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Medizin | Beiträge ab Seite 27

Medizin
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COVID macht keine Pause: Schützen Sie Risikopatient:innen

COVID macht keine Pause: Schützen Sie Risikopatient:innen

Gesellige Abende im Frühherbst: Nicht nur junge Familien, auch Senior:innen, Personen mit chronischen Erkrankungen und immundefiziente Menschen wollen diese Zeit genießen. Aber: COVID macht keine Pause. SARS-CoV-2 führte zuletzt bundesweit zu mehr Klinikeinweisungen und Todesfällen als Influenza.1 Schützen Sie Ihre positiv getesteten Risikopatient:innen! Bei hohem Risiko+ für schweren COVID-Verlauf sollte gemäß Leitlinien frühzeitig antiviral behandelt werden.3,18
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Medizin
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COPAGO-Studie vergleicht Gicht-Medikamente in der hausärztlichen Versorgung

COPAGO-Studie vergleicht Gicht-Medikamente in der hausärztlichen Versorgung

Starke Schmerzen, Schwellung, Empfindsamkeit und Überwärmung eines Gelenks. Das sind die klassischen Symptome bei einem akuten Gichtanfall. Zur Behandlung kommen in der hausärztlichen Versorgung Prednisolon oder Colchicin zum Einsatz. Welches der beiden Medikamente am effektivsten wirkt – das ist Schwerpunkt der sogenannten COPAGO-Studie. Seit 2023 läuft die Studie unter Leitung des Instituts für Community Medicine. Neben den Hausarztpraxen im Greifswalder Raum erfolgt der Einschluss der Teilnehmenden nun auch durch das Team der Unimedizin Greifswald.
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Medizin
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Herzbericht 2025: KHK bleibt große Herausforderung

Herzbericht 2025: KHK bleibt große Herausforderung

Rund 4,7 Millionen Betroffene in Deutschland erhalten die Diagnose Koronare Herzkrankheit (KHK) [1]. Der am 11. September vorgestellte Deutsche Herzbericht macht deutlich: Trotz Fortschritten in der Therapie ist die Krankheitslast im deutschen Raum nach wie vor hoch. Im europäischen Vergleich der Mortalitätsraten steht Deutschland weiterhin hinten an [2]. Prävention und Aufklärung sind daher entscheidende Faktoren für Medizin und Gesellschaft, um der KHK entgegenzuwirken.
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Welt-Sepsis-Tag 2025: Digitale Präzisionsdiagnostik verbessert Patientenversorgung

Welt-Sepsis-Tag 2025: Digitale Präzisionsdiagnostik verbessert Patientenversorgung

Alle sechs Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis, der schwersten Verlaufsform einer Infektion. Unbehandelt endet die sogenannte „Blutvergiftung“ immer tödlich – und auch die Diagnostik und Behandlung stellt Kliniken und Ärzt:innen vor große Herausforderungen. Anlässlich des Welt-Sepsis-Tages am 13. September 2025 stellt sich die Frage, wie Sepsis schneller diagnostiziert und besser therapiert werden kann. Antworten hierauf liefert die kürzlich abgeschlossene Studie „DigiSep – Optimierung der Sepsis-Therapie auf Basis einer patientenindividuellen digitalen Präzisionsdiagnostik“ [1].
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Medizin
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Elternprogramme gegen Adipositas bei Kleinkindern wirkungslos

Elternprogramme gegen Adipositas bei Kleinkindern wirkungslos

Elternbasierte Programme zeigen keine Wirksamkeit zur frühen Vorbeugung von Übergewicht bei Kleinkindern – das ist das zentrale Ergebnis einer jetzt im Fachjournal The Lancet veröffentlichten internationalen Studie. Die groß angelegte Analyse von Daten aus zehn Ländern zeigt: Maßnahmen, die allein auf elterliches Verhalten wie Förderung von gesunder Ernährung oder mehr Bewegung abzielen, beeinflussen das Körpergewicht der Kinder im Alter von zwei Jahren nicht messbar. Prof. Dr. Anna Lene Seidler von der Universitätsmedizin Rostock hatte die wissenschaftliche Leitung der internationalen Forschungskooperation TOPCHILD inne und ist zugleich Seniorautorin der Studie. Die Erstautorin Dr. Kylie Hunter von der University of Sydney war für die praktische Umsetzung der Studie verantwortlich.
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Medizin
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Real-World-Studie bestätigt hohe Wirksamkeit des RSV-Impfstoffs RSVpreF

Real-World-Studie bestätigt hohe Wirksamkeit des RSV-Impfstoffs RSVpreF

Seit 2023 sind Impfstoffe gegen das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) in Deutschland verfügbar. Sie können insbesondere ältere und vorerkrankte Menschen vor den möglichen schwerwiegenden Folgen einer Infektion schützen [1]. Neueste Versorgungsdaten aus Dänemark bestätigen nun erneut die Effektivität des bivalenten RSV-Impfstoffs RSVpreF. Sie wurden beim diesjährigen Kongress der European Society of Cardiology (ESC) in Madrid präsentiert. Mit mehr als 130.000 Teilnehmenden ist die mit RSVpreF durchgeführte DAN-RSV-Studie die größte pragmatische randomisierte kontrollierte Real-World-Studie zur Effektivität der RSV-Immunisierung bei Erwachsenen ab 60 Jahren [2].
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Medizin
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Rauchfrei per App: Wirksamkeitsdaten der DiGA Smoke Free

