News | Beiträge ab Seite 307
Nasse Wände, kranke Kinder: Zusammenhang zwischen feuchten Wohnbedingungen und Asthma bestätigt
Kinder, die unter feuchten Wohnbedingungen aufwachsen, haben ein vielfach erhöhtes Risiko, an Asthma, allergischem und nichtallergischem Schnupfen (Rhinitis) und atopischem Ekzem (Neurodermitis) zu erkranken.Das gilt sogar für Mädchen und Jungen, die - nach Angabe der Eltern - nur ihr erstes Lebensjahr in einer nassen Wohnung verbracht haben sowie für nichtallergische Kinder.
Patienten-Ratgeber „Aktiv leben mit ANCA-assoziierter Vaskulitis“
Ab sofort gibt es eine neue Informationsbroschüre für Patienten mit den ANCA-assoziierten Vaskulitis-Formen Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) und mikroskopische Polyangiitis (MPA). Die Symptome dieser seltenen Autoimmunerkrankungen sind facettenreich, meist unspezifisch und häufig mit starken Schmerzen verbunden. Viele Betroffene haben daher einen langen Leidensweg, bis die Krankheit erkannt wird. Eine umfassende Diagnostik und eine frühzeitige sowie konsequente Therapie und Betreuung durch spezialisierte Experten sind deshalb enorm wichtig. Der Ratgeber unterstützt Betroffene dabei, ihre Erkrankung besser zu verstehen und bietet eine wertvolle Hilfestellung für das Arzt-Patientengespräch.
Patienten-Ratgeber „Aktiv leben mit ANCA-assoziierter Vaskulitis“
Ab sofort gibt es eine neue Informationsbroschüre für Patienten mit den ANCA-assoziierten Vaskulitis-Formen Granulomatose mit Polyangiitis (GPA) und mikroskopische Polyangiitis (MPA). Die Symptome dieser seltenen Autoimmunerkrankungen sind facettenreich, meist unspezifisch und häufig mit starken Schmerzen verbunden. Viele Betroffene haben daher einen langen Leidensweg, bis die Krankheit erkannt wird. Eine umfassende Diagnostik und eine frühzeitige sowie konsequente Therapie und Betreuung durch spezialisierte Experten sind deshalb enorm wichtig. Der Ratgeber unterstützt Betroffene dabei, ihre Erkrankung besser zu verstehen und bietet eine wertvolle Hilfestellung für das Arzt-Patientengespräch.
„Patientenatlas Schmerz“ - Aufklärung von Patienten als Basis für den Therapieerfolg
Ziel moderner Schmerztherapien ist es, die Qualität der Versorgung zum Nutzen der Patienten ständig zu verbessern. Ein wichtiger Eckpfeiler dabei ist vor allem die umfassende Aufklärung des Patienten über seine individuelle Schmerzerkrankung. Erst das Wissen darum macht letztlich eine gemeinsame systematische Planung der Behandlung möglich und bahnt damit den Therapieerfolg. Erstmals ist jetzt mit dem „Patientenatlas Schmerz“ eine umfassendes Kompendium erarbeitet worden, welches genau diesen Anforderungen gerecht wird: die Unterstützung der gemeinsamen Analyse der Schmerzsituation im Arzt-Patienten-Gespräch und die Erleichterung des Verständnisses der Patienten für ihre chronischen Beschwerden.
Wales führt Widerspruchsregelung bei Organspende ein
In Wales werden künftig alle gesunden Erwachsenen automatisch potenzielle Organspender sein - es sei denn, sie schließen das für sich ausdrücklich aus. Das Regionalparlament in Cardiff fasste am späten Dienstagabend einen entsprechenden Beschluss. Das neue Gesetz soll 2015 in Kraft treten. Bisher müssen Waliser - wie in Deutschland - per Organspendeausweis ausdrücklich ihren Willen zur Spende bekunden, ehe nach ihrem Hirntod ein Organ entnommen werden kann.
Wenn die Krankenkasse Nein sagt - Patientenberater schlagen Alarm
Die Krankenkassen kümmern sich vorbildlich um ihre Patienten - zumindest in ihren Hochglanzbroschüren. Tausendfach stoßen ihre Mitarbeiter aber Kranke vor den Kopf und verweigern Leistungen.
