News | Beiträge ab Seite 130
Medizin
Arterielle Hypertonie: Zulassung von Indapamid + Amlodipin
Für die Behandlung der arteriellen Hypertonie bei erwachsenen Patient:innen gibt es eine neu zugelassene Therapie, die sowohl die Blutdruckkontrolle als auch die Adhärenz und damit den langfristigen Schutz vor Folgeerkrankungen des Bluthochdrucks verbessern kann: Seit dem 01.06.2023 steht in Deutschland mit der Kombination aus Indapamid und Amlodipin eine adhärenzfördernde Option für eine leitliniengerechte Kombinationstherapie zur Verfügung. Bei der neuen Zweifachfixkombination handelt es sich um die erste und derzeit einzige Kombination der beiden Wirkstoffe in einer Tablette (1). Die Wirksamkeit wird durch die Ergebnisse zahlreicher kontrollierter Studien und Metaanalysen belegt und durch Real-World-Daten untermauert.
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Gesundheitspolitik
Lauterbach: Ohne Reform würden 25% der Krankenhäuser sterben
Vor weiteren Beratungen über die umstrittene Krankenhausreform hat Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach die Dringlichkeit der Pläne betont. „Wir stehen am Beginn eines unkontrollierten Krankenhaussterbens“, sagte der SPD-Politiker der „Bild“-Zeitung. „Ohne die Reform würden wohl 25% der Krankenhäuser sterben.“
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Gesundheitspolitik
Corona-Warn-App im „Schlafmodus“
Die millionenfach genutzte Corona-Warn-App ist vorerst in einem „Schlafmodus“. Sie wird laut Bundesgesundheitsministerium nach dem Ende der Verträge mit den Dienstleistern SAP und T-Systems am 31. Mai nun bis auf Weiteres nicht mehr aktualisiert und nicht mehr weiterentwickelt. Wegen der entspannteren Pandemie-Lage wurde die Funktion für gegenseitige Warnungen nach einem positiven Corona-Test bereits zum 1. Mai abgeschaltet. Man kann die App aber auf dem Handy behalten, um damit zum Beispiel weiterhin gespeicherte elektronische Impfzertifikate zu nutzen.
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Gesundheitspolitik
Nächste Verfassungsbeschwerde gegen GKV-Finanzstabilisierungsgesetz
Mit AbbVie hat das nächste Pharma-Unternehmen Verfassungsbeschwerde gegen das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz aus dem vergangenen Jahr erhoben. Zuvor hatte dies bereits Roche getan.
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Gesundheitspolitik
Kostenexplosion im Gesundheitssystem
Die Entwicklung der Arzneimittelausgaben in Deutschland kennt seit Jahren nur eine Richtung: aufwärts. Dabei ist es bislang weitgehend ungeklärt, wer die Hauptverursacher der Kostenexplosion sind und auch, wie sich die Mehrausgaben auf lange Sicht entwickeln werden. Eine neue Studie der WHU – Otto Beisheim School of Management und der Hochschule Aalen hat sich nun genau mit diesen Fragen befasst. Die verschiedenen Projektionen für das Jahr 2060 zeigen, dass die Arzneimittelausgaben voraussichtlich weiter drastisch steigen werden und die Politik zügig handeln sollte, um die Kostensteigerung einzudämmen.