Rauchfrei per App: Wirksamkeitsdaten der DiGA Smoke Free

Seit dem 20. August ist eine neue Regelung zur Erstattung von Tabakentwöhnung in Kraft, die vom Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen wurde. Demnach sind Arzneimittel zur Tabakentwöhnung in Verbindung mit evidenzbasierten Programmen nun erstattbar. Dies können auch digitale Programme wie die digitale Gesundheitsanwendung (DiGA) Smoke Free sein, die seit Januar 2025 dauerhaft im DiGA-Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet ist.
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Neue Schnelldiagnostik für Antibiotika-Resistenzen

Neue Schnelldiagnostik für Antibiotika-Resistenzen

Die rasante Zunahme antibiotikaresistenter Bakterien stellt eine der drängendsten Herausforderungen für die globale Gesundheit dar. Ein neues transatlantisches Fraunhofer-Forschungsprojekt zielt darauf ab, diesen Bedrohungen mit einem innovativen Diagnoseansatz zu begegnen: Ein mikrofluidisches Schnelltestsystem soll mithilfe von Kohlenstoff-Nanoröhrchen (SWCNT) bakterielle Resistenzen in wenigen Minuten sichtbar machen und ist damit deutlich schneller als herkömmliche Verfahren.
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Weltweite Studie zeigt unterschiedliche Akzeptanz von KI in der Medizin

Weltweite Studie zeigt unterschiedliche Akzeptanz von KI in der Medizin

Wie Ärzt:innen zu künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin stehen, wurde vielfach untersucht. Aber was denken Patient:innen? Ein Team um Forschende der Technischen Universität München (TUM) hat das erstmals in einer großen Studie auf sechs Kontinenten untersucht. Zentrales Ergebnis: Je schlechter der eigene Gesundheitszustand, desto eher wird der Einsatz von KI abgelehnt. Die Studie soll dabei helfen, künftige Anwendungen der KI in der Medizin stärker an die Bedürfnisse der Patient:innen anzupassen.
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Medizin
JOURNAL HÄMATOLOGIE

Niedrig dosiertes Apixaban reduziert Rezidivrisiko bei provozierter venöser Thromboembolie

Die HI-PRO-Studie untersuchte die verlängerte Antikoagulation mit niedrig dosiertem Apixaban bei Patient:innen mit provozierter Venenthromboembolie und anhaltenden Risikofaktoren. Nach zwölf Monaten Behandlung zeigte sich eine deutliche Überlegenheit gegenüber Placebo bei der Rezidivprävention. Die Studie könnte die Behandlungsstrategie für eine häufig anzutreffende Patientengruppe verändern, bei der die optimale Antikoagulationsdauer bisher unklar war.
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Medizin
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Welcher Lebensstil-Score sagt chronische Erkrankungen am besten vorher?

Welcher Lebensstil-Score sagt chronische Erkrankungen am besten vorher?

Ein gesunder Lebensstil kann das Risiko für chronische Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes deutlich senken. Doch wie lässt sich ein „gesunder Lebensstil" wissenschaftlich erfassen und bewerten? Forschende am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben nun 13 Lebensstil-Scores systematisch verglichen. Sie analysierten, welche darunter das Krankheitsrisiko am besten vorhersagen. Die Ergebnisse zeigen, dass bestimmte einfache Lebensstil-Scores nicht nur zur Einschätzung einzelner Krankheiten, sondern auch zur Bewertung des allgemeinen chronischen Erkrankungsrisikos und der damit verbundenen Sterblichkeit geeignet sind.
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Medizin
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Neue ESC-Leitlinien für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündung

Neue ESC-Leitlinien für Herzmuskel- und Herzbeutelentzündung

Beim Fachkongress der European Society of Cardiology (ESC) in Madrid wurden die neuen europäischen Leitlinien zur Behandlung von Herzmuskel- und Herzbeutelentzündungen vorgestellt. Basierend auf dem aktuellen Stand der Forschung liefern die ESC-Leitlinien klare Handlungsempfehlungen zur Diagnose und Therapie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sie schaffen die Grundlage, um Patient:innen europaweit nach einheitlichen Qualitätskriterien behandeln zu können. Dabei werden Entzündungen des Herzmuskels (Myokarditis) und des Herzbeutels (Perikarditis) erstmals nicht isoliert voneinander betrachtet, sondern als sich gegenseitig beeinflussende Erkrankungen – eine wichtige Voraussetzung zur Festlegung der individuell passenden Therapie.
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Medizin
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Lebenserwartung steigt nicht mehr so schnell wie im 20. Jahrhundert

Lebenserwartung steigt nicht mehr so schnell wie im 20. Jahrhundert

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts stieg die Lebenserwartung sehr schnell an – von durchschnittlich 62 Jahren für 1900 Geborene auf 80 Jahre für 1938 Geborene. Doch werden die zwischen 1939 und 2000 Geborenen von diesen raschen Gewinnen an Lebenserwartung profitieren? Eine aktuelle Studie legt nahe, dass keine dieser Generationen im Durchschnitt ein Alter von 100 Jahren erreichen wird. Selbst wenn sich die Überlebensrate von Erwachsenen doppelt so schnell verbessern würde, wie prognostiziert, könnte die Lebenserwartung mit den raschen Zuwächsen zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mithalten.
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Schwerpunkte
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Depression in der Primärversorgung: Von der Gesprächsöffnung bis zur Langzeitbetreuung

Depression in der Primärversorgung: Von der Gesprächsöffnung bis zur Langzeitbetreuung

Psychische Erkrankungen wie Depressionen sind in der hausärztlichen Versorgung allgegenwärtig – oft jedoch schwer greifbar. Unspezifische Symptome, lange Wartezeiten und eine fragmentierte Versorgungslandschaft stellen Ärzt:innen vor besondere Herausforderungen. Umso mehr kommt der hausärztlichen Rolle in der Früherkennung, Diagnostik und weiteren Versorgung eine zentrale Bedeutung zu.
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