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Medizin

Tranylcypromin bei therapieresistenten Depressionen

Depressionen gehören mit einer Langzeitprävalenz von 12–16% zu den häufigsten Erkrankungen. Oft sprechen die Patient:innen nicht ausreichend auf Standardantidepressiva an, was auf eine TRD hindeuten kann. Nach dem Versagen von zwei Standardwirkstoffen, einschließlich eines trizyklischen Antidepressivums, kann Tranylcypromin (Jatrosom®) eine wirksame Alternative sein – mit einer (im Zusammenhang von TRD relativ hohen) durchschnittlichen Responderrate von 58% und nur geringen Nebenwirkungen [1, 2].

Telefonische Unterstützung zur Umsetzung der tyraminarmen Ernährung

Während der Behandlung einer TRD mit dem Monoaminoxidase (MAO)-Hemmer Tranylcypromin ist eine tyraminarme Ernährung notwendig. Im Kontext von Therapieeinleitung oder -umstellung treten bei Patient:innen nicht selten therapiebezogene Unsicherheiten auf, insbesondere hinsichtlich potenzieller diätetischer Fehlanwendungen und des damit assoziierten Risikos hypertensiver Reaktionen. Zur strukturierten Unterstützung der Therapieadhärenz wird die pharmakologische Behandlung daher durch ein telefonbasiertes ernährungsmedizinisches Beratungsangebot ergänzt. Dieses richtet sich insbesondere an Patient:innen in der Initiierungsphase der Behandlung sowie an Personen mit ernährungsbezogenen Fragestellungen oder Klärungsbedarf im weiteren Therapieverlauf.

Die Beratung umfasst u.a. individuelle, persönliche Antworten auf Fragen, praxisnahe Tipps für eine tyraminarme Ernährung im Alltag und begleitende Unterstützung zu Ernährungsfragen im Rahmen der laufenden Therapie.

Die Hotline unter 030 71094 – 4952 ist montags bis freitags von 8:30 bis 14:00 Uhr geschaltet und zur gleichen Zeit auch per E-Mail unter info@aristo-pharma.de erreichbar. Voraussetzung für die Inanspruchnahme ist die Verwendung von Jatrosom® sowie die Eingabe der Produkt-Chargennummer.

Die Ernährungsberatung versteht sich als ergänzender Service und ersetzt weder ärztliche Konsultation noch Aufklärung.

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Quelle:

Aristo Pharma GmbH

Literatur:

(1)

Ricken R et al. Eur Neuropsychopharmacol 2017; 27: 714-731.

(2)

Bauer M et al. World J Biol Psychiatry 2013; 14: 334-385.