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News
In Deutschland droht haus- und fachärztliche Versorgungslücke
Vom vermeintlichen Überangebot zur drohenden Unterversorgung: Das Durchschnittsalter der Vertragsärzt:innen ist in Deutschland seit 2001 von 49,8 auf 54,6 Jahre (2021) angestiegen. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) warnt: „Durch den Renteneintritt der ‚Baby-Boomer’ droht eine haus- und fachärztliche Versorgungslücke.“
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Medizin
In Deutschland droht haus- und fachärztliche Versorgungslücke
Vom vermeintlichen Überangebot zur drohenden Unterversorgung: Das Durchschnittsalter der Vertragsärzt:innen ist in Deutschland seit 2001 von 49,8 auf 54,6 Jahre (2021) angestiegen. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) warnt: „Durch den Renteneintritt der ‚Baby-Boomer’ droht eine haus- und fachärztliche Versorgungslücke.“
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Medizin
Weltnichtrauchertag 2023 – Rauchen und Diabetes
Menschen mit Diabetes haben unabhängig vom Erkrankungstyp im Vergleich zu Stoffwechselgesunden von vornherein sowohl ein höheres kardiovaskuläres Risiko als auch eine höhere Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von Tumoren. Krebs ist inzwischen sogar die häufigste Todesursache bei Menschen mit Typ-2-Diabetes. Rauchen erhöht diese Risiken zusätzlich. Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2023 hin und gibt Tipps zum Rauchstopp.
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Medizin
Weltnichtrauchertag 2023: Auswirkungen von Rauchen auf die Zahngesundheit
Der Weltnichtrauchertag steht dieses Jahr am 31. Mai unter dem Motto „Wer kann schon Tabak in Nahrung verwandeln?“. Das heißt: Durch Tabakverzicht steht weltweit mehr Ackerfläche für Nahrungsmittel zur Verfügung. Wer rauchfrei lebt, kann zudem das gesparte Geld für gesunde Lebensmittel ausgeben und setzt sich nicht den Risiken von Rauchen auf die Gesundheit aus. Denn das Rauchen gefährdet nicht nur die Lunge und das Herz-Kreislauf-System, sondern auch die Gesundheit von Zähnen und Zahnfleisch.
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Medizin
Zum Weltnichtrauchertag 2023
Der Kampf gegen das Rauchen – Deutschland schneidet im internationalen Vergleich schlecht ab
Ob Lungen- oder Luftröhrenkrebs: Zehntausende Menschen sterben jedes Jahr in Deutschland an den Folgen des Rauchens. Doch der Kampf gegen das Nikotin ist trotz aller Warnungen schwer – gerade in Deutschland.
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Medizin
Weltnichtrauchertag: Gefäßexpert:innen raten zur Rauchentwöhnung mit E-Zigarette
Rauchen ist der wichtigste Risikofaktor bei der Entstehung und dem Voranschreiten von Gefäßerkrankungen. Anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31. Mai 2023 empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGG) daher allen Patient:innen mit Gefäßerkrankungen eine Rauchentwöhnung auch durch E-Zigaretten, falls ein kompletter Rauchstopp mit anderen Verfahren nicht erfolgreich war. Die wissenschaftliche Evidenz zeige, so die DGG, dass E-Zigaretten sich besser zur Rauchentwöhnung eignen als Medikamente oder Verhaltenstherapie und die Schadstoffexposition auf 5% minimieren.
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Gesundheitspolitik
Todesstrafe für Homosexuelle möglich: Gesetz in Uganda unterzeichnet
In Uganda gilt ein neues Gesetz gegen homosexuelle Handlungen. Es sieht unter anderem die Todesstrafe vor. Die internationale Gemeinschaft ist empört.
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Gesundheitspolitik
WHO fordert Aus für Tabak-Subventionen in der Landwirtschaft
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert das Ende für die staatliche Subventionierung des Tabakanbaus in vielen Ländern. „Tabak ist für 8 Millionen Todesfälle pro Jahr verantwortlich, und trotzdem geben Regierungen weltweit Millionen aus, um Tabakfarmen zu stützen“, kritisierte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Statt des für Landwirte und Raucher schädlichen Tabaks sollten Pflanzen zur Ernährung der Weltbevölkerung angebaut werden, sagte er.
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News
Weltnichtrauchertag
Immer weniger Deutsche wollen mit dem Rauchen aufhören
Ein Team der Medizinischen Fakultäten der Universitäten Duisburg-Essen (UDE) und Düsseldorf hat die Motivation, mit dem Rauchen aufzuhören, in Deutschland untersucht. Die Ergebnisse bereiten Grund zur Sorge.