Lokale Hyperthermie: Konzept und Anwendung bei Herpes-simplex-Infektionen und Insektenstichen
Die lokale Applikation von konzentrierter Wärme ist ein neuartiger, nicht-medikamentöser Therapieansatz bei Herpes-simplex-Infektionen und Insektenstichen. Mit dem Mikrochip-gesteuerten System Herpotherm® wurden in aktuellen Studien wie auch im Praxisalltag eine rasche Symptomreduktion und eine Verkürzung des Krankheitsverlaufs bei Herpes labialis und Herpes genitalis erreicht. Das einfach anzuwendende Gerät generiert konzentrierte Wärme in einem Temperaturbereich von 50 bis 53°C. Auch bei Insektenstichen hat sich das System (bite away®) bei der Symptomlinderung und der Prävention allergisch-toxischer Verläufe bewährt. Im Rahmen der 47. Jahrestagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) erläutert Dr. Gerrit Schlippe, Münster, das Wirkprinzip der lokalen Hyperthermie-Behandlung mit dem Herpotherm®/bite away® und präsentierte aktuelle Studiendaten zu der noch relativ neuen Behandlungsmethode.
Riesige Studie soll bei Kampf gegen Volkskrankheiten helfen
Mit der bislang wohl größten Gesundheitsstudie Deutschlands soll es besser gelingen, Volkskrankheiten von Millionen Bundesbürgern einzudämmen. Von 2014 an sollen bundesweit mehr als 200.000 Menschen zwischen 20 und 69 Jahren in regelmäßigen Abständen untersucht und befragt werden.
„Deutscher Anästhesiecongress 2013“: Human-Albumin neben Kristalloiden als einziges Kolloid zum Volumenersatz bei schwerer Sepsis oder septischem Schock empfohlen
Seit über 60 Jahren wird Human-Albumin im klinischen Alltag in verschiedenen intensivmedizinischen Bereichen eingesetzt - von der Volumensubstitution bei hypovolämischem Schock oder Sepsis bis hin zur Behandlung eines Aszites bei Patienten mit Leberzirrhose. Der nach wie vor hohe therapeutische Stellenwert des natürlichen Proteins zeigt sich insbesondere bei der Wiederherstellung des Plasmavolumens bei schwerer Sepsis, wo Human-Albumin deutliche Vorteile gegenüber künstlichen Kolloiden aufweist. Vor dem Hintergrund der Ergebnisse aktueller Studien und dem Update der Surviving Sepsis Campaign Guidelines diskutierten führende Experten auf einem von CSL Behring veranstalteten Symposium im Rahmen des diesjährigen Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin den Stellenwert von Humanalbumin bei Sepsis oder septischem Schock.
Empfehlungen zur Ausgestaltung der Versorgungskonzeption der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung von Kindern und Jugendlichen verabschiedet
Der GKV-Spitzenverband, die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene, die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) haben sich Mitte Juni auf gemeinsame Empfehlungen zur Ausgestaltung der Versorgungskonzeption der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) von Kindern und Jugendlichen verständigt. Die Empfehlungen stellen ein auf die besonderen Belange von Kindern und Jugendlichen gerichtetes konkretisierendes Fachkonzept dar und sollen insoweit den Krankenkassen sowie den SAPV-Teams eine Orientierung zur Versorgungsausrichtung geben.
Progesteron kann Herzrhythmusstörungen bei Menschen mit Long-QT-Syndrom vorbeugen
Erstmals konnte eine Forschergruppe um Privatdozentin Dr. Katja Odening der Klinik für Kardiologie und Angiologie I des Universitäts-Herzzentrums Freiburg - Bad Krozingen gemeinsam mit Wissenschaftlern der Brown University (Providence, USA) und der Penn State University (Hershey, USA) zeigen, dass das Hormon Progesteron bei Menschen mit Long-QT Syndrom Herzrhythmusstörungen vorbeugen und damit einen plötzlichen Herztod verhindern kann.
Rheumatoide Arthritis: Körpereigene Abwehrzellen wirken direkt auf Osteoklasten ein
Gelenkerkrankungen wie die Rheumatoide Arthritis gehören zu den Autoimmunerkrankungen, von denen ein stetig wachsender Teil der Bevölkerung betroffen ist. Sie bringen schmerzhafte Entzündungen mit sich und führen im schlimmsten Fall zur Zerstörung der Gelenke. Forscher um Prof. Dr. Falk Nimmerjahn vom Lehrstuhl für Genetik der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) konnten in Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Georg Schett vom Uniklinikum der FAU und Prof. Dr. Jan Tuckermann von der Universität Ulm nun erstmals zeigen, dass bei Rheumatoider Arthritis körpereigene Abwehrzellen direkt auf jene Zellen einwirken, die für den Knochenabbau verantwortlich sind.
