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Medizin | Beiträge ab Seite 116

Medizin
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ESRD: Studienergebnisse zu den selektiven Gerinnungsmodulatoren Fesomersen und Osocimab erwartet

Bayer hat die beiden klinischen Phase-IIb-Studien RE-THINC ESRD und CONVERT abgeschlossen. Die RE-THINC ESRD-Studie untersuchte die Sicherheit von Fesomersen bei Hämodialyse-pflichtigen Patient:innen mit terminaler Niereninsuffizienz. Die CONVERT-Studie untersuchte die Sicherheit und Verträglichkeit von Osocimab, einem humanen monoklonalen IgG1-Antikörper bei Hämodialyse-pflichtigen Patient:innen mit ESRD. Die Daten beider Studien werden auf einem kommenden wissenschaftlichen Kongress vorgestellt.
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Medizin
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Verursacht Nirmatrelvir + Ritonavir einen COVID-Rebound?

Dass eine COVID-Erkrankung kurz nach der Therapie mit dem Medikament Nirmatrelvir + Ritonavir zurückkehren kann, ist seit Monaten bekannt. Die US-Gesundheitsbehörde CDC sieht das sehr seltene Phänomen gelassen. Ein solcher „COVID-Rebound“ trete gewöhnlich 2 bis 8 Tage nach einer anfänglichen Genesung auf, schrieb sie im Mai. Eine spezielle Therapie sei dann nicht nötig, man solle sich jedoch für 5 Tage in Isolation begeben.
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Medizin
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Risikofaktoren für Post-COVID-Syndrom

Auch nach einer überstandenen COVID-19-Erkrankung können manche Symptome fortbestehen. Wie viele Menschen davon betroffen sind und welche Faktoren zu einem „Post-COVID-Syndrom“ (PCS) beitragen, hat ein Team um Prof. Dr. Thomas Bahmer, Internist und Pneumologe der Klinik für Innere Medizin I des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, untersucht. Die Forschungsgruppe hat hierfür in der COVIDOM-Studie zu Corona-Langzeitfolgen ein leicht einsetzbares Klassifikationssystem zur Einordnung der PCS-Symptome entwickelt. Außerdem konnten 2 maßgebliche Risikofaktoren für die Entstehung eines PCS identifiziert werden.
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Psoriasis
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Psoriasis: Upgrade bei Befall besonderer Areale

Auch wenn die Plaque-Psoriasis laut PASI-Werten nur als leichtgradig eingestuft wird, kann sie bei Befall besonderer Regionen, wie Kopfhaut, Gesicht, Genitalien oder Nägeln upgegradet werden und wie gravierendere Grade mit systemischen Medikamenten behandelt werden. Auf einem Symposium während der FOBI 2022 erläuterte PD Dr. Dr. med. Felix Lauffer, München, die Rationale dazu und nannte entsprechende Behandlungsmöglichkeiten.
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Medizin
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COVID-Impfung schützt nur unzureichend nach Nierentransplantation

Eine klinische Studie an 135 nierentransplantierten Patient:innen zeigte ein deutlich schlechteres COVID-Impfansprechen dieser Patient:innengruppe im Vergleich zu Kontrollgruppe. Aus diesen Ergebnissen konnten alternative Impfstrategien für Nierentransplantierte entwickelt werden. Ein vorrübergehendes Pausieren eines immunsupprimierenden Medikaments kann die Impfwirkung bei manchen nierentransplantierten Patient:innen verbessern (1, 2).
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Medizin
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JUNGES KREBSPORTAL: Digitale Hilfsangebote

Jährlich erkranken in Deutschland ca. 16.500 junge Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 39 Jahren an Krebs. Als zentrale Anlaufstelle für Fragen der jungen Betroffenen rund um ihre Krebserkrankung, den Alltag und die damit verbundene Nachsorge, bündelt die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs auf der Plattform „JUNGES KREBSPORTAL“ Informationen und digitale Hilfs­angebote. Mittlerweile zählt das Portal mehr als 1.600 Registrierungen. Seit Juli 2021 stellt die Stiftung das JUNGE KREBSPORTAL auch als App zur Verfügung. Nun erweitert die Stiftung die Plattform um ein STUDIENPORTAL und damit um die Möglichkeit für Betroffene an wissenschaftlichen Untersuchungen und Projekten sowie an klinischen Studien teilzunehmen.
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Medizin
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Uro-Geriatrie: Katheter, Tumoren, Lebensqualität

Neue Lösungen für alte urologische Probleme: Blut im Urin, Schmerzen beim Wasserlassen oder Schließmuskelprobleme sind insbesondere im hohen Alter medizinisch abzuklären. „Manchmal lässt sich ein Harnwegsproblem mit gezielter Physiotherapie beheben – bei einem Teil der Fälle liegt aber eine Tumorerkrankung vor, die sofort behandelt werden muss“, erklärt Prof. Andres Wiedemann, Chefarzt für Urologie am Evangelischen Krankenhaus Witten. Wiedemann setzt sich dafür ein, dass sich Urologie und Geriatrie enger verzahnen und in Notfällen die Expert:innen in sogenannten Kontinenz-Boards zusammenarbeiten.
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Medizin
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COVID-Impfung: Was ist die Ursache für Durchbruchsinfektionen?