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Medizin
Das stille Ende der Corona-Warn-App
In den ersten Monaten der Corona-Pandemie vor über 3 Jahren gab es noch keine Impfstoffe. Expert:innen rieten besorgten Bürger:innen vor allem, sich mit Masken zu schützen. Große Hoffnungen setzten die Bundesregierung und das Robert Koch-Institut (RKI) aber auch auf die Corona-Warn-App, die am 16. Juni 2020 in den Stores von Apple und Google veröffentlicht wurde. Knapp 3 Jahre später wird die offizielle Corona-Warn-App des Bundes in den Schlafmodus versetzt und damit faktisch nutzlos.
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Medizin
Aktuelle Herausforderungen im Lipidmanagement
Um die Prognose bei sehr hohem kardiovaskulären Risiko nachhaltig zu verbessern, ist eine intensive und dauerhafte Senkung des LDL-Cholesterins (LDL-C) erforderlich. Bei einer Pressekonferenz diskutierten Expert:innen die aktuellen Herausforderungen des Lipidmanagements. Dabei wurde deutlich: Der PCSK9-Inhibitor Alirocumab hat Potenzial. Dazu trägt auch der Alirocumab Monatspen bei, ein Fertigpen zur subkutanen Gabe einer 300-mg-Dosis Alirocumab.
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Typ-2-Diabetes
Früh in den Fokus: Bei Typ-2-Diabetes die Nieren nicht vergessen
Zu den neuen Strategien in der Therapie von Patient:innen mit Typ-2-Diabetes gehört der 1. in der EU zugelassene selektive, nicht-steroidale Mineralokortikoidrezeptor-Antagonist Finerenon. Er bietet bei Patient:innen mit einer chronischen Nierenerkrankung mit Albuminurie in Verbindung mit einem Typ-2-Diabetes kardiorenalen Schutz.
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Gesundheitspolitik
Pflegereform beschlossen – mit Entlastungen und höheren Beiträgen
Angesichts einer immer größeren Kostenwelle für die Pflege sollen Entlastungen für Pflegebedürftige kommen – aber auch höhere Beiträge für Familien mit mehreren jüngeren Kindern. Der Bundestag beschloss am Freitag ein Gesetz von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), das die Pflegeversicherung vorerst bis 2025 finanziell absichern soll. Der Pflegebeitrag soll dafür zum 1. Juli um 0,35 Prozentpunkte erhöht werden und für Menschen ohne Kinder noch etwas stärker. Von Anfang 2024 an sollen Pflegebedürftige zu Hause und im Heim mehr Geld bekommen. Die Opposition lehnte die Reform ab.
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Gesundheitspolitik
Neue Corona-Welle in China: Zig-Millionen Infektionen pro Woche
Mit Zig-Millionen Infektionen pro Woche rollt gegenwärtig eine neue Corona-Welle durch China. Die Zahl der Ansteckungen steigt seit Wochen stetig an. Allein in Peking ist COVID-19 seit 4 Wochen wieder das vorherrschende Virus unter allen Infektionskrankheiten, wie die Gesundheitskommission der Hauptstadt mitteilte. Schulen in einigen Teilen Chinas wurden aufgefordert, wachsam zu sein und Vorbeugungsmaßnahmen zu ergreifen.
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Gesundheitspolitik
Roche reicht Verfassungsbeschwerde gegen Krankenkassengesetz ein
Der Arzneikonzern Roche hat als erster Vertreter der Pharmabranche Verfassungsbeschwerde gegen das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) eingelegt. Das sagte eine Unternehmenssprecherin auf Anfrage. Die Eingabe beim Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe sei am 24. Mai erfolgt und richte sich unter anderem gegen die Erhöhung der Herstellerrabatte.
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