KfH-Stiftung Nothilfe für Nierenkranke: Spendenaufruf für Flutopfer
Dialysepatienten sind durch ihre Krankheit, ihre Abhängigkeit von den lebenserhaltenden Maschinen und durch den Zwang zur Einhaltung fester Dialysezeiten vielen Einschränkungen unterworfen. Die Flut hat für sie weitere extreme Belastungen mit sich gebracht und viele chronisch nierenkranke Patienten sind dadurch unverschuldet in große wirtschaftliche Not geraten. Hier helfen zu können, ist das Anliegen der KfH-Stiftung Nothilfe für Nierenkranke.
Bristol-Myers Squibb und AstraZeneca sind über den G-BA-Beschluss zum SGLT-2-Inhibitor Dapagliflozin enttäuscht
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gab heute bekannt, dass er für das orale Antidiabetikum Forxiga® (Dapagliflozin) keinen Zusatznutzen zur Behandlung von Patienten mit Typ 2 Diabetes im Vergleich zur zweckmäßigen Standardtherapie sieht. Forxiga® ist der erste zugelassene Vertreter einer neuen Wirkstoffklasse der SGLT-2-Inhibitoren und wirkt insulinunabhängig. Diese Entscheidung kann in Deutschland Auswirkungen auf zahlreiche Patienten haben, die von Dapagliflozin profitieren könnten.
BVMed: „GKV erschwert zunehmend den Zugang zum medizintechnischen Fortschritt“
Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) erschwert durch ihre Sparpolitik zunehmend den Zugang zu medizintechnischen Innovationen. Darauf hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) mit einer Großinstallation zu Beginn des Hauptstadtkongresses Medizin & Gesundheit (5. bis 7. Juni 2013) in Berlin hingewiesen.
Vertrag mit Pflegeheim: Neue Hotline bietet Beratung an
Verträge mit Pflegeheimen sind oft kompliziert oder enthalten unnötige Kosten. Pflegebedürftige und behinderte Menschen sowie ihre Angehörigen können sich dazu jetzt telefonisch unter der Nummer 01803/66 33 77 beraten lassen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und elf Verbraucherzentralen bieten ab dem 1. Juni in einem neuen Projekt an, Wohn- und Betreuungsverträge unter die Lupe zu nehmen. Das Angebot ist auf zwei Jahre angelegt, teilt das Bundesfamilienministerium mit.
Private Pflegeversicherung muss elektrisches Pflegebett zahlen
Für Pflegebedürftige, die die meiste Zeit ans Bett gefesselt sind, ist ein elektrisches Bett eine Erleichterung. Eigenständiges Aufsetzen wird oft als ein Gewinn von Lebensqualität empfunden. Gleichzeitig entlastet es die Pflegenden. Die private Pflegeversicherung muss daher die Kosten für die Anschaffung eines solchen Pflegebetts übernehmen. Das hat das Bayerische Landessozialgericht entschieden (Az.: L 2 P 66/11), wie die Arbeitsgemeinschaft Sozialrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mitteilt.
Mangelernährung bei Kindern mit Zerebralparese
Die Zerebralparese (ZP) ist eine der häufigsten schweren körperlichen Behinderungen bei Kindern (1). Zu den charakteristischen Symptomen dieser neuronalen Erkrankung zählen Lähmungen der Extremitäten und Wachstumsstörungen. Ebenso manifest, aber in der Praxis selten erkannt, ist die Malnutrition von Kindern mit ZP: In Deutschland sind etwa 40% der pädiatrischen Patienten mit mentaler Retardierung mangelernährt (2). Entsprechend hoch ist das Risiko einer nutritiv bedingten Morbidität und Mortalität. Bei Kindern und Jugendlichen mit ZP kann die Nährstoffaufnahme häufig nicht ausreichend über eine orale Zufuhr gedeckt werden, was eine perkutane endoskopische Gastrostomie - die Ernährung mittels Magensonde - indiziert.
Patienten werfen Ärzten Pfusch vor - Gut 23.000 Fehler beklagt
Patienten in Deutschland haben sich im vergangenen Jahr mehr als 23.000 Mal wegen des Verdachts auf fehlerhafte Operationen und Therapien beschwert. So viele Vorwürfe gingen allein bei den Krankenkassen und zuständigen Ärztestellen ein. In knapp einem Drittel der untersuchten Fälle bestätigten die Gutachter den Verdacht auf Ärzte- und andere medizinische Fehler. 3.932 Behandlungsfehler wurden allein von den Gutachtern des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) bestätigt - insgesamt dürfte es weit mehr als 7.000 bestätigte Fehler gegeben haben.
Statistik: Weniger als 2% der Brustentfernungen präventiv
Weniger als zwei Prozent der Brustentfernungen in Deutschland werden vorsorglich gemacht. Das berichtete der AOK Bundesverband am Mittwoch in Berlin mit Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Danach gab es 2011 bundesweit rund 119.000 Brustentfernungen oder brusterhaltende Operationen.