Die Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus schützt vor COVID-19. Wie gut, hängt aber von der Stärke der Antikörperantwort ab, die der Körper gegen das Virus entwickelt – und das ist von Mensch zu Mensch verschieden. Das zeigt die größte deutsche Impfstudie zu COVID-19, die ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) seit über einem Jahr am Universitätsklinikum Essen durchführt.
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Medizin
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Verdacht auf SMA: Wo Eltern Antworten finden

Wird bei einem Säugling im Neugeborenen-Screening (NGS) die Verdachtsdiagnose Spinale Muskelatrophie (SMA) gestellt, bricht für die betroffenen Eltern eine Welt zusammen. Von einem Moment auf den anderen treiben sie unzählige Fragen und Ängste um: Was ist SMA für eine Erkrankung? Warum könnte ausgerechnet unser Kind davon betroffen sein? Was würde die Krankheit für unser Kind und für uns bedeuten? Wo finden wir Hilfe? Um ihnen in dieser Situation Orientierung und einen ersten Anlaufpunkt zu bieten, wurde die Internetplattform SMALEO entwickelt.
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Medizin
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RA: Ist Filgotinib in allen Altersklassen wirksam?

Auf dem Kongress der European Alliance of Associations for Rheumatology (EULAR) 2022 in Kopenhagen, Dänemark, zeigte Galapagos starke Präsenz: Das Biopharma-Unternehmen war vertreten mit 12 wissenschaftlichen Beiträgen (Postern und Abstracts), dem Consult-the-Expert „Patient-centred care in RA: cutting through the jargon“ sowie dem Symposium „Evolving patient care: can JAK inhibitors meet patient and physician expectations for RA treatment?“ mit namhaften europäischen Expert:innen. Die interaktive Falldiskussion im Rahmen des Symposiums unterstrich die vielen Facetten bei der Auswahl der individuell besten Therapie für Menschen mit rheumatoider Arthritis (RA). Dabei zeigte sich, dass der orale präferenzielle Januskinase 1 (JAK1)-Inhibitor Filgotinib (200-mg- und 100-mg-Filmtabletten) in vielen Fällen eine gute Wahl sein kann.
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Medizin
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Mittelschwere bis schwere Plaque-Psoriasis: 5 Jahre Brodalumab

Seit nunmehr 5 Jahren ist Brodalumab zur Behandlung der mittelschweren bis schweren Plaque-Psoriasis in Deutschland zugelassen. In dieser Zeit hat sich viel getan: Langzeitdaten sowie Alltagserfahrungen zu Brodalumab bestätigen die schnelle und langanhaltende Wirksamkeit und das gute Sicherheitsprofil des Medikamentes, das einen Antikörper enthält (1–3). „Unter Brodalumab erreicht ein hoher Anteil der Patient:innen eine erscheinungsfreie Haut“ kommentierte Dr. med. Ralph von Kiedrowski, Facharzt für Dermatologie in Selters.
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Medizin
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Modell erklärt Post-Viral-Fatigue-Syndrom

Forscher:innen der University of Otago haben herausgefunden, wie Post-Viral-Fatigue-Syndrome (PVFS) wie Long COVID zu lebensverändernden Krankheiten werden und warum Patient:innen häufig Rückfälle erleiden. Sich häufig aus einer Virusinfektion entwickelnd, ruft das Myalgische Enzephalomyelitis/Chronische Fatigue-Syndrom (ME/CFS) gehirnzentrierte Symptome einer Neuroinflammation, den Verlust der Homöostase, Gehirnnebel, das Fehlen eines erholsamen Schlafes und eine schlechte Reaktion auf bereits den kleinsten Stress hervor. Long COVID wirkt sich ähnlich auf Betroffene aus. Auch dafür sehen Forscher eine Neuroinflammation als Ursache. Die Forschungsergebnisse wurden in "Frontiers in Neurology" veröffentlicht.
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Medizin
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Diabetes als Ursache und Folge von traumatischen Erlebnissen

Rund die Hälfte aller Deutschen trägt das Risiko, im Laufe des Lebens eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) zu entwickeln. Etwa jeder 10. erkrankt tatsächlich daran. Die Ursachen einer PTBS sind vielzählig. Auch chronische Erkrankungen wie ein Diabetes mellitus können sie begünstigen. Umgekehrt kann aber auch eine traumatisierende Situation Risiko für einen Diabetes Typ 2 sein. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) weist auf das gefährliche Wechselspiel zwischen PTBS und einer schlechten Stoffwechseleinstellung hin. Er rät Betroffenen, sich an diabetologische Einrichtungen mit entsprechend qualifizierten Diabetesberater:innen zu wenden sowie eine begleitende Psychotherapie in Anspruch zu nehmen. Gleichzeitig müsse die Politik für mehr psychosoziale Angebote sorgen, um Patient:innen besser aufzufangen.
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