hohe Bereitschaft bei Ärzt:innen zu Suizidassistenz
Von 444 Ärzt:innen befürworten rund 82% den ärztlich assistierten Suizid – ca. 18% lehnen die Unterstützung beim Sterben gänzlich ab. So lautet das Zwischenergebnis einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. (DGS) zum ärztlich assistierten Suizid. Seit September 2022 ist die Umfrage online. Noch bis September 2023 können Ärzt:innen teilnehmen. Besonders für Palliativpatient:innen, deren Versorgung nicht erfolgreich war, sowie für chronisch Erkrankte ist die Bereitschaft zum ärztlich assistierten Suizid hoch.
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HIV
HIV- und Hepatitis-C-Virus-Infektionen frühzeitig erkennen
Das Erkennen von Krankheitssymptomen, das Testen bei auffälligen Laborwerten sowie ein Screening auf Risikopatient:innen helfen unter anderem beim frühzeitigen Erkennen von HIV- sowie Hepatitis-C-Virus-Infektionen.
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Schmerzmedizin
Online-Kurs bei chronischen Schmerzen auf Rezept
Rund 4 Millionen Patient:innen leiden laut Bundesamt für Soziale Sicherung (2019) in Deutschland an schweren, chronischen Schmerzen. Die Beschwerden wirken sich negativ auf die Lebensqualität aus und nicht immer lässt sich eine körperliche Ursache feststellen. „Mit unseren etwa 1.300 Schmerztherapeut:innen in Deutschland können wir – bei einer medizinisch sinnvollen Fallzahlbegrenzung auf 300 Patient:innen pro Quartal – von den 4 Millionen pro Quartal nur etwa 400.000 Patient:innen schmerztherapeutisch behandeln“, erklärte Dr. Eva Bartmann, Schmerzzentrum Neu-Ulm, auf einem Pressegespräch. Die Schmerz-Expertin sieht eine eklatante Versorgungsproblematik was die chronischen Schmerzpatient:innen betrifft. Hier setzt ein neuer erstattungsfähiger 12-wöchiger Online-Kurs an, der am 17. April 2023 zugelassen wurde.
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Gesundheitspolitik
Krankenhausgesellschaft: Mangel auch bei Notfallmedikamenten
Der Mangel an bestimmten Medikamenten in Kliniken betrifft laut Deutscher Krankenhausgesellschaft auch Notfallmedikamente. 5 bis 10% aller Arzneimittel, die in Krankenhäusern gebraucht würden, seien nicht lieferbar, sagte der Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß den Fernsehnachrichten SWR Aktuell. Das betreffe auch Antibiotika für Kinder sowie Schlaganfall-Mittel, also durchaus auch Notfallmedikation, sagte Gaß.
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Gesundheitspolitik
Mangel an Antibiotika für Kinder in Kliniken ein „Alarmsignal“
Antibiotika für Kinder zu bekommen, wird auch für Kliniken in Deutschland immer schwieriger. Es sei ein „Alarmsignal“, wenn Antibiotika oder Krebsmedikamente in Deutschland plötzlich nicht mehr flächendeckend vorhanden seien, sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Gaß, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
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Praxismanagement
Automatisierte digitale Befragung von Patient:innen vor dem Termin
Rund ein Drittel ihrer Arbeitszeit verbringen Ärzt:innen und ihr Personal im Schnitt mit Verwaltungsaufgaben. Diese Zeit fehlt für die eigentliche Arbeit an und mit den Patient:innen und könnte auch in ökonomischer Hinsicht gewinnbringender eingesetzt werden. Die Software Idana ermöglicht die automatisierte Erhebung und Auswertung von Patient:innendaten für Praxen und Kliniken. Durch eine neue API (Programmierschnittstelle) können Fragebögen und Formulare nun in den bestehenden Patientenaufname-Prozess integriert werden.
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Gesundheitspolitik
BVMed drängt auf Gesundheitsdaten-Nutzungsgesetz
Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) drängt das Bundesgesundheitsministerium und die beteiligten Ressorts, die guten Ansätze zu einer besseren Nutzung von Gesundheitsdaten aus der Digitalstrategie zügig in ein Gesetz zu gießen. „Bevor Monate für die Diskussion um den künftigen Umgang mit ChatGPT ins Land gehen, sollten die Regelungen aus der Digitalstrategie des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) rasch umgesetzt werden, die unumstritten sind“, so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll.
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Gesundheitspolitik
Viele EU-Bürger würden Daten nicht mit Ärzten im Ausland teilen
Viele Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union würden ihre Gesundheitsdaten grundsätzlich nicht mit Ärzten im Ausland teilen wollen. Das geht aus einer vom europäischen Verbraucherverband Beuc veröffentlichten Umfrage hervor. „Gesundheitsdaten sind unglaublich sensibel, und unsere Umfrage zeigt, dass Menschen nicht alles oder blindlings teilen wollen“, sagte Beuc-Generaldirektorin Monique Goyens. Die repräsentative Umfrage wurde in acht EU-Ländern, darunter Deutschland, durchgeführt.
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News
Telemedizin: Videosprechstunden bei rund 20% der medizinischen Praxen verfügbar
Pandemieeffekt oder Digitalisierungsschub? Der Anteil der Praxen, die ihren Patient:innen Videosprechstunden anbieten, ist in der Corona-Pandemie von 0 auf 20% gestiegen. Am weitesten ist die Videosprechstunde bei den Psychotherapeut:innen und Psychiater:innen verbreitet